Träume

Freitag, 20. April 2012

Albtraum

Wir sind im Haus meine Kindheit. Flo und ich sind in der Küche, Papa, Chr. und noch irgendjemand sind in der Essecke.
Chr. verteilt einen gebackenen Kuchen. Er hat die Form so in de rArt eines Osterlammes, ist aber etwas anderes. Sie hat noch mehr davon gebacken. Ich frage sie woher sie das Geld für den Kuchen hat. Sie erzählt voller stolz, dass sie Geld im Portmonee bei Oma gefunden hätte. Ich rolle mit den Augen. Frage mich insgeheim, was Chr. in der Wohnung von Oma zu suchen hat. Auch weiß ich, wieviel Geld in Omas Portmonee war, da ich dort ebenfalls kurz zuvor Geld gefunden und auch etwas herausgenommen habe.

Chr. posaunt gehässig weiter, wie sie es nun Oma gezeigt hätte. Mich verletzt dies und ich schaue viel sagend zu Flo. Chr. macht weiter. Plötzlich platzt es aus mir heraus: "Soll ich es abziehen?" und meine damit abziehen ihrem Pflichanteil. Kaum sind die Worte herausgepoltert tut es mir sofort unendlich leid. "Das wollte ich nicht sagen, vergiss das bitte direkt , das war nicht richtig."

Noch ohne eine Reaktion von Chr. abzuwarten greift eine symbolische Hand aus dem Jenseits nach mir. Ich versuche mich an flo festzuhalten, doch es gelingt mir nicht und ich fliege hilflos davon, gerate in einen Wirbel, schnell, ohne etwas sehen zu können. Ich fliege durch die Dimensionen durch Zeit und Raum. Ich bekomme unendliche spürbare Angst. weiß Dass Oma sauer ist. Weiß aber nicht genau, ob wegen mir, oder wegen Chr. Der Gedanke was nun passiert steigert meine Angst. Ich fühle mich hilflos der Situation ausgesetzt.

Der Nebel lichtet sich und das Gesicht von Oma erscheint im Profil. sie schaut nicht sauer aus, doch sie möchte mir etwas sagen, doch ich habe zu große Angst ,schreie und wache auf.

1:20 uhr


Ich hätte gerne gewußt, was Oma mir sagen wollte, doch in Verbindung mit diesem Gefühl, dieser Angst sagte ich nur "So nicht- sooo nicht!"
Selten war ein Traum emotional so real spürbar für mich, wie dieser. Flo weckte mich, da ich mit geschlossenem Mund versuchte zu schreien. Er glaubte ich hätte einen Wadenkrampf. Schoß noch im Halbschlaf zu meinen Beinen und fragte "welche Seite", bis ich schwer keuchend "Albtraum" zu Stande brachte. B. fragte mich im späteren Telefonat, was genau mir Angst gemacht hätte.
Ich glaube es war einerseits die die Angst des kindlichen Gefühles nun von Oma eins auf den Deckel zu bekommen, aber andererseits war es das Gefühl durch Zeit und Raum zu fliegen durch eine andere Dimension. Ich habe keine Angst vor Gott, habe keine Angst vor dem Tod, doch diese fremde Dimension, dieses herummwirbeln war fies.
In dem Traum brauche ich nichts große zu interpretieren, die Bilder waren klar genug.

Normalerweise flüchtet Amy aus ihrem Bettchen oder meinen Armen, wenn ich zu laut im Bett bin. Heute Nacht saß sie jedoch an meiner Hüfte und als ich mich beruhigt hatte, presste sie sich direkt ganz eng an mich. Normalerweise rollt sie sich zum kuscheln in meinen Arm, doch heute Nacht schmiegte sie sich ganz eng an mich. als ich sie erstaunt anschaute, kniff sie nur die Augen zu und strahlte eine unendliche Ruhe aus.

Mittwoch, 14. März 2012

Promitraum

Was man alles träumt, wenn man nachts ne volle Blase hat.
Ich war auf einem Festival. Die komplette Stadt war rappelvoll. Ich war in Höhe der Wilhelmstraße/Danzigerstraße.
In irgendeinem Zelt bekam ich Kontakt mit Stefan R*ab, mit dem ich dann weiterging. Er schien wie ein großer Bruder zu sein, passte auf mich auf und wir hatten viel Spaß. Auch unterhielten wir uns über Philipp P*issel, dessen Musik wir beide klasse fanden.
Irgendwann drückte meine Blase und ich suchte eine Toilette. Es war gar nicht so einfach und ich entfernte mich immer weiter vom eigentlichen Festival, da überall wahnsinnig lange schlangen an den Toiletten waren.
Irgendwann hörte ich vor einer Lokalität, man müsse 1 1/2 h warten, egal, ob auf der Herren- oder Damentoilette. Doch vor mir ströhmte die Damenschlange plötzlich weiter.
Es folgten weitere Restaurants, Lokale, Bars, die ganz unterschiedlich reagierten. Manche waren höflich, wiesen einem den Weg, ich ging wieder durch eine Tür und wieder stand ich vor einer neuen Lokalität, die anders reagierte. Teils ablehnend, oder zugemüllt. und immer, wenn ich dachte "Jetzt öffne ich die ersehnte Klotür", war es nur die Tür, um weiterzukommen.

irgendwann kam ich zu einem feinen Lokal, die Menschen waren freundlich und ich stieg über den Müll, den die Besucher hinterlassen hatten. Es kam so eine Art fremdschämen in mir auf, für die Besucher, die vor mir hier waren.
Dann betrat ich einen Flur und ich suchte das Damenschild. Fand aber nur eine "Privat" und ein "Lady Di". Das letzte schien die originelle Wegweiser für mich zu sein. Ich betrat den Raum und als ich eine Kloschüssel erblickte ging ich erleichtert hinein. doch es war ebenfalls ein privater Raum, was mir nun ziemlich egal war.
Links war so eine art Ankleidezimmer und in der Mitte erblickte ich einen großen Jagdhund, der aber friedlich schien.

Ein Wunder, dass das erleichtern im Traum keine Folgen für die Realität hatte.
Hinterher war es nicht einfach wieder zurückzufinden. Ich war weit weg vom Festival. Als ich zurückkam, hatte ich bedenken, ob ich Stefan noch finden würde. Doch ich tat es und er begrüßte mich wieder freundlich. Die Person hatte sich gewechselt, ohne das es mir bewußt war und verkörperte nunmehr Thorsten. die beiden scheinen in ihrer Art gewisse Ähnlichkeiten zu haben und wo ich so drüber nachdenke, muß ich schmunzeln.
Als ich aufwachte schien mir die Blase fast zu platzen.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Traum

Von meiner toten Kollegin habe ich heute morgen geträumt. Ich denke oft an sie und ihr guter Geist ist weiterhin auf der Arbeit zu finden.

Um kurz nach 5 erschien sie an ihrem Haus. Und ich schmunzelte, da sie tat, als würde sie von der Arbeit wiederkommen, nur ganz leicht verspätet. Ich habe ihr erzählt, dass ich sie gerne besuchen würde. Im Traum wohnte sie nebenan. Die Häuser waren alle miteinander verbunden, oder aneinander gebaut. (Ich kannte bereits diese Häuserreihe aus anderen Träumen. diesmal zählte ich 4 Ausgänge, die von ihre Haus nach draußen führten) Sie schlug vor, dass ich sie 1/4 jährlich besuchen könne, was mir zu oft war. Aber 2 mal im Jahr würde ich gerne rüberkommen.

Die Katzen kamen auch im Traum vor. Auch ein Papagei, der einsam in seinem Käfig bei den Nachbarn saß. Eine der Katzen war mit mir in den Garten gekommen, weil ich die Tür nicht richtig zugemacht hatte. sobald ich sie rief, kam sie jedoch sofort zu mir. So dass ich Vertrauen schöpfte und die anderen auch herauslies. Bald kamen ganz viele Katzen aus der Nachbarschaft neugierig auf uns zu. Ich zählte über 20 und war erstaunt über ihre Vielfältigkeit in der Fellzeichnung, Rasse und Größe.

Unsere 3 hörten direkt, als ich sie rief. Nur bei Amy hielt ich einen Moment die Luft an, als ein auto kam. Doch sie zuckte zusammen, bremste ab, machte sich klein und das Auto fuhr an ihr vorbei.

Das erschreckte mich und ich schickte alle 3 wieder rein. Gerne hätte ich mich mit den vielen Nachbarskatzen noch unterhalten, doch ich wußte nicht, wie lange meine Kollegen für mich sichtbar bleiben würde. So ging ich wieder zu ihr und unterhielt mich mit ihr und ihrem Mann. (Ihr Mann war im Traum ein anderer und gerade jetzt fällt mir ein, das er ja eigentlich auch Tod ist. Im Traum war er aber der Witwer, der auch nie wußte, wann seine tote Frau sich zeigen würde).

Es klopfte an der Tür und wir wußten nicht wer davor stand. Da meinte sie "Moment" glitt durch die Tür um nachzuschauen um kam kurz danach zurück, um uns zu sagen, wer davor stand. Es war eine Nachbarin, die sich über etwas beschweren wollte.
...

Mittwoch, 9. November 2011

tierische Träume

Erst träume ich , dass ich in meiner Kinderheimat vom Wildschwein verfolgt werde und mich in eine große Kiste unter einem Sperrmüllschreibtisch verstecke. Von dort rufe ich die Polizei und bettel förmlich um schnelle Hilfe.

Dann träumte ich, dass ich im Zug sitze mit zwei Hunden. Sowas Labradormäßiges. Zur Pflege, oder irgendwie gehörten sie zu mir. Einer schwarz, der andere weiß. (Flo meinte frotzelnd, ob sie Ying und Yan hießen) Plötzlich fiel mir ein, dass zuhause ja auch noch 3 Katzen sind. Mit gemischten Gefühlen, aber guter Hoffnung fuhr ich weiter.

Schnatternd wachte ich dann auf, da Tommy zu viel Bettdecke forderte und ich halb undbedeckt im Bett lag.

Dienstag, 18. Oktober 2011

Traum: Abrechnung

In Träumen verarbeitet das Unterbewußtsein ja Dinge, die einen beschäftigen. Bei mir passiert das in einer Intensität statt, die mich immer wieder überrascht.

Im Traum war ich bei Opa. er war noch nicht sooo alt. Oma war auch da, war aber zunächst nur im Hintergrund. Opa näherte sich mich von hinten, drückte sich auf unangenehme Art und Weise gegen mich, wollte sich an mir reiben. Bei mir klingelten alle Alarmglocken. Wut stieg in mir hoch und gab mir erstaunliche Kräfte. Ich befreite mich aus der Umarmung, stieß in von mir, schaute ihm direkt ins Gesicht und brüllte ihn an.

Was ihm einfallen würde, dies bei mir zu probieren. Ob er es auch so gemacht hatte bei C. als sie noch klein war. Da hätte er sich wohl getraut, da sie noch klein war und sich nicht wehren konnte. Was für ein Mensch er sei. Kleinlaut,überrumpelt und enttarnt zog er sich zurück und tat nichts mehr.
Dann knöpfte ich mir Oma vor. Wie sie es hatte zulassen können. Das was damals passiert ist. Warum sie nicht reagiert hätte. Ich kochte vor Wut und ergriff Partei für C., die damals noch zu klein dafür war. Doch auch Oma war nicht fähig zu einer Antwort.

Verwirrt wachte ich auch. Seid ich weiß was damals passiert ist, bin ich froh , dass Opa tot ist. Ich bin zwiegespalten, wenn ich an seinem Grab stehe. Ich habe ihn als einen lieben Opa in Erinnerung. Doch dass er auch eine andere Seite in sich trug wirft einen sehr unangenehmen Schatten auf das was ich in mir mit seiner Erinnerung verbinde.
Der Traum wurde wohl ausgelöst durch ein Gespräch, was ich die Tage mit der Vermieterin meiner Großeltern hatte. Sie gab mir wieder Teile dieses merkwürdigen Puzzels , was sich Stück für Stück zu einem Bild für mich zusammensetzt.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Empathie-Träume

Das was ich da ab und zu nachts fabriziere, würde ich mal als Empathie-Training betrachten.
Woher weiß ich, wie einem symbolisch der Boden unter den Füßen weggerissen wird, wenn man ein Gebäude wegen eines Bombenalarms schnellstmöglich verlassen muß. (So letztens in einem Traum bei einer SEG-Party)
Die Gefühle die dabei entstehen fühlen sich verdammt real und echt an.

Freitag, 12. November 2010

Woher weiß ich, wie sich ein Feuer anfühlt?

Kein Grill- oder Lagerfeuer, ein richtiges.
Woher weiß ich welche Verlustängst aufkeimen, wenn das Feuer den Wohnort immer mehr erreicht? Wie der Qualm aussieht, den man von erst weiter weg, und dann die Glut, wie sie näher kommt und sich in bedrohliche Nähe frisst?

Wie sehr arbeitet das unterbewußte anscheinend ständig mit, wenn ich z.B. einen Film schaue? Es ist auch nicht aktiv abrufbar. Irgendwann kommt die Bilder zum Vorschein und dann mit all den Emotionen die dazu gehören. In einer realtitäsnähe, das man sich beim aufwachen erst mal sortieren muß um sicher zu sein, das aktiv keine Gefahr droht.

Montag, 1. November 2010

Traum: Sandienst bei einer Verurteilung

- ein längeres Gespräch gestern Abend vor dem Einschlafen über Sanitätsdienste.
- das Buch "Road to nowhere". Der Autor besucht Länder, die niemand anderes besucht. Dort erlebt er Dinge, oder bekommt sie erzählt, die hält man weder für möglich noch für menschlich.
- eine Doku in "Tag 7", wo Lokführer zu Tätern und zugleich zu Opfern werden, da ihnen jemand vor den Zug springt und sie nichts mehr handeln können.

Dies waren die Zutaten, die es brauchte, um folgenden Traum heute morgen zu träumen:

Ich mache Sanitätsdienst bei einer Gerichtsverhandlung. Die Sitzung findet in einer Art Turnhalle statt. Der Delinquent wird zum Tode verurteilt, weil er mit dem Zug jemanden überfahren hat. Er wirkt noch recht jung, verschüchtert, eingefallene Schultern, blonde Haare.
Seine Eltern sind ebenfalls anwesend. Oder nur die Mutter? Obwohl im Traum C. seine Mutter ist und ich auch weiß, das C. meine Mutter ist, besteht zwischen mir und dem verurteilten keine Verwandtschaft.
Insgesamt betrachte ich die Szene aus dienstlicher Sicht mit einer guten Portion Abstand, dennoch habe ich Mitgefühl für den Verurteilten.
Ein großer muskulöser Mann in dunkler Kleidung wird mir als Ansprechpartner und Chef vorgestellt. Durch seine große Erscheinung hat er eine dominante Ausstrahlung, wirkt durch seine ruhige Art sehr professionell, sachlich, aber auch irgendwie menschlich. Er ist ein Vermittler zwischen Gefängnispersonal und Sanitätsdienst. Henry soll ich ihn nennen.

Der Saal ist mit Menschen gefüllt. Die Stimmung ist gereizt und aufgebracht. Viele Menschen in schwarzer Kleidung, Umhängen, mit verhängten Gesichtern, Iraner (?).
C. als Mutter ist still, mit dem Rücken zu allen, mit eingefallenen Schultern, dem Schicksal ergeben. (Somit auch vom Verurteilten abgewandt, wird mir gerade bewußt.)

Als das Urteil fällt ein Raunen in der Menge.
Eine Frau erklärt den Anwesenden und vor allem dem Verurteilten, was in einer Woche passieren würde. Wo und wie er sterben würde. Ich habe zwar einen Korb aus Folterzeiten vor Auge, weiß aber nicht genau, wie er sterben soll, ob mit einer Spritze, oder anderen Methoden.

Es gibt eine Art Pause, in der sich der Saal in einen der Szene unpassenden makaberen Schauplatz verwandelt. Spielgeräte stehen an den Wänden entlang. Als wäre es das natürlichste der Welt einen Verhandlungsraum in einen Spielplatz zu verwandeln stehen Mütter bei ihren Kindern, die die verschiedenen Stationen und Geräte ausprobieren. Die Geräte kommen mir fremdartig vor. "Nicht aus meinem Kulturkreis" Ein Kind klettert z.B. in eine größere aufgehängte starre Lederhose. An ihr kann er sich um seine Achse drehen. Ein befremdliches Gefühl besteigt mich, die Menschen hier zu beobachten.
In ein Gästebuch können sich die Anwesenden eintragen. "Gerechtigkeit" wird oft groß mit Kuli über die Halbe Seite geschrieben. Es wird laut diskutiert. Der Verurteilte verhält sich seinem Schicksal ergeben ruhig.
Ich habe Mitleid mit ihm. Ich spreche ihn an und er teilt mir mit, er habe starke Kopfschmerzen. Ich würde mich drum kümmern.

Ich spreche Henry an und er schickt mich zur Medikamentenausgabe im Gefängnistrakt. Ich zweifle schon, alleine etwas holen zu dürfen. Und so werde ich auch wieder weggeschickt, nachdem ich nach einer Ibo 800, notfalls auch einer 400er frage. Irgendwie höre ich noch, warum er etwas bräuchte, er solle doch sowieso sterben.
Ich gehe zurück zu Henry und berichte ihm , dass ich nicht befugt sei, er müsse das tun.
Ich erinnere mich noch mit Henry gemeinsam wieder zur Medikamentenausgaben zu gehen. Ob wir Erfolg haben weiß ich nicht mehr, ich bin dann aufgewacht.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Geisterspukerei

Es sind nicht unbedingt , die Bilder, die sie so fies machen. Es sind die Emotionen die geweckt werden, die so real sind, dass man sie live erlebt und die beim Aufwachen noch so real sind, das es teils Stunden dauert bis man sie abgelegt hat.
Ich habe Orte die widerholen sich, die kenne ich so genau, dass ich mich beim erneuten Träumen direkt dort zurechtfinde. Oft ist aber das Gefühl mit dem jeweiligen Ort konditioniert und ich weiß zu beginn des Traumes, welche Gefühle auf mich zukommen. Steuern kann ich es jedoch seltenst.

In de r Nacht zuvor hatte ich schon vom Gemeindehaus geträumt. Chr. war exhumiert worden und lag aufgebahrt. Ich wußte nicht, ob sie mir noch etwas sagen wollte, wollte also eigentlich nochmal hingehen. doch von fern sah ich, dass der Leichnam nicht mehr wirklich frisch aussah. Die haut war aufgedunsen, lila und grün. Ich bekam Angst und ging.
Warum mich der Tod von Chr. nun nochmal so beschäftigt weiß ich nicht, doch der Traum hatte letzte Nacht seine Fortsetzung.

Ich wußte das Chr. im Gemeindehaus in Sonnenberg beerdigt worden ist. Es wurde sich im Ort erzählt, dass ihr Geist dort noch herumirren würde.
Kurioserweise sollte ich mit C. bei der befreundeten Pfarrerstochter im Gemeindehaus schlafen. Der Eingang zu unserem Zimmer war der Kellereingang. es war eng. Unangenehm eng und ich wühlte mich unwohl.
Unser Zimmer bot gerade Platz für das Doppelbett. C. schlief bereits als ich hörte das draußen vor der Tür im Flur jemand sei. Ich wußte direkt, dass es der Geist von Chr. war. Die Tür ging auf und ich schoß hoch, rutschte zum Kopfende, sah keine Fluchtmöglichkeit. In mir stieg ein Gefühl der Panik hoch. Ich versuchte C. neben mir auf mich aufmerksam zu machen.
Der Geist hatte komplett menschliches aussehen. Sah jedoch aus wie C. die mit einem gespielt muffigem Gesicht Oma nachäffen wollte.
Einen Moment war ich irritiert, dass C. einerseits neben mir lag und schlief und andererseits in "geistiger Form" nach mir griff.
Ich schrie mit geschlossenem Mund, konnte kaum einen Laut hervorbringen. Der Geist packte mit seinen Händen nach meinen Handgelenken.

Im Alter schrumpfte ich gedanklich.Ich wurde ein kleines Kind. C. wollte - als Geist- wohl nur einen Witz machen, doch mir machte dieser Scherz eine Heidenangst.
Ich brummte laut vor mich hin. Flo wachte davon auf und rüttelte mich und halt mir aus dem Traum zu erwachen.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Gelähmt

Ich wusste, dass ich geträumt hatte, wusste, dass ich irgendwie zwischen Traum und Realität hänge. doch mir war es nciht möglich mich zu bewegen. Der Körper hörte nicht auf mich, war wie gelähmt.

Ich hatte Angst, große Angst. Das Gefühl, was in mir aufkeimte war völlig real. Ich hatte von einem Hortjungen geträumt. Warum gerade dieser, ist mir völlig schleierhaft. Es gab einen Zusammenhang mit Feuer - einem Unglück. Das Gefühl das etwas passieren könnte machte mir die Angst. Ich hatte weder eine emotionale Verbindung im Traum mit dem Jungen, noch irgendwas zum Feuer. Wie eine Aussenstehende. Das Wort Vorhersehung möchte ich eigentlich nicht benutzen. Es hat sowas negativ besetztes. Sowas von Blödsinn, Schmarrn. Und doch drängte es sich mir nachts ins Hirn.
Es kostete mich eine ungemeine Anstrengung und Selbstkontrolle, um durch brummen auf mich aufwerksam zu machen.
Flo glaubte ich würde schlecht schlafen und berührte mich, rüttelte mich ein wenig.
Das half um mich wieder bewegen zu können. Ich kuschelte mich an ihn. Doch die Angst blieb noch eine ganze Weile.

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