Montessori-Diplom

Donnerstag, 5. März 2009

Entrümpelt

Die Lernunterlagen und Kataloge entsorgt. Ein komisches Gefühl in den Mitschriften zu blättern.
Habe ja bis auf kosmische Erziehung alles ordentlichst übertragen und mir schicke Lernkarten geschrieben.

Montag, 23. Juni 2008

Tschaka 3/3

Die Aufregung und Anspannung wuchs nochmal mächtig. Um 14 Uhr am letzten Freitag schauten wir 5 aus der ersten Gruppe nochmal kurz in den Prüfungsraum und wurden dann nach unten in den Bildungraum begleitet, um dort unsere Materialien zu ziehen und vorzubereiten.
Ich spürte merkwürdigerweise die Rückenstärkung aller , die an mich dachten und Daumendrückten.
(Hier die Karte meiner Kollegen:)


So zog ich zu jedem Bereich mein Filmdöschen mit den Aufgabenstreifen und haarte der Themen, die da kommen sollten. Ich fluchte innerlich bei den Materialprinzipien zu den Geräuschdosen, dachte dann aber "Mut zur Lücke" und nutzte die Zeit, um mich vorzubereiten. Die anderen Materialien waren mir gut vertraut und versprachen "gut da durch zu kommen".
Die Mündliche war ein fachliches Gespräch, was ich sehr interessant fand und Sicherheit bekam. Die praktischen Darbietungen klapperte ich eine nach der anderen ab, innerlich zum zerreißen angespannt und kurz vorm Platzen.

um 16 Uhr war es soweit. Wir warteten draußen und Herr Völkel (Cheefe des Ganzen)verkündete uns unsere Ergebnisse. ich wußte das sich die Anspannung irgendwann lösen würde, wollte das aber eigentlich mit mir alleine ausmachen.
Doch just, als Herr Völkel seinen Satz beendet hatte, wir hätten es alle 5 geschafft, löste sich ein dermaßen großer Stein aus meinem Inneren, dass er schirr hörbar zu meinen Füßen krachte und den Tränenstrom freien Lauf lies.
Einzeln besprach er kurz mit jedem die Ergebnisse. Ich hatte überall "+" oder "++", obwohl ich bei der schriftlichen fast ein Thema verfehlt hatte.
Er kommentierte meine Leistungen: "Sie sind kein durchschnittlicher Mensch, das können Sie sich nun interpretieren wie sie wollen".
M. schloß als Kursbeste ab, was mich sehr freute.

Der Weg zu Oma (doch kein Bruch, nur eine Prellung) ins KH war sehr Tränenreich und lies es einfach zu, wie nach und nach die Anspannung sich von mir löste und herabviel.

Die Diplomfeier am Samstag konnte ich dadurch aber locker genießen und in mich aufsaugen. die anderen, die kurz zuvor geprüft wurden machten doch einen recht platten Eindruck.
Ich genoss es, die nächsten 24 bei meinem Bruder und Schwägerin in spe zu verbringen! Gefüllt mit fleißig Diskussionen über Pädadogik, Kindererziehung und vielen anderen Dingen, angereichert durch mächtig Cuba Libre und lecker Essen.

Das Diplom schaut mächtig schick aus und erfüllt mich schon mit Stolz.


Die 1 1/2 Jahre mögen für Außenstehende schnell umgegangen sein, für mich waren sie wahnsinnig Zeit- und Arbeitsintensiv und spürbar lang. Das was der Kurs in mir ausgelöst hat, ist wohl nicht mit einer anderen Fortbildung zu vergleichen, da ein Umdenken in der Wahrnehmung von Kindern stattfindet. Ich bin dankbar für die Erfahrung, auch wenn es teils harte Nächte brachte. auch lagen diverse soziale Kontakte brach, die es nun gilt wieder zu pflegen. Es ist ein Anfang. "Nun wissen Sie, wie wir Kupplung, Bremse und Gas funktionieren, fahren müßen Sie nun selbst."
Ich freue mich morgen wieder auf auf die Arbeit zu gehen und mein Gelerntes weiterhin umzusetzen.
Meine künftigen freien Wochenenden? Ich möchte ausschlafen, vor und hinter der Kamera stehen und Zeit mit meinen Freunden verbringen. nur um meine Wohnung mache ich mir ein wenig Sorgen. Selten war sie so aufgeräumt, wie an Lernwochenenden.

Freitag, 20. Juni 2008

Diplomeducationsdesignerin

Oder um es offiziell auszudrücken:
Montessori-Pädagogin mit Diplom. klingt das geil. Näheres an anderer stelle, bin derzeit noch zu nah am Wasser gebaut und die ganzen Steine an Last müßen noch abbröckeln.
Ich habs geschafft.
bin fertig
fix und fertig ;-)

Donnerstag, 19. Juni 2008

Ich aufgeregt? ach iwo

Wieso rufen sich am Abend vor der Prüfung mir lauter Materialien in den Sinn, bei denen ich mir nicht sicher bin?
Wieso geile halte ich mich nicht an den Sachen hoch die ich kann; richtig gut kann?
Das was im Skript anders steht, wie unsere Darbeitungen waren und dann wiederum anders wie an unseren Wiederholungswochenende verwirrt mich.
Mist blöder auch

Äußere Ordnung = innere Ordnung

Was ich in der Montessoripädagogik immer wieder vorgebetet bekommen habe erlebe ich praktisch an mir selbst. Nur dann ist für mich Lernen und konzentriertes arbeiten möglich, wenn die Wohnung sauber und aufgeräumt ist.
blitzen und blinken tut es nun nicht unbedingt, aber einigermaßen aufgeräumt muß es sein.
so werden an Lerntagen gleichzeitig die Spül- und Waschmaschine betätig, die Wohnung gesaugt und die Küche, etc aufgeräumt.
Muß ich mir nun Gedanken über die nächsten Wochen machen, wenn ich mit dem Diplom fertig bin?

Samstag, 14. Juni 2008

Zufrieden mit mir aber platt

Der Placebo eines flying Horse von der Tanke war eklig aber hilfreich. 16 Seiten noch schneller geschrieben.
in 3h. (Glaube ich wollte es wirklich nur hinter mich bringen und mein Wissen rauspoltern lassen)
Und mit 90 kmh ganz rechts über die Autobahn heimgetuckert.
Mir tut alles weh! Lege mich nun erst mal hin.

Mühevolles Tschaka 2 von 3

Würde ich aufzählen , was mir nicht wehtut am Körper, ich hätte weniger zu tun, als andersherum. die Nacht hatte ein Katastrophenpotenzial, was einem Freitag den 13. nur würdig sein kann. Mein ganzer Körper ist verspannt, (Nerven sind verklemmt) und schmerzt derart, dass ich mitten in der Nacht noch einen Saunabesuch plante.
Ab halb 5 ratterte ich wieder Lernkarten im Traum durch, gefolgt von längerer Schlaflosigkeit und der Überlegung doch schon aufzustehen. Was dann kam, wäre durch Aufstehen nicht passiert. Albträumekomplementationen wie Roller kaputt, verschlafen, schreckliche Prüfungsfragen und andere Katastrophen. Zu guter letzt kotzte Fine in der wirklichen Welt vom Bett auf den Fußboden.

Heute mittag werde ich es als humorvolle Vorlage für eine Komödie nehmen. Die besten Szenen schreibt eben doch das Leben. Doch wie ich jetzt diese Nacht von mir abschüttel und einigermaßen angemessen ausschaue weiß ich noch nicht. Ich will das nur nur noch hinter mich bringen und bin jetzt schon am Arsch.
Genau der richtige Moment, die gut gehütete Motivationspackung meiner Kollegin auszupacken. MangoCayenneschokolade von Lindt. Sie ist ein Schatz!
Tschaka und guten Morgen an den Rest der Welt.

Freitag, 13. Juni 2008

Tschaka 1/3

3,5 h
16 Seiten
Die Fragen gefielen mir (Sensible Phasen, Rolle der Erzieherin, Vorbereitete Umgebung und ...ähm....ach das soziale Leben) und ich konnte alles einbringen was ich wußte und das reicht wohl auch.
Mein Arm tut mir nun tierisch weh und macht mir bisserl Angst vor morgen. (Ich sollte morgen mit nem Laptop aufkreuzen und mit Mut zur Lücke fragen, ob ich darauf tippen kann. Das Handschriftliche bin ich nicht mehr gewohnt.)
Und gewisse Zusammenhänge meiner Person sind mir auch gerade nicht so bewußt. (Name, Anschrift, Telefonnummern)
Aber zufrieden bin ich mit mir!
Morgen früh von 9 Uhr bis 13 Uhr gehts weiter mit der Theorie der einzelnen Bereiche.

Bin dann mal weg

Teil 1 von 3
4 Stunden Zeit.
4 von 8 Fragen. Alles wird gut
Und den letzten Hospitationstermin habe ich dann auch noch ausmachen können. (Nur meine Telefonnummer habe ich eben nicht mehr gewußt)
Bin ich aufgeregt? Ach iwo. Nur ein bisschen
Tschakkaaaa

Dienstag, 10. Juni 2008

7 h Lernen

Theorie und Theorie der einzelnen Fächer. für heute darf ich wieder zufrieden mit mir sein und gammeln!

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