Unterwegs - KUZ

Samstag, 3. Januar 2009

KUZ

Ursprünglich wollte ich das Wochenende nach Lüneburg fahren, wo mich zwei nette Menschen in die Soletherme einladen wollten. Doch die Gastgeberin erkrankte leider vor Silvester und mußte sich erst mal auskurieren. ich glaube, ganz so unrecht kam mir das gar nicht.
Derzeit habe ich genug mit mir, meiner Wohnung, etc zu tun.
Dafür versprach ich dann Gringel sie gestern ins KUZ zu begleiten. TRH hatte seinen besten Freund zu Besuch und so wollten sie eben zu 4. das KUZ erobern.
Nach Tanzen war mir gar nicht und das Angebot Tony mit in die Sauna zu begleiten war sehr verlockend. doch versprochen ist versprochen und so trat ich mir mächtig in den Hintern und war dann doch plötzlich auf der Tanzfläche. Und irgendwann zuckte es dann doch sogar in meinen Füßen.
Und so pustete ich meinen Kopf durch, schloß oft die Augen und gab mich den Rhythmen hin. Immer wieder merke ich, wie es mir hilft mit geschlossenen Augen zu tanzen. Der DJ kam mir mit seinen Liedern entgegen, indem er mal nicht den üblichen Mainstream, sondern mal so ganz andere Lieder auflegte. Das Mischen klappt meistens nicht, was doch die eigentliche Kunst eines DJs sein sollte, aber die Auswahl war recht gut. Ziemlich House-lastig fing er an und spielte erst später die üblichen Lieder. So konnte ich relativ früh, wo noch Bewegungsfreiheit war abzappeln.
Gegen halb 2 schlossen sich immer öfter meine Augen, allerdings nicht, um den Rhythmus besser zu spüren, sondern weil ich mich immer müder Tanzte. So konnte ich mich von TRH gar nicht mehr verabschieden, der frische Luft schnappen war, sondern strich um 2 Uhr die Segel und düste heim.
Meinen derzeitigem Wuschelhaaren entsprechend tanzte ich sehr ausgiebig mit meinem Kopf, was ich heute ganz mächtig im Nacken merke.
Aber es hatte gut getan über meinen Schatten zu springen. Danke Gringel!

Samstag, 6. September 2008

komische Ü30

Endlich hat mal die Musik zum Motto gepasst: ü30 - gaaaanz viel 80er. Auch wenn der DJ nur sehr wenige Male seinen Job ernst nahm und Lieder gekonnt ineinandermixte. Das bloße aneinanderreien von tanzbaren Liedern habe ich schließlich auch schon gemacht. Doch die auswahl gefiel uns sehr gut. Das Publikum war ausgesprochen jung und wußte mit diversen Liedern nichts anzufangen. selber schuld, was kommt ihr auch an dem Abend. Gringel und ich kamen und doch irgendwie alt vor.

Was ich mal belächelnd gelesen hatte, als negativer Punkt zum Nichtrauchergesetz wirkte fast als Reizüberflutung: Wo früher Zigarettenrauch die Luft vernebelte und einen Einheitsbrei die Riechorgange verstopfte wurde ich schier überschwemmt von Parfümgerüchen, Deoversagenden Achseln und Bäuerchen, die schon dem großen Landwirt Konkurrenz machten.

Mir fiel es extrem schwer in den Takt der Musik zu kommen und "mich tanzen zu lassen". Es dauerte mächtig lange, bis ich mal für kurze Zeit die Kontrolle an meine Füße abgab. Dann war es mir auch egal, dass die Technosequenz "mächtig böse" war und nicht wirklich zur vorhergehenden Liedauswahl passte. Scheiß egal was für Musik- ich will zappeln.

Es ist ein wirklich merkwürdiges Phänomen. Erst tanze ich nur mit wiegendem Schritt und von rechts nach links. Dann urplötzlich mit einmal löst sich die Steifheit. Und ich kann unbesorgt mich in die Musik fallen lassen und die Füße am Ende meines Körpers tun etwas, was ich kaum steuern kann. Ist dieser Punkt erreicht ist alles gut. Ich fühle mich gut, mir ist es wurst, was andere über mich denken, ich verausgabe mich und der Kopf wird frei. Der Genuß wurde leider durch die Zunahme lauter Ölsardinen geschmälert und wir hatten wenig Platz zum Bewegen. So hatten wir wieder mehr Zeit "um Feststellungen verlauten zu lassen, zum Beobachten von Pärchen und Menschen, die es werden wollen, für eine Nacht oder länger.
die Kopfschmerzen verdrängte ich und später waren sie wohl auch weg, dennoch war ich in einer komischen Stimmung.

Gringel: Danke fürs teilhaben lassen! *knuddel*

Samstag, 28. Juli 2007

Wenn....

... es im KUZ so voll ist, dass selbst die Männer beim Aufs-Klo-gehen anstehen müßen,dann ist es wirklich rappelvoll.

Samstag, 24. Februar 2007

Ein runder Abend mit ein wenig Blut

Beim Heimfahren um 4 meinte ich zu Gringel: "Nachher wache ich bestimmt gegen 9 Uhr auf. Meine Augen brennen so, dass ich sie am besten zulassen möchte, aber ich werde nicht mehr schlafen können." Pustekuchen. Um 13:30 Uhr erwachte ich aus meinem KUZ-Koma. Eigentlich kein Wunder nach der Nacht.

Von 6h Anwesenheit, bestimmt mal knappe 5h durchgetanzt. Und ja! wir haben gelästert und gestaunt, gezappelt und geschwitzt. Diesmal waren erstaunlich viele Busenwunder vertreten. Wir hatten wirklich viel Spaß. Und damit der Abend auch so wirklich rund war, habe ich noch ein kleines bisschen Leben gerettet.

Ein kleiner Mann plumste mit einmal mit viel Schwung um und flog 2-3 Meter weiter erst in die tanzende Menge, dann auf den Boden. Eine Flasche zerbrach dabei.
Ich wartete erst ab was passierte. Die Umstehenden warteten auch erst ab, wollten die Lage abschätzen. (Besoffener? Schlägerei?) Da sprang ein junger Mann hinzu und half dem kleinen Mann auf. Doch plötzlich begann er sich erst seine Jacke dann sein Tshirt vom Leib zu reißen. Ich ahnte und ging hinzu.
Eine Schnittwunde hatte der gute am Arm. Ich sah die Verletzung erstmal jedoch nicht, da der andere sein Tshirt bereits um den arm wickelte und verknotete. Wer weiß, wozu es gut ist, dann scheint es wohl ernster zu sein. Mein Blick auf den Boden in das viele Blut bestätigte den Verdacht. "Raus hier, mit dem Kerl", dachte ich nur. Ich schob den kleinen Mann vor mit her, nahm ihm zwischenzeitlich noch seine Bierflasche ab, die er umklammerte und drückte sie einem umstehenden in die Hand. Dem Tshirthelfer klopfte ich nur auf die Schulter, er solle mitkommen, in der Annahme, er kenne den Verletzten.
Wir müßten raus zur Security, bräuchten einen Rettungswagen. So schob ich den Verletzten hinaus aus der großen Halle, Richtung Ausgang. Dort bat ich einen Securitytypen einen Rettungswagen zu holen. Den Verletzten drängelte ich im scharfen Ton sich endlich auf den Boden zu setzen. Dann lies ich mir einen Verbandkasten geben. Ich war dankbar über die Handschuhe, die darin waren, meine Hände waren dennoch schon recht blutversifft.

Ich nahm das Tshirt ab und erblickte eine tiefe und großflächige Schnittwunde. Wirklich nicht ganz ohne. Wie immer in solchen Situationen ahnte ich Gringel schon schattenhaft in meiner Nähe. Ich gab ihr Verbandmaterial und bat sie mir es anzureichen, um einen Druckverband zu machen.
Der Kerl schaute verdutzt auf seinen Arm und das was um ihn herum passierte. Die Security hatten komplett ihre ledernen Handschuhe angezogen, im Glauben einer anstehenden Rangelei. Der eine half mir beim fixieren, während der Tshirt-Mensch dem Verletzten den Arm hochhielt.

Dann galt es den Verbundenen zum Sitzenbleiben anzuhalten. Er wollte wieder aufstehen und gehen. Wäre nicht so schlimm. Ich redete ziemlich streng auf den Alkoholisierten ein. (Wäre er jetzt nicht artig, würde ich die bösen Jungs von der Securitiy rufen, die wären nicht so lieb zu ihm) Er bat mich auf Toilette zu gehen. Ich befürchtete, dass die Blutung zunehmen würde, und er just - wie Murphies Gesetze es meist nervorsagen, er auf der Toilette im engsten Raum kollabieren würde. Auch hoffte ich den RTW gleich eintreffen zu hören. So "verbot" ich ihm sein Aufstehen. Er bedankte sich zwischenzeitlich bei mir. Ich lobte das schnelle und beherzte Eingreifen des Tshirtheldens. Ersthelfer müßen schließlich motiviert werden, auch ein nächstes Mal zuzupacken.
(Ich hätte ansonsten den Arm noch in der Halle abdrücken müßen, was ein hinauslaufen eindeutig erschwert hätte.)
Auch trat ein anderer Typ dazu, der sein Freund zu sein schien. Der Tshirtmann gehörte wohl doch nicht zu ihm. Er meinte zu mir er hätte gesehn, das es wohl ein Marokkaner, wie er selbst sei und wohl Hilfe mit der Sprache bräuchte, darum sei er so schnell auf ihn zugekommen.
Irgendwann kam dann auch der RTW und ich übergab den Patienten mit einem letzten Gruß und Genesungswunsch.
Das Blut auf der Tanzfläche wurde später mit Katzenstreu (!!!) bedeckt. Vorher hatten alle in der Blutlache getanzt, als die Streu da lag, machten alle einen großen Bogen drumherum.

Später auf der Tanzfläche sah ich dann nochmal den Tshirtmensch stehen. Während ich ausgelassen herumzappelte, stand er mit neutralen Gesichtsausdruck am Rand. Ich ging auf ihn zu grinste und sagte: "Hey, du hast ein Menschenleben gerettet, nun freu dich und habe Spaß, du hast es dir verdient." Ein lachen entstand in seinem Gesicht und das Lächeln blieb. Und wirklich, er begann zu tanzen und das noch nicht mal schlecht.
Die Arbeitskollegin von Gringel war in der Zwischenzeit gegangen, Aber wir hatten noch mal richtig viel Spaß und tobten uns aus. Wir gesellten uns zu zwei Rotkreuzkollegen, die schon mächtig beschickert waren und tanzten ausgelassen, bis die Rausschmeisserlieder kamen. Ich wünschte mir zum Schluss noch "Maneater" von Nelly Furtano und genoß des Ausklang des Abends.

Freitag, 23. Februar 2007

Jeans-Tuning

Beim Lidl gab es so tolle Straßsteinchen zum Aufbügeln. Und Flicken zum Ausbessern hatte ich hier schon länger liegen. Nun habe ich meine Discojeans getunt, verstärkt und verschönert. Und nachher wird sie eingeweiht.
Ich werde heute Abend zappeln und schwitzen; Lästern und staunen. Ich werde heute Abend viel Spaß haben. so ist das, wenn ich mit Gringel ins KUZ gehe.

Freitag, 14. April 2006

Derzeitiger Ohrwurm

"Love Generation" feat by Bob Sinclair

Assoziation: Frühling, Sommer, Lebensfreude, Tanzen, Party, Gute Laune

Hat mich der Frühling gepackt? Ich kann das Lied in der Endlosschlefe hören - naja fast.
Gringel kannte den Titel nicht. Und sing mal ein Lied erkennbar vor, wenn dir gerade die Boxen im KUZ was anderes ins Ohr blasen. Also geduldete ich mich und hatte Erfolg. Der DJ spielte es. Yeahhhh

L - der Eisbär, S. und M. verbreiteten so eine lustige Stimmung, das der Abend einfach mal wieder gelungen war.
Fazit: Muß mal wieder öfter ins KUZ!
*love generation flöt

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