d.

Freitag, 16. Mai 2008

Wie man ein Telefongespräch entgegennimmt

Früher war das einfach: Es klingelte und man hob den Hörer einfach hoch und der andere war in der Leitung.
Heute im Zuge der tollen Technikmöglichkeiten hat man die Möglichkeit, das Telefon sogar mit ins Bett zu nehmen. (Früher hies das noch "ans" Bett stellen)
Doch nun erschließen sich dem verschlafenen Telefonbesitzer neue Möglichkeiten aber auch neue Probleme. Klingelt spät abends das Telefon und man sieht beim Blick auf das Display (auch sowas neues) das es DER Anrufer ist, DER dessen Name man sich immer und immer wieder bei jedem Anruf aufs Display gewünscht hatte, nach dem man sich so gesehnt hat, den man soooo vermisst hat, dann kommt die Fehlerquelle "Aufregung" dazu. Das Herz beginnt im todmüden Körper schneller zu klopfen und man stiert im Dunklen auf das Telefon.
Drückt man nun auf die rote Taste, könnte eben dieser wichtige Anrufer denken man blockt den Anruf ab, es ist noch nicht Zeit dafür. Oder man ist durch den vorherigen SMS-Wechsel sauer. Mein Leben passt eben nicht in das SMS-Format.
Nun gilt es also die richtige Taste, die grüne zu drücken.
Durchatmen, sich an die Lage der Tasten erinnern und dann noch die Stimme sammeln und sich melden.
Belohnt wird man mit einer Seelendurchflutenden Stimme auf der anderen Seite der Leitung, die solange im Off war. Nicht da, nicht an meinem Leben teilhabend.
Unter wachen Umständen kämen nun alle Emotionen angeflogen, die sich in den letzten Wochen aufgestaut haben. Wut, Traurigkeit, Enttäuschung, Unverständnis..... Doch Müdigkeit hat einen sanften Schleier auf alles gelegt und es gilt nur noch zu genießen.
Die Stimme genießen, die anfangs noch ein bisschen zögerlich klingt, sich aber nun herausgetraut hat aus dem Schatten.
Fragen, so viele Fragen und wir arbeiten sie eine nach der anderen ab. Wie geht`s dir, hast du noch Krankengymnastik, was machen die Schmerzen, wie läuft das Lernen, wie war das Shooting, .....
Es tat so gut. Und so konnte ich ganz sanft und entspannt einschlafen. Ahnend, das alles wieder gut wird.
geschrieben in d.

Samstag, 10. Mai 2008

Wo ist Norden?

Alle meine liebgewonnen Freunde waren gestern da und eigentlich hätte es mir prima gehen sollen. doch dem war leider nicht so. ich wurde angesprochen, von jmd , die mich gar nicht so gut kennt, aber sie meinte, ich würde so ernst schauen.Was sie als Pokerface und Coolheit interpretierte, zeigte mir deutlich, dass ich derzeit nicht in mir Ruhe und genießen kann. sicherlich spielt die Prüfung dabei eine nicht ganz unwesentliche Rolle dabei.
Ich bin vor 2 Jahren umgezogen, um ruhe zu haben. Um mich vorzubereiten. Mich ganz auf die Weiterbildung einlassen zu können. Das Leben spielt immer anders und mutet einem nur das zu, was man irgendwie tragen kann, und es könnte viel schlimmer kommen. Das weiß ich doch.

Es fehlt ein Teil, der mir liebgewonnen ist. Ich habe immer versucht, mich nicht von einem anderen Menschen abhängig zu machen, wie es mir geht. Doch das funktioniert gerade überhaupt nicht.
Doch soll ich dir jedes Tränchen mitteilen, was ich verdrückt habe? Wozu?
Okgi interpretierte sehr gut, was mir derzeit fehlt. Jemand der mir im symbolischen sagt wo Norden ist, der mir Halt gibt. Schön zu wissen, das meine besten Freunde das wissen. Doch was bringt es im Endeffekt. Die letzten Jahre habe ich alleine gekämpft und selbst in meinen Beziehungen war ich öfter alleine, in Situationen wo ich mir Halt gewünscht hätte.
Ich merke, dass meine engen Freunde sich ein wenig um mein Seelenheil sorgen und mir Gutes wünschen.

Ich möchte das hier nicht zum "Jammerblog" werden lassen. Verstellen möchte ich mich aber auch nicht.
Ich möchte wieder bei mir angekommen. Selbst dafür Sorge tragen können, dass es mir gut geht.
Und ob du dann aus deinem Schneckenhaus heraus kommst, das steht auf einem anderen Blatt. Doch auch das wünsche ich Dir und mir.
geschrieben in d.

Freitag, 9. Mai 2008

Guten Morgen tommy

Wenn du schon nicht mehr bloggst, so weiß ich doch, dass du hier mit liest und gerade da bist.
Ein schönes, aber merkwürdiges Gefühl Deine nähe irgendwie wieder zu spüren. So aus der Ferne.
Fühle dich sonnig umarmt!
Mach langsam heute!
geschrieben in d.

Dienstag, 6. Mai 2008

Das schöne an Träumen ist,

das Wünsche dort wahr werden können.
Du warst da. Einfach so.
geschrieben in d.

Donnerstag, 1. Mai 2008

Wie lange ist eine Pause?

Die Pause zwischen zwei Sendungen 3 Minuten. Die in der Schule 5-20 Minuten.
Aber die hier. Jetzt. Die tut weh, und ich sehe weder Sinn noch Besserung darin.
Ich weiß noch nicht mal mehr, ob du hier noch mitlist. Irgendwie da bist. Mich mitbekommst. Oder dich von mir entfernst.
Es tut weh. Immer noch. Immer wieder und vor allem immer mehr.
Tony meinte schon, ihn würde es wundern wie lange ich durchhalte. Würde dir was an mir liegen, würdest du dich doch melden. Nur so. einfach so.
Ich kann es nicht mehr einschätzen. Wollte dir die Zeit lassen, die du brauchst. Aber ich habe die weiße Fahne gehisst. Habe eine SMS geschrieben.
geschrieben in d.

Dienstag, 29. April 2008

Kleine Augen

Ich hätte so kleine Augen, was denn los sei. Ich habs mal "Einschlafprobleme" genannt.
Was soll ich denn auch sagen.....
Dazu hab ich das eben doch zu sehr auf der Stirn stehen. Ich könnte ja auch sagen, ich schreib hier nix drüber. So wie du das auch machst. du schreibst nichts. Gar nix. Weiß ja noch nicht mal, ob du im Netz bist. Aber dann müßte mich einschränken, mich verstecken und was vormachen.
Und dann wäre ich nicht ich.
geschrieben in d.

Freitag, 25. April 2008

Nicht so einfach

Schlaf gut! Ich denk an dich
Hoffe du spürst das.
Nein, ich kann dich nicht wegdenken. Bist viel zu oft da. Im Kopf mit Bildern und Gefühlen und Gesprächen.

Heute hat mich Mia im Kurs gefragt, wie es denn ausschaut. Und ich hab gedacht - und dann auch gesagt: Wenn dir was passieren würde, ich würde es gar nicht erfahren. Das tut echt weh!
Und so ich hoffe, es geht dir gut! Und weiß, dass es nicht so ist.
geschrieben in d.

Montag, 21. April 2008

"Gute Nacht"

würde ich Dir gerne sagen.
"Wie gehts Dir?" würde ich Dich gerne fragen.
"Ich denk an dich und in Gedanken bin ich bei Dir", dich gerne hören lassen, aber ich glaube, wissen tust Du es sowieso.
Das tröstet ein klitzekleines bisschen.
geschrieben in d.

Freitag, 18. April 2008

Pause?

nun gut, Meine "Idee" war es nicht nein, es war, einfach mal wieder in Deinem Kopf zu lesen und da Gefühle dieser Art, bzw diesen Wunsch zu finden.
Nein, in Deinem Kopf lesen zu können, bzw in deinem Herzen ist keine Gabe, um die ich mich feiern lassen möchte.
"ich tue dir zur zeit nicht gut,..."
Ich sehe das anders, aber ich akzeptiere Deinen Wunsch.
Aber glaube nicht, dass ich dich a) so einfach ziehen lasse und b) ich nicht an dich denken werde.
Dazu bist du mir zu wichtig.

/edit
noch nen Abend später
Ich möchte mir nicht in den Mund legen lassen, dass ich eine Pause wollte. Ich weiß um Dein Bedürfnis und möchte dir entgegenkommen. Da ich Worte wie "Ich genieße dich" lieber lese und höre, als "Du tust mir nicht gut"
geschrieben in d.

Montag, 14. April 2008

Sturmflut in meinem Inneren

Ich wollte das nicht mehr spüren müßen. Wollte dieses Gefühl so nicht mehr erleben und gestern kam es mit voller Wucht. Die innere Zerrissenheit lässt sich fast körperlich spüren. Der Kopf focht mit dem Bauch einen Kampf aus. Die Akzeptanz dessen was passiert ist, die Akzeptanz des Lebens.
Ich bin wütend auf das, was passiert ist, das was Du erlebt hast, was du so schmerzlich erfahren mußtest und was dich nun nicht zulassen lässt was mit mir zu tun hat. Ich bin wütend auf die Menschen, die damit zu tun haben, die dir weh getan haben und wütend auf das Schicksal, was dir und nun mir so viel zumutet.
Ich bin wütend auf meine Fähigkeit in dich hineinzuschauen. Hinter die Schale zu blicken oder zu ahnen. Ich bin wütend auf das, was immer wieder auf dich hereinbricht und dich kaum Luft holen lässt und damit die Wunden lecken lässt.
Und dann ist es doch letzendes nur etwas, was einen stärker machen soll und darauf vorbereitet was noch kommen wird. (Der Gedanke kann einem ja Angst machen)
Fast wäre es beim Telefonat aus mir herausgebrochen, doch das wollte ich dir nicht antun.
Dann komme ich mir vor, wie ein Untier, was sich nur mit schreckensgeweiteteten Augen betrachten lässt, aber nicht trösten.

Der Kopf begann sich leerzumachen. Nur noch die Gefühle die da sind sind spürbar. Eine Begründung und ein rationales Denken ist nicht mehr vorhanden.

Zur falschen Zeit am falschen Ort. Ich weiß nicht , was anders wäre, wenn die Entfernung nicht wäre. Ich kann ahnen wie es hätte gewesen sein können, wenn deine Vergangenheit anders gewesen wäre. Die hat nichts mit mir zu tun. Nur das was nun als Wunde bei dir übrig geblieben ist, das hat mir mir zu tun.
Keine Sekunde von dem was wir erlebt haben möchte ich ändern. Ich würde es nochmal tun. Und ich würde wieder in die Phase des Zögerns kommen. Vielleicht wäre es jetzt anders, wenn ich sie nicht gehabt hätte.
Jetzt erst bin ich bereit neugierig zu sein, was passieren könnte. Und muß damit in Kauf nehmen, alle Gefühle in mir zu spüren, die verdammt schmerzhaft sind.
Manchmal tut es so weh das Leben zu akzeptieren so wie es ist.
geschrieben in d.

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