Unterwegs

Montag, 12. Mai 2008

Ich bin gerutscht!

Welch lächerliche Aussage, im Angesicht einer Kinderspielplatzzrutsche. Mag es vielleicht noch eher als ein Zeichen für Kind-in-der-Frau gelten.
Ist die Rutsche jedoch an einem 13 Meter hohem Turm montiert und das Loch für die Tunnelrutsche ruht in 6 Metern, so ist die Aussage für jemanden mit Höhenangst doch gleich was ganz anderes.

Bis gestern Abend war ich den kompletten Tag unterm Dach gewesen und hatte aufgeräumt und gelernt. Einer spontanen Eingebung folgend, fuhren Tony und ich zum Spielplatz nach Hochheim.

Die Reifenschaukel sorgte zwar für ein klitzekleines merkwürdiges Gefühl im Magen, machte aber mir verdammt viel Spaß. Tony verlagerte seinen Spaß eher mir beim "Spielen" zuzuschauen.


Beim Kletterturm sah es da schon ein wenig anders aus. In der dritten Etage machten wir eine ganze Weile Pause. Ich gewöhnte mich an die Höhe und das Schaukeln, während andere Kinder an uns vorbeistürmten um mit Radau und Getöse hinunterzurutschen.
Wir nutzten die Zeit zum quatschen, wobei ich mich erst darauf konzentrieren mußte Tony anzuschauen, mich nicht festzuhalten und mich wohl zu fühlen.


Ich weiß ja, wie ich an Höhe herangehen muß, damit es gut läuft.
Langsam machen, entspannen, loslassen (mit den Händen und dann im Geist), bewußt die Höhe genießen, aufhören zu denken, aufhören sich um Angst Gedanken zu machen und "es" dann einfach tun.
Hier das Rutschen.
Ich mag es nicht, zu spüren, wie meine Angst sich immer wieder mehr aufbaut und ich Dinge nicht mehr tun kann, die ich früher als Kind gemacht habe.
Und so rutschte ich irgendwann herunter und dann gleich nochmal und nochmal. Mit einem Affenzahn - im Vergleich zum 1. Mal - stürmte ich die "Stockwerke". Tony wartete unten auf mich.

"Nochmal, Nochmal", doch Tony war kühl geworden und irgendwann in einer lauen Sommernacht bin ich wieder da, auf Tarzanschaukel und Tunnelrutsche.
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Freitag, 9. Mai 2008

Am Puff rechts und dann wieder links

Ja, ja! Ich weiß noch wo ihr letztes Jahr gefeiert habt. Aber die Wegbeschreibung ist göttlich. Stimmt nämlich wirklich, da da so ein Feldweg und dahinter ein Vereinshaus ist. Ich freu mich auch total auf heute Abend.

Dürfen blos keine Swingmusik auflegen, sonst komme ich hier in Erklärungsnöte;-)
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Montag, 5. Mai 2008

Landesgartenschau Bingen

Da freu ich mich ja total drauf. Lauter Blumen und Pflanzen, die das Fotografenherz höher schlagen lassen.
Nun müßte ich nur noch meine Tasche mit den Objektiven finden *heul*
Dann wären es noch bessere Voraussetzungen.

Nachher gibt es erst noch Spargel bei Oma, dann kommt Paps dazu und wir fahren nach Bingen. Oma scheint gut drauf zu sein. Sie rief mich gestern an, bat Schinken mitzubringen und lud mich zum Essen ein. Ich konnte sogar noch die Essenszeit von 12 auf 12:30 heraushandeln, damit ich hier noch bisserl schaffen kann.

Ich hoffe doch mal, euch heute abend schon ein paar schöne Bilder präsentieren zu können.
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Montag, 21. April 2008

Dem Papa hat das Herz geblutet, ...

... das er nicht dabei sein konnte. Da hat er doch Karten für TAO gewonnen und die Veranstaltung war just in dem Zeitraum, als er im Urlaub ist. So konnten Gringel und ich den Abend genießen.
Und so saßen wir in der 10. Reihe des Parkets (!!!) und warteten voller Spannung. Das Bühnenbild fast komplett schwarz, verschiedene Ebenen mit schwarzen Tüchern bedeckt. Zwei riesen Trommeln, in weinfassergröße, eine schwarz, die andere rot bezogen, begleiteten durch die komplette Show. Der Beginn mit Bambusflöten war zart, klang japanisch Traditionell. Die Spieler: 3 Damen und 8 Herren zuerst in traditionellen weißen weiten Gewändern sprühten vor Bühnenpräsens. Gringel und ich bestaunten unsere Gänsehäute. Die Flöten gingen in die Ohren und machten die Herzen weit.
Dann die Trommeln: Der Baß durchflutete den kompletten Körper. Staunen, geweitete Augen, mitwippen beim Takt.
Der Bumms lässt einen den Stuhl unterm Popo schmerzlich spüren. Man möchte mittanzen, sich den Rhytmus hingeben und nur noch Bewegen.
Die Frauen spielen nicht nur die Flöten, sondern auch tiefe Tröten und sie schlagen die Trommeln indem sie den Männern mit der Wucht in nichts nachstehen. Doch dabei bewegen sie sich rhythmisch im Takt voller Grazilität.
Zwischenzeitlich bewundert man nicht nur nackte Oberkörper, bis an die Grenzen ästhetisch definierte Muskeln, sondern bestaunt auch die Ausdauer, die Kraft, wenn die Künstler minutenlang die Arme nicht müde werdend mit voller Energie auf die Riesentromnmeln pfeffern zu lassen. Immer stärker tritt der Schweiß aus den Poren des Trommlers, ein Anderer schwingt die Stäbe so schnell, dass es scheint, als würde man durch eine Linse mit Langzeitbelichtung blicken. Ein anderer schwingt einen knapp 2 Meterlangen Metallstab mit einer Hand herum, dass man schon Angst haben muß. Doch der Griff ist sicher. Artistisch.

Gringel und ich rufen hinterher bei Papas an und bedanken uns für den schönen Abend. Ich sage ihm, ich hätte ein kleines Trostpflaster. Ich habe ein Autogramm bekommen. Artig sagt er danke. Dass dieses Autogramm auf einer DVD geschrieben ist, bleibt noch ein Geheimnis bis er aus dem Urlaub wieder da ist. :-)

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Mittwoch, 16. April 2008

Gringel guck mal:

DA gehn wir hin.


TAO - Die Kunst des Trommelns
Sie sind jung, kraftvoll, sexy und athletisch - ihr furioses Spiel spektakulär und mitreißend grandios! Zwölf phänomenale Trommlerinnen und Trommler aus dem Süden von Japan schicken sich an, die Bühnen der Alten Welt nun zu erobern. Nach ausverkauften Gastspielen in Hamburg, Zürich und Berlin präsentiert die junge Generation fernöstlicher Wadaiko- Kunst erstmals ihr umjubeltes Konzert auf einer ausgedehnten Deutschlandtour. mehr... "Tao", das chinesische Wort für "Pfad", weist auf die noch unentdeckten Wege hin, die das Konzept des künstlerischen Ausdrucks dieser Truppe sind: Aufpeitschendes Rhythmusgeflecht gepaart mit wilder Kampfeslust und eindrucksvollem Körperspiel wechseln mit sinnlichen Momenten voll zarter Anmut und Poetik im Bann spiritueller Macht


Doch gut, wenn man einen Papa hat, der was gewinnt und nicht hingehen kann, da er just zum Zeitpunkt der Veranstaltung nen Kurztrip macht.
Lassen wir uns also die Ohrendurchpusten und die Lenden im Sessel des Parketts in Vibration bringen. Ich freu mich drauf!
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Montag, 7. April 2008

Bei dem Wetter

nun wieder ins Auto zu steigen ist schon ein doofes Gefühl. Werde wohl kriechen. Fahre nun zu nem Schrotthänder und gucke, was ich bekommen kann.
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Dienstag, 1. April 2008

Die Wiese um die Ecke

Tony hat um die Ecke seines Hauses eine öffentliche Wiese entdeckt, die wirklich dazu einläd im Sommer erobert zu werden. Heute waren wir auch kurz da.
Tony wollte Poi spielen, ich nahm Fotoapparat, Ipod, Fachbuch und Bao mit. Bis es anfing zu tröpfeln packte es mich dann aber doch und ich haute mir die Teile gegen die Knie, ins Gesicht versuchte mit zwei langen Reisgefüllten Kniestrümpfen Poi zu spielen. Tony kann das eindeutig besser und da wird sich auch nix dran ändern.

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Sonntag, 30. März 2008

draußen Eis essen

Was für ein wundervolles Wetter. Von gestern noch ziemlich platt (SEG-Einsatz, Shooting, Stammtisch) tat das rausgehen richtig gut. Bin mit Tony nach Erbenheim gelaufen um dort ein Eis zu essen.
Gibt bestimmt Farbe im Gesicht und dem Immunsystem tut die Sonne auch gut!
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Montag, 24. März 2008

Lloyd Webber meets Orgel

In der evangelischen Kirche war eben ein nettes kleines Orgelkonzert.
"Rock & Pop auf der Orgel mit Chris Brückner"
Für meinen Geschmack teils ein wenig schnell gespielt, aber insgesamt sehr kurzweilig und locker.
Merkwürdig das klassisch gespielte Orgel bei mir sehr viele Emotionen frei werden lässt. Viele Kindheitserinnerungen tauchten in mir auf und ich spazierte in den Bildern umher. Ich war alleine da und irgendwie doch nicht alleine.
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Samstag, 1. März 2008

Frischluft für Ynnette, Licht und klare Sicht für Auto

Nach einem unangenehmen Abend mit fieser Migräne, nervenden Katzen in der Nacht und einem stürmischen Morgen folgte ein richtig schöner Tag.
Endlich mal wieder lecker auswärts Frühstücken mit sehr sympatischer Begleitung. Anschließend liessen wir uns noch ein wenig die Haare am warmen Damm durchpusten (Ich fand herabgebrochene Baumsamen und Misteln) und schwätzten diverse Stunden.

(Erste Frühlingsboten)
Dann war ich so weit wieder hergestellt, um mich bei Oma blicken zu lassen. Wohlweislich hatte ich meine Mathe, bzw Geografieordner mitgenommen, um ihr die arbeit der letzten Wochen zu präsentieren. Sie soll ja nicht glauben, dass ich hier Party mache. Nein, nein, dass würde sie ja niemals von mir denken. Aber Oma wüßte ja gar nicht mehr wie ich ausschaue und hoffentlich hätte das dann auch bald mal ein Ende mit dem Misourikurs.
Über die Ordner staunte sie, überflog sie aber nur sehr oberflächlich. Diese höhere Mathematik würde sie nicht mehr verstehen, und schon gar nicht, wieso Kinder das im Kindergarten all lernen müßten, die sollen doch da Zeit zum Spielen haben.
Kurz zog ich noch die guten Uhren auf, bestaunte eine goldenen Erbbrosche, in die von drei Eheleuten jeweils das Datum der goldenen Hochzeit eingraviert war, dann huschte ich schon weiter zum nächsten Familienmitglied.

Muttern hat knappe 10 Kilo abgenommen, was Tochter sich wieder anfrisst und hatte ein paar richtig edle Pullis zu vergeben.
Auch durfte ich am knackigen Trennkostmittagessen mit Blumenkohl und Kürbisskernen. da klingelte das Handy und Papas fragte, ob ich mitkommen wolle zum Improtheater. Schnell noch die Uhren von Mikrowelle, Backofen und radiowecker neu gestellt, die beim Stromausfall, dank Emma, nur noch blinkten und dann ging es schon wieder weiter.

Restrisiko feierte Geburtstag und das wollte ich natürlich nicht verpassen. Viele ganz neue Spielelemene liessen mich lachen und genießen.
nachdem es mir so gut ging, nutzte ich den stressfreien Abend und fuhr in aller Ruhe tanken und lies meinem Auto eine kleine Erfrischungskur angedeihen: Wasser nachfüllen, Scheibenwischer austauschen, Öl checken und ein Birnchen austauschen.

Nur eine Verabredung war geplant, der Rest hatte sich spontan ergeben und war daher stressfrei und angenehm.
Zufrieden mit der Welt und mir kann der Abend nun ausklingen.
Nun bin ich zuhause. Vielleicht wieder ein klitzekleines Stückchen bei mir angekommen.

Nur den Mistelzweig, den habe ich im Auto vergessen.
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/edit guck mal hier: http://de.wikipedia .org/wiki/Bild:Allgemeine_ Verwandtschaftstafel_Versi on_2.jpg...
Ynnette - 6. Mai, 20:46

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