Arbeit

Mittwoch, 30. April 2008

SMS-Geste

Und dann war da noch die völlig unerwartete SMS einer Kollegin meiner Arbeit. Von einer unserer Küchenfrauen, mit denen ich gar nicht so viel zu tun habe. Abends um 22 Uhr. Ich war schon Im Bett. Stand auf, da die Hoffnung zu letzt stirbt. Sie wollte mich aufmuntern und Licht am Horizont wünschen, ich hätte so traurig ausgesehn. Diese Geste hat mich doch völlig überrumpelt.
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Freitag, 4. April 2008

Gespräche

In den Ferien sind andere Gespräche mit den Kindern möglich, als zum Zeitpunkt während der Schulwochen. Hausaufgaben und der Schulallltag geben den kindern schon viel Ansapnnung und sind konfliktträchtig.

Dennoch mußte ich einem Jungen erklären, dass es vielleicht nicht soo günstig ist, (mal abgesehn vom Thema "Schimpfwörter") seinen eigenen Bruder mit Hurensohn zu betiteln.

Des weiteren dröselten wir auf, was es bedeutet zu sagen "ein Mädchen ficken". Das man in dem Alter eigentlich noch viel zu jung dazu ist, und dass wenn es so wäre es auch noch andere Worte dafür geben könnte. Eltern übernehmen diese Aufklärungsarbeit nicht, da sind wir gefragt. Und wir machen das!
Nur wenn die Kinder wissen, dass sie mit ALLEN Fragen zu einem kommen dürfen , trauen sie sich alles loszuwerden und man entdeckt die Gedanken- und Interessenswelt der jungen Teenies.

So lachten wir auch gemeinsam, als ein Junge sang "I wanne be a sexy girl" und ich ihm die Übersetzung verdeutlichte.


Mit zwei Jungens bastelte ich an der Lebenskette von Maria Montessori. Beim Auffädeln der Kugeln kamen super interessante fragen. Warum die Frau denn so wichtig war, ob bei ihrem Tod viele Menschen traurig gewesen waren, wie alt ihr Sohn ist, ob der noch lebt und wie denn ihre Mama hieß. (Mist eben fällts mir ein - Renilde- wird Zeit, dass die Kette fertig wird und die Kinder sich das Wissen alleine aneignen können.

Zu guter letzt unterhielt ich mich noch mit einem 2. Klässler über die USA, Ländergrenzen, Kriege und von da kamen wir zum 2. Weltkrieg, Hitler und das der sich umgebracht hatte, weil er Angst vor den Atombomben hatte. Sehr interessant!
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Dienstag, 11. März 2008

Spielplatz contra Schwimmbad

Eigentlich hätten wir heute Schwimmen gehen können. doch meinem Körper wollte ich das nicht wirklich zumuten. So durften sich die Schwimmkinder noch einen Freund aussuchen und wir entschieden zum Spielplatz zu gehen. Während die Jungs dort Ballspielten zog die Kälte immer mehr bei mir ein. Meine Kollgegin fragte mich dann auch mit blassen fingern, ob denn die entscheidung so gesundheitsförderlcih gewesen sei.
Auf dem Rückweg vom Spielplatz schlugen sich die Kinder spasseshalber mit einer Plastik-Wasserflasche auf den Kopf. Da ich weiß, dass das nicht wirklich weh tut sagte ich nichts. Aber an einen kleinen Kater mußte ich denken. Nein, nicht Merlin. Einen, der es kurioser Weise mag mit einer Plastikflasche verdroschen gehauen zu werden.
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Mittwoch, 5. März 2008

morgen dick einpacken

Nächster Streiktag!
Wollpulli, heißer Tee, Brote und Stulpen

/edit mit Bildern:

Treffen um 7:30 Uhr am HBF


Den Ring hoch und wieder runter


Zum Rathaus


Daumendrücken und Leise vorbeilaufen an der Elly-Heus-Schule.
Diese war nur eine Schule an der heute die Matheabiturprüfung geschrieben wurde.



Weiter durch die Wellritzstraße zum Ring.


Und über die Dotzheimer, vorbei am Amt zum Elsässerplatz.


Fazit: 5 h laufen und stehen bei verschiedenen Kundgebungen.
Wir glaubenbefürchten/ahnen, dass es damit noch nicht getan ist.
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Freitag, 29. Februar 2008

Streik die zweite

Die von den Arbeitgebern vorgeschlagenen 4 oder 5 % sind ein Hohn an die Arbeitnehmer.

Das bisherige "Angebot" ist eine Provokation, da die vier (nicht fünf!) Prozent in drei Stufen und zwei Jahren tatsächlich für 2008 nur 2,5 Prozent und für 2009 nur 0,4 Prozent betragen würden. Dies sollen die Beschäftigten noch dazu mit einer auf 40 Stunden verlängerten Arbeitszeit bezahlen.

Am Donnerstag geht es weiter. Diesmal wohl bundesweit.
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Donnerstag, 21. Februar 2008

Gute Leute...Gute Arbeit...Gutes Geld

Mein erster Streik. Aber auch seid zig Jahren der erste Streik der Erzieher mit Hilfe von verd.di
Um 7 Uhr trafen wir uns und liefen von drei verschiedenen Punkten zum Luisenplatz , wo verschiedene Menschen Reden hielten. Von dort aus ging es wieder über die großen Straßen und Polizeibegleitung zum Streikbüro am elsässerplatz, wo wir unser Streikgeld erielten, bzw wir Formulare unterschrieben und gingen.

Unsere KT war eine von ca. 10, die Notdienst hatten. Die meisten anderen waren komplett geschlossen. Unsere Eltern hatten viel verständsnis. Ob es was gebracht hat, wird sich in den nächsten Tarifverhandlungen zeigen.
Es ist ja nicht so, dass wir reich werden wollen. Nur eben die Inflation ausgleichen. Einmal bekam ich noch eine Gehaltserhöhung mit, die "früher" alle 2 Jahre zum ungerade Geburtstag kam. Nicht viel war das, aber immerhin ei8en kleine Anerkennung.
Nun arbeiten wir alle unentgeltlich schon eine 1 h mehr und sollen wohl noch länger arbeiten für das gleiche Geld. Zudem sitzt einfach die Angst im Nacken, noch weniger Personal zur Verfügung zu haben, Stellen eingestrichen zu bekommen und noch mehr Kinder in der Gruppe zu haben.
Aber alle krähen nach noch mehr Bildung schon im Kleinkindalter und qualifizierterem Personal.
Ob der symbolische Wert von einem Streiktag da weiterhilft wage ich zu bedenken.
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Freitag, 1. Februar 2008

Fassenacht mit Kindern...

... will gut vorbereitet sein. Das fängt bei den Spielen an und hört bei der Musik auf. Die Kinder hatten, trotz Absprache nicht ihre Musik-CD`s mitgebracht. So dass wir schnell auf einen Spontane Sammelakation im Haus gehen musten. Was dabei herauskam lies meine pädagogischen Ohren schlackern.
Hüttenmusik die Einhunderelfte.

"Du alte Scheiße" lief bereits, als wir den Text bemerkten, doch "Du Luder" und "20 Zentimeter" konnte ich dem Titel nach richtig einordnen und klickte ein paar Songs weiter. Doch dann sollte ein Lied folgen, was weder meine Kollegin , noch ich dem Titel nach kannten und ich spurtete bei den Worte "sie hat schon lange nicht mehr gekübelt, sie hat schon lange nicht mehr gepoppt" schnellstens zum CD-Player. Die Kinder bekamen den Text gar nicht so schnell mit, wie ich weiterskippte. Doch viel Auswahl blieb nicht mehr. "Düdeldü" ging ja noch für die jungfräulichen Ohren, doch bei "Zeig mir deine Möpse" schwante mir ein nicht enden wollender Ohrwurm aus der DSDS-Stafel und "10 nackte Frisösen" wollte ich auch nicht den Berufsstand einiger Muttis entgegenhalten.
Ich bin für offene Worte und für Aufklärung, aber doch nicht direkt an der Fassenachtsfete.Sowas muß schließlich im pädagogisch gut behüteten Rahmen stattfinden ;-)
Also nächstes Mal bitte wieder selber Musik von Zuhause mitbringen, liebe kinder.
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Freitag, 11. Januar 2008

Kinderbauernhof 5. Tag

Der Sonnenaufgang auf der Busfahrt zum Bauernhof strahlte in einem wunderschönen Rot.
bei einigen Kindern war die Luft raus zu Arbeiten. Bei anderen kam mut auf, doch mal ein Huhn anzufassen, doch ein Kaninchen zu streicheln, oder andere Dinge, die 4 Tage Zeit brauchten.
Nochmal habe ich eine riesenladung Fotos gemacht. Für die kinder möchte ich eine kleine Bilderserie auf eine Cd brennen, die sie sich dann im Hort auf dem PC anschauen dürfen.
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Donnerstag, 10. Januar 2008

Kinderbauernhof 4. Tag

Die Kinder waren heute morgen entweder noch supermüde, oder total routiniert, oder beides. In einer ruhe, oder das wir sie auffordern mußten stellten sie sich auf, um ihre Buskärtchen abzugeben und sich hinterher direkt zum durchzählen mit einem Partner aufzustellen.
im Bus tauten sie so langsam auf.

Die Tierversorgung verlief fast selbstständig ohne Hilfe der Erwachsenen. Ich fütterte heute sogar den Entenpapa. Mir tat nach dem Mittagessen die körperliche Arbeit gut. morgen werde ich bestimmt Muskelkater haben. Das Holz wurde gestern gehäckselt, heute schippten wir die Häcksel in die Schubkarre und verteilten sie anschließend bei den Ponys.
Andere bereiteten einen Brotteig zu, heizten den Steinofen an und buken das Brot darin. Eine dritte Gruppe filzte in der Wollwerkstatt.
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Mittwoch, 9. Januar 2008

Kinderbauernhof 3. Tag

Eine große Tüte Motivation bitte;
für morgen und übermorgen

War gestern um 21 Uhr im Bett, wird heute wohl ähnlich sein.....
und: Ich mag eine Badewanne haben!
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