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Dienstag, 9. Februar 2010

Nachhilfe im 9. Stock

Eien Kollegin bat mich ihr am PC ein bisschen auf die Sprünge zu helfen. Ein bisschen Nachhilfe. So gab ich ihr "Hausaufgaben-" indem ich sie bat, sich alle ansammelnden fragen aufzuschreiben und wir würden sie dann Stück für Stück an ihrem PC durchgehen.

Gestern fuhr ich mit einer herzallerliebst gezeichneten Wegbeschreibung zu ihr. Erst als ich geparkt hatte udn vor dem Wohnhaus stand, kam mir eine Überlegung. Zig Stockwetrke vor mir. Ein schmaler Doppelbau nach oben. Hoch, sehr hoch in den Himmel.
Das Klingelschild hing am 9. Stock. ein kurzes hineinhorchen in mich, tief luftholen und den Aufzug holen.
Die Drücker im Fahrstuhl klärten mich auf über 18 mögliche stockwerke über mir. Der Gedanke an den endlosen schacht nach oben war jetzt nciht so prickelnd.
Langsam fuhr mcih das Teil nach oben. Also eigentlich ja nur bis zur Hälfte. Eine rauenstimme bestätigte mir nochmal, das ich im 9. stock angekommen sei. Spontan platzte ein "Das wollte ich jetzt so genau gar nciht nochmal hören" aus mir heraus. Ich war ja alleine.
Es ist ja schon blöd. Wäre ich im 3. Stock ausgestiegen, wäre nichts gewesen. Hier nun , für mich hoch oben, war das Aussteigen anders. Pure Kopfsache. Was ein Schmarrn. Der Flur ist der gleiche wie 6 Etagen tiefer. Und doch für jemanden mit Höhenangst eben doch anders. Ein wenig unsicher suchte ich die richtige Hausstür und ich würde herzlich begrüßt.

Im Wohnzimmer ein Riesenfenster mit einem Ausblick bis über den Rhein bis Wiesbaden. (Bei gutem wetter bis nach frankfurt und weiter) ein Traum. Ich nähere mich langsam (wie ein Trottel) dem Fenster, bzw dem Balkon Tapfer stehe an der sicheren Glasscheibe und ahne, was die Besitzerin der wohnung an dieser, genau dieser Wohnung reizt.
Bevor wir uns mit STRG + c, Löschen , kopieren, und verschieben beschäftigen läd mich die Kollegin ein mit ihr ins Treppenhaus zu kommen. Ich erzähle dort von meiner Höhenangst, sie von ihrer PC-Angst. wunderbar. Wir sind auf einem Nenner.

Und Nachdem ich hier mehrere Stunden mit viel Geduld und Spaß ganz viel erklärt habe, wir Punkt für Punkt ihre Liste abgehackt haben, sie ein bisschen mehr Lust auf ihren schicken PC bekommen hat, essen wir noch zusammen Abendessen. Ganz lecker. Blätterteig mit Hack und Schafskäse.

Als ich mich nochmal später von ihr an der Wohnungstür verabschiede bietet sie mir an, bei schönem Wetter ein bisschen Aufzug zu fahren. Hoch und runter, immer hin und her und dann vielleicht sogar auf die Terrasse ganz oben zu fahren und mal zu schauen. Mit dem tollen Ausblick.

Gegenseitige Nachhilfe.
geschrieben in Bohnen

Samstag, 6. Februar 2010

Unheilig - an deiner Seite



Eine Bilderflut taucht vor meinem geistigen Auge auf, umspült mich, löst Tränen, spüre Dankbarkeit in mir, Sehnsucht , nehme seine Persönlichkeit in mir wahr, seinen Teil der bleibt...

Danke Biene für den Link.
geschrieben in Paps

Dienstag, 2. Februar 2010

Typisierung für Fynn in Mainz-Kostheim, am 28.2.2010

Fynn ist ein Kind unserer Kindertagesstätte, in der ich als Erzieherin arbeite.

Typisierungsaktion:
Sonntag, 28.02.2010
Von 11 bis 15 Uhr
Bürgerhaus Kostheim
Herrenstr. 17, 55246 Mainz-Kostheim



Diese Aktion wird von der Deutschen Stammzellenspenderdatei Rhein Main des DRK-Blutspendendienstes unterstützt und ausschließlich durch Spendengelder finanziert. Die Laborkosten jeder einzelnen Typisierung betragen leider 50 €, für die in unserem Gesundheitssystem keine Finanzierung vorgesehen ist. Für die Durchführung dieser Ersttestungen sind wir daher auch auf Geldspenden in jeder Höhe angewiesen.


Nähere Infos im Flyer unter:
http://tg-kastel.de/ --> "Dringender Hilfeaufruf"

in der wkwGruppe: "Fynn in Not"

oder dabeisein beim wkw"Event"

Oder Werbung machen !!!!
geschrieben in Arbeit

Montag, 1. Februar 2010

Vermieterlächeln

Mieterin: "Ach Schnee kehren müssen se erst ma nicht, ich habs gerade gemacht."
Vermieter - große Augen: "Alles?"
Mieterin - überdenkt die paar Meter Bürgersteig: "Naja also von der einen Hauswand zur nächsten."
Vermieter: "Ja warum denn das?"
Mieterin: "Hatte gerade Lust dazu.Und die Bewegung tut mir eh gut."
Vermieter, lacht: "Ach sie sind ja verrückt."
Mieterin: "Na sie müßen das doch oft genug machen."

Na wenn es so einfach ist Freude zu schenken.
geschrieben in Wohnung

Sonntag, 31. Januar 2010

Kinofilm "Sherlock Holmes"

Abenteuer, Witz, Spannung, Erotik, ... für jeden ist was dabei. Der Filmschnitt ist eigenwillig, aber absolut passend und unterstreicht den Filmgenre zum Miträtseln. Das Holmes drogensüchtig ist wußte ich bereits aus einer Vorlesung einer seiner Eskapaden durch den Vorleser.net.
Doch Watson habe ich noch nie so erfrischend gleichberechtig erlebt. Nüchtern, sarkastisch, begabt und schlagfertig. Holmes absolut gewachsen und gar nicht untertänig im Schatten stehend. Ein Team mit einer ausgleichenden Symbiose und Stil, der das Siezen gar nciht in Frage stellt.

Ist der Fall gelöst, kann man sich den Film eigentlich gut noch einmal anschauen, um entspannter auf andere Feinheiten achten zu können.
Absolut Sehenswert!
geschrieben in Unterwegs

Frühstück

Er hat den Frühstückstisch gedeckt, während sie faul auf dem Sofa liegend im Krimi vertieft war. Inspizierend schweift sie über Butter, Brot und verschiedene Gläser um die Anwesenheit aller wichtigen Ingredienzen zu überprüfen. Er nähert sich ebenfalls dem Tisch.

Sie: "Milch?"
- Er hebt den rechten Arm mit der Milchtüte in der Hand.
Sie: "Zucker?"
- Er hebt den linken Arm mit dem Zucker in der Hand.

Beide Grinsen und lachen und kommen sich vor, wie ein altes Ehepaar.
geschrieben in Zweisam

"Leben ist das was passiert, wärend du Pläne machst"

Zum Erwachsenwerden und Erwachsensein gehören immer wieder Momente, die ein wenig Angstbesetzt sind. Man macht sich Gedanken, wo möchte man sich in ein paar Jahren sehen, wie sieht man sich in größeren Zeitabschnitten. Auch das "wo" ist nicht unerheblich und vor allem mit "wem".
Ursprünglich wollte ich heute früher zuhause sein, um noch ein wenig Zeit für mich zu haben. doch das Gespräch auf dem Sofa war viel zu interessant und auch zu wichtig, um es einfach zu unterbrechen.
immer wieder haben Flo und ich solche Gespräche. Immer wieder bauen, planen wir unsere Zukunft. Was anfänglich ein gegenseitiges abscannen war, um sich zu beschnuppern und einzuschätzen wird nun konkreter.
Erstmalig setze ich mich ernsthaft nun mit dem Gedanken auseinander mit jemanden zusammen zuziehen und gemeinsame Finanzen zu haben.
Ganz klar leben zwei Singles teuer, als ein Paar in einer gemeinsamen Wohnung. Doch so einfach ist das gar nciht. Schließlich sind bei uns auch die Katzen unter einen Hut zu bekommen. Ganz klar habe ich hier die Priorität gesetzt Merlin als alten Herren nciht mehr in sie Stresssituation bringen zu müßen sich mit zwei 2 Jährigen arrangieren zu müßen und sich seinen Rang ablaufen lassen zu müßen. Dafür habe ich die Verantwortung für sein Wohl übernommen, als ich ihn zu mir geholt habe.
Und so groß ist seine Lebenserwartung - ganz nüchtern betrachtet - mit seiner Nierenerkrankung nun eben nicht mehr.

Doch es sind auch viele Gespräche notwendig um Lösungen zu finden, da Flo und ich nun völlig unterschiedliche Gehälter haben.
Auch wenn es noch ein dauern wird, bis wir zusammenziehen, sind die Gedanken dahingehend nun verändert. Ich brauche hier keine großen Sofapläne mehr zu schmieden, wenn ich doch irgendwann in Absehbarer Zeit eines mit Flo kaufen werden. (Nur so als Beispiel)

Wir kommen beide aus ziemlich unterschiedlichen Erfahrungsbereichen in unserer sozialen Herkunft. Sind komplett unterschieldich geprägt. Die Unterhaltung über die dadurch entstandenen Wertvorstellungen sind spannend. Und Schmunzeln muß ich über unsere Gemeinsamkeiten in Vorstellungen, Idiologien, Hobbys, Interessen oder Zukugsplänen.
Der Gedanke mit einem nun greifbaren Menschen mein Leben zu Teilen ist schön. Aber irgendwie auch ungewohnt, ein bisschen angstbehafftet, aber irgendwie auch die Realisierung genau der Vorstellungen, die ich mir vor 10-15 Jahren so vorgestellt habe bei der Vorstellung "Wie ich mich dannunddann sehe".

Leben muß man flexibel, aber so ein paar Pläne die man geschmiedet hat, sie können tatsächlich auch genauso wahr werden. In der Vorstellung zurückdenkend war der Partner nur eine Schablone. Ein Irgendwer. Und nun langsam nimmt meine Zukunft Formen an mit einem ganz bestimmten Menschen.
geschrieben in Zweisam

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DAS
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