Donnerstag, 26. Oktober 2006

Katzenvöllerei

Herrje haben wir unser Frauchen letzte Woche zur Weißglut gebracht.
Erst depperten wir 2 Becher von ihr herunter. Ausgerechnet doch die, von denen sie 2 gleiche hat. Soll sie doch aus der Schüssel saufen trinken, wie wir das machen.
Naja das ging ja noch. Aber abends war das ein Tamtam hier.

Wir hatten halt Hunger. Und unsere Dosenöffnerin war auf ner Party. Merlin kam auf die tolle Idee, die metallene Futterdose aus dem Regal runterzuholen und so an Futter zu kommen. Auf der Suche nach Futter kommen wir eh immer auf bessere Ideen. Da wundert sich die Futtergöttin ja eh schon seit ein paar Wochen drüber.
Merlin hüpfte auf alle Fälle ins Regal (diese filigranen Feinarbeiten hätte er vor ein paar Monaten auch noch nicht zustande gebracht.) Mit der Pfote schepperte er so lange gegen die Dose, bis sie erfolgreich nach unten fiel und aufplatzte. Der Krach war heftig, aber das Trockenfutter, was nun über den kompletten Boden verteilt lag war einfach herrlich. Schlemmen nach Herzenslust.
Dadurch schienen wir uns dann auch irgendwie verraten zu haben.
Denn als die Futtergöttin spät abends heim kam, miauten wir nicht wie sonst um ein kleines Betthupferl.
Ihr Blick im Wohnzimmer. Die war vielleicht sauer. Wie sie gleich auf Merlin kam ist uns schleierhaft. Es war ja schon spät, deshalb schimpfte sie nur so komisch gepresst. Aber Worte wie "Katze-am-Spieß", "kein Frühstück", und "Wer kotzt, wischt selber auf" verstanden wir dennoch und verkrümelten uns in die letzten Winkel der Wohnung. Von ihrem Bett blieben wir die Nacht auch lieber fern. Noch nicht mal am Morgen trauten wir uns nach Futter zu betteln. Nur so ein oder zweimal ein winzig kleines "miau".
Merlin hat dann Nachmittags versucht sich zu entschuldigen und schleimte sich ein wenig ein. Naja Finchen schubste ihr auch später schuldbewußt ein Bällchen hin zum spielen und alles-wieder-gut-machen.

Am nächsten Abend gab es nur ein klitzekleines Schälchen für uns. Aber mehr brauchten wir irgendwie auch nicht. Waren auch noch so ganz schön satt von der Völlerei.

Freitag, 20. Oktober 2006

Mal wieder kein DSL

Also im Grunde nix neues.
Aber mir gehts gut.

Dienstag, 17. Oktober 2006

Carpe Diem

Heute morgen war ich doch recht früh aufgestanden, um zu "Jever" - einem lieben Freund, zu fahren, der mir seinen Scanner zur Verfügung stellte, damit ich nicht weniger als 30 Bilder auf den Rechner bekommen konnte. [Ja, man kann Sätze auch noch länger machen]

Nach einem leckeren Frühstück machte ich mich auch gleich ans Werk und war verutzt, wie schnell das doch ging. Muß wohl an der Qualitativen Hard- und Software gelegen haben.
Dann hatte ich auch schon wieder Hummeln im Hintern, fuhr heim und hockte nun bis - ja bis eben (!!) An der Power-Point-Präsentation der Hortfreizeit. Bescheiden mag ich nun eine Größe von 108 Folien mein Schaffen nennen.

Morgen nehme ich eine gebrannte CD mit zur Arbeit und werde mal keine Kollegen und die Kinder Kritik üben lassen.

Insgesammt 2 volle Tage Arbeit stecken bis jetzt drin und ein paar Feinheiten werfen bestimm noch zu machen sein. Aber es hat sich gelohnt!

Montag, 16. Oktober 2006

Morgen-Frust

Kann gerade gar nicht soviel Frühstücken, wie ich kotzen könnte. Frühstücken alleine ist meistens nett, kann aber auch ganz schon scheiße sein, wenn man sich anderes blumig ausgemalt hat. Nein, hat nix mit untenstehendem Berlin zu tun. Desshalb ist es nicht weniger enttäuschend.
Da fällt es mir schwer, die Gründe des Gegenübers sich vorzustellen, geschweige denn zu verstehn.

Nee heute echt nicht.
/edit
oh ganz schlimm. Die Onkelz habe ich schon Jahre nicht mehr gehört....

Türklingler

Gestern schrieb mir ein Freund und Rettungsdienstler aus Berlin, er würde heute nach Stuttgart fahren.(Für Rettungsdienstunwissende: damit meint er eine Fernfahrt, bei der ein Patient in eine Klinik gefahren, oder aus einer solchen abgeholt wird.)
Lange habe ich ihn nicht gesehen und frage ihn, ob er - so nah wie ich doch am Autbahnkreuz wohne - nicht mal klingeln könne. Nein, ging leider nicht, er wäre zeitlich gebunden. Ach doof

Eben klingelt es an der Tür. Fragender Blick in meinem Gesicht. Aus dem Hörer zum Türöffner erschallt: "Der Rettungsdienst, wir würden sie gerne mal sprechen!" Kein berliner Dialekt? Der Kollege? Ein Trick? Ist den Nachbarn was passiert?
Sorgenvolle Gedanken, Aufkeimende Freude, wieder abschwächender Realismus, Vorstellung einer Schwungvollen Umarmung. Schon merkwürdig, was alles im Kopf ablaufen kann binnen weniger Bruchteilen von Sekunden.
Ich öffne die Tür und beobachte die Hand, die sich am Treppengeländer von unten Richtung 2. Stockwerk hochzieht. Mein Blick heftet sich in ein sehr junges Gesicht eines kleinen in rote Dienstkleidung verpackten Mannes.
"Keine Sorge ist nichts passiert." Ich ahne was kommt. Doch die Hoffnung stirbst zuletzt. "Flugrettung, Mitgliederwerbung." Guter Trick vom Kollegen aus Berlin.Im Höflichen Stil der Menschlichkeit zeigt er mir seinen Mitgliederausweis und reicht mir seine Hand.
Outing, Enttäuschung ---> Mist. Demonstrativ blicke ich vom oberen Treffenabsatz auf ihn herab. Unhöflich wirkt diese Geste, da er dadurch noch wesentlich kleiner ist als ich.
"Wir haben gerade Mitgliederwochen." - Jaja, bla bla das kenne ich das Zinober, denke ich. "Ich bin selbst im Rettungsdienst," entgegne ich versucht höflich. Meine Körpersprache spricht das Gegenteil. Er kann von meiner Enttäuschung nichts wissen, der arme Kerl. Fragender Blick von ihm. "Ich bin im DRK". In seinen Augen lese ich die sich zurechtlegenden Argumente von wegen passiver Mitgliedschaft. Kenne ich alles. "Aktiv." Betone ich und in mir keimt der Gedanke auf, dass ich mehr Verletzte gesehn habe in meiner Ehrenamtlichkeit, als er im Laufe seiner Flugrettungsmitgliedersammelaktion.
Er spürt den undurchbeißbaren Granit zwischen meinem Geldbeutel und seiner Mitgliederwerbemappe. Ein paar freundliche Worte, ich wünsche Ihm noch viel Erfolg. Nee, heute echt nicht. Und schon gar nicht mit mir. Armer Kerl, macht ja auch nur seinen Job.

Sonntag, 15. Oktober 2006

Selbstgemachter frischer Apfeltee

Ein halber Apfel reicht für ca. 1 Liter. In kleine Schnitzel schneiden und mit kochendem Wasser übergiesen.
Je kleiner die Apfelstücke sind, desto mehr Apfelaroma bekommt logischweise der Tee.
Ich habe heute sowohl frische, als auch später getrocknete Minze dazugetan und einmal mit getrocknetem Süßkraut, und beim 2. Mal mit Honig gesüßt. Sehr lecker + frisch.

94 Schritte

Im Fitnessstudio fiel mir eine Frau auf, die jedesmal mit tief ins Gesicht gezogener Kappe auf dem Laufband joggte. Nicht gerade langsam, und auch nicht gerade kurz. Irgendwann kamen wir ins Gespräch. Sie wuürde meist mit geschlossenen Augen laufen, wolle einfach abschalten.Sie erzähle sie joggte auch draußen und trainiere dabei Blind zu laufen. Die Zahl ihrer Schritte weiß ich heute nicht mehr, aber irgendwie imponierte mir das.

Bepackt mit schöner Klaviermusik von Wim Mertens und Georg Winston über MP3, dick im Schal und Kaputzenpulli eingemummelt ging ich heute knappe 2 h spazieren. Ich sammelte unterwegs ein paar Walnüsse, 2 Maiskolben und stoppelte ein paar Kartoffeln. Bei einem meiner Lieblingslieder überkam es mich. Ich schloß die Augen unsging normal weiter. Der Feldweg gab mir die Begrenzung an, ich eierte schon ziemlich herum, aber es war ein schönes Gefühl. Der weg war absolut gerade und ins weiter überschaubar. Und dann zählte ich meine Schritte.
Je freier ich im Kopf war, desto vertrauter lief ich voran. Übermannte mich der Gedanke gegen eine - natürlich nicht vorhandene - Wand zu laufen, oder vom Weg abzukommen, mußte ich früher die Augen öffnen. 60 Schritte, 80 Schritte, die Repeattaste immer wieder neu gedrückt, fühlte ich das Lied und lies mich "gehen" (wortwörtlich") 94 Schritte! Nicht schlecht für den Anfang, oder?

Probiert es doch mal aus und wenn ihr möchtet, dürft ihr mir gerne davon erzählen.

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