Samstag, 1. März 2008

Frischluft für Ynnette, Licht und klare Sicht für Auto

Nach einem unangenehmen Abend mit fieser Migräne, nervenden Katzen in der Nacht und einem stürmischen Morgen folgte ein richtig schöner Tag.
Endlich mal wieder lecker auswärts Frühstücken mit sehr sympatischer Begleitung. Anschließend liessen wir uns noch ein wenig die Haare am warmen Damm durchpusten (Ich fand herabgebrochene Baumsamen und Misteln) und schwätzten diverse Stunden.

(Erste Frühlingsboten)
Dann war ich so weit wieder hergestellt, um mich bei Oma blicken zu lassen. Wohlweislich hatte ich meine Mathe, bzw Geografieordner mitgenommen, um ihr die arbeit der letzten Wochen zu präsentieren. Sie soll ja nicht glauben, dass ich hier Party mache. Nein, nein, dass würde sie ja niemals von mir denken. Aber Oma wüßte ja gar nicht mehr wie ich ausschaue und hoffentlich hätte das dann auch bald mal ein Ende mit dem Misourikurs.
Über die Ordner staunte sie, überflog sie aber nur sehr oberflächlich. Diese höhere Mathematik würde sie nicht mehr verstehen, und schon gar nicht, wieso Kinder das im Kindergarten all lernen müßten, die sollen doch da Zeit zum Spielen haben.
Kurz zog ich noch die guten Uhren auf, bestaunte eine goldenen Erbbrosche, in die von drei Eheleuten jeweils das Datum der goldenen Hochzeit eingraviert war, dann huschte ich schon weiter zum nächsten Familienmitglied.

Muttern hat knappe 10 Kilo abgenommen, was Tochter sich wieder anfrisst und hatte ein paar richtig edle Pullis zu vergeben.
Auch durfte ich am knackigen Trennkostmittagessen mit Blumenkohl und Kürbisskernen. da klingelte das Handy und Papas fragte, ob ich mitkommen wolle zum Improtheater. Schnell noch die Uhren von Mikrowelle, Backofen und radiowecker neu gestellt, die beim Stromausfall, dank Emma, nur noch blinkten und dann ging es schon wieder weiter.

Restrisiko feierte Geburtstag und das wollte ich natürlich nicht verpassen. Viele ganz neue Spielelemene liessen mich lachen und genießen.
nachdem es mir so gut ging, nutzte ich den stressfreien Abend und fuhr in aller Ruhe tanken und lies meinem Auto eine kleine Erfrischungskur angedeihen: Wasser nachfüllen, Scheibenwischer austauschen, Öl checken und ein Birnchen austauschen.

Nur eine Verabredung war geplant, der Rest hatte sich spontan ergeben und war daher stressfrei und angenehm.
Zufrieden mit der Welt und mir kann der Abend nun ausklingen.
Nun bin ich zuhause. Vielleicht wieder ein klitzekleines Stückchen bei mir angekommen.

Nur den Mistelzweig, den habe ich im Auto vergessen.

Freitag, 29. Februar 2008

Streik die zweite

Die von den Arbeitgebern vorgeschlagenen 4 oder 5 % sind ein Hohn an die Arbeitnehmer.

Das bisherige "Angebot" ist eine Provokation, da die vier (nicht fünf!) Prozent in drei Stufen und zwei Jahren tatsächlich für 2008 nur 2,5 Prozent und für 2009 nur 0,4 Prozent betragen würden. Dies sollen die Beschäftigten noch dazu mit einer auf 40 Stunden verlängerten Arbeitszeit bezahlen.

Am Donnerstag geht es weiter. Diesmal wohl bundesweit.

Unwetterwarnungen für Wiesbaden

Der Sturm im Wasserglas ist sowieso da, doch dazu kam noch folgende Meldung:

Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN
für Stadtkreis Wiesbaden
gültig von: Samstag, 01.03.2008 00:00 Uhr
bis: Samstag, 01.03.2008 10:00 Uhr

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am: Freitag, 29.02.2008 14:11 Uhr
Es ist mit orkanartigen Böen aus West von 100 bis 110, vorübergehend vor allem in den Höhenlagen auch mit einzelnen Orkanböen um 120 km/h zu rechnen. Da die Unwetterlage auch am Samstag noch andauert, wird diese Warnung voraussichtlich bis Samstag abend verlängert werden.

ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Es sind verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen.

Auffrischender Westwind, Spitzenböen anfangs um 60, im Laufe des Abends bis 80 km/h. Ab Mitternacht wird diese Warnung auf eine Unwetterwarnung erhöht.

Klein sein

Solche Abende und Nächte brauch ich nicht.
Gedankenfetzen greifen nach mir und meiner Energie, wenn ich mich ausruhen und erholen will. Sie überfallen mich, stürzen auf mich ein. Ich will die Fetzen nicht sehn und nicht zu Körpern, Papieren und Skripten werden lassen. Weg, geht weg. Lasst mich alleine und in Ruhe.
Ein Alptraum im Wachzustand. Unangenehme Gefühle des Einsam-sein und überfordert sein drängen sich auf.
Die Salbe die ich mir morgens auf den schmerzenden Ellenbogen geschmiert habe , wische ich mir aus Versehn auf meine Augenlieder und lassen diese zusätzlich anschwellen.
Ich wünsche mir jemanden , der mich hält, festhält, halt gibt und mich geborgen einschlafen lasst.
Die Tränen spülen nicht frei, die ermatten und lassen mich irgendwann erschöpft einschlafen.
Was folgt ist eine Nacht voller unschöner Szenenträume in denen gewürgt und gekotzt wird und lauter Spinnen mich drangsalieren. Ich weiß was er bedeutet und bin froh, dass mit die begegneten Menschen wohlgesonnen sind.

Donnerstag, 28. Februar 2008

Todmüde!

Ab ins Bett
Galileo gucken und dann Post Mortem und dann ab ins Traumland
mir ist kalt, klar denken geht nicht mehr und planen schon eh nicht. Geschweige denn tippen.
Aber morgen kein Kurs

N8 zusammen

Wissensdurst

Da wollte mir gerade jmd was gutes tun, und gab mir den Tipp zu einer ganz besonderen Doku von vom Discovery Channel:

"Die Sexualität des Menschen "
Ich mußte herzhaft lachen, da ich die fast die komplette Reihe aus ca. 30 Teilen bereits kenne.
Ist nämlich wirklich interessant.
Ja so kennen mich meine Freunde;-)

Mittwoch, 27. Februar 2008

Es wird ein Junge

Ist schon ein paar Tage her, aber aufschreiben mag ich den Traum dennoch. Und NEIN! Ich bin nicht schwanger.

Ich sitze mit angewinkelten Beinen. Ein Baby an meine Beine gelehnt. Mit stolz muss ich sagen, dass er bildhübsch ist. blond und schon eine Art Bob als Frisur. Nur wenige Wochen alt. Mir wird erst langsam bewußt, dass es mein Sohn ist. Ich denke noch, dass ich unbedingt Breiglässchen kaufen muß. Ich füttere ihn und er wächst in dem Moment. wird sekündliche größer und vor allem selbstständiger. Schon greift er nach dem Löffel und möchte alleine Essen.

Montag, 25. Februar 2008

Spazierengehen

mit Tony. Jetzt. Glaube das tut mal gut, den Kopf durchpusten zu lassen und rauszukommen.
Werde oft genug wegen meiner edlen Bürobräune angesprochen.

Mein Berufsweg

Im Kindergarten wußte ich schon, was ich NICHT werden will: Kindergärtnerin. Diese (mit der wir heute noch befreundet sind) mußte den Kindern unter anderem den Po abputzen. Eklig fand ich das.
Nach der 10. hatte ich keine Ahnung was ich machen sollte. Tierpflegerin vielleicht. Damit ich mehr Optionen offen hätte, ging ich zum Oberstufengynmaium. Was dann folgte war ein schreckliches Jahr. Dabei hatte ich mich auf die Zeit wirklich gefreut. Ich kam kaum mit, verstand oft nichts und quälte mich von Klausur zu Klausur. Ich begann mich durch eine familäre Situation und Sanitäsdienste bei Blinden, für eben diese zu interessieren.

Reha- und Mobilitätslehrerin für Blinde und Sehbehinderte sollte es also werden. Ich brachte mir sogar die Brailschrift alleine bei.
Als Voraussetzung war entweder Erzieherin, oder Optikerin gefragt.
Optiker? mit Physik. Neee. Nun gut, dann also auf die Fachschule für Pädagogik. Soft war mein Einstieg in einem eingruppigen katholischen Kindergarten in einem heilen Vorrort in Wiesbaden-Sonnenberg. Mein zweites Jahr absolvierte ich inmitten der Tätigkeit, was ich nie machen wollte. Popoabputzen. Und ich gewöhnte mich schnell dran und es störte mich gar nicht. Bis zu 9 verschiedene kleine Mäuse in einer Krippe wickelte ich nun also mehrmals am Tag. In der Fachschule hatte ich Noten, die mich aufbauten und mir zeigten genau das richtige gemacht zu haben. (Nicht mit dem Poabputzen, sondern die Entscheidung Erzieherin zu werden.)

Nach 5 Jahren war ich dann fertig und dachte mir "Hier bleib ich". Keine Weiterbildung zur Rehalehrerin. Als Erzieherin mit "gesunden" Kindern hatte ich schon genug zu tun, was mich interessierte und Ansprach.

In der Zeit lernte ich auch Gringel kennen . Sie hatte vor mir eine Stelle und ich wünschte ihr viel Erfolg beim Arbeitsanfang und halb scherzhaft meinte ich, sie solle den Chef mal fragen, ob er nicht noch jemanden bräuchte. Zwei tage später rief mich eben dieser Chef an und fragte nach, ich würde doch eine Stelle suchen. Ob ich Lust hätte mal vorbeizukommen.
Mein Start als "Milleniumserzieherin" - ich wurde 2000 fertig ;-) war heftig. Sozialer Brennpunkt Wiesbaden. Nein, so darf man es ja nicht mehr nennen. Die Situation bleibt aber dennoch. Die Zeit war anstrengend, aber sehr lehrreich.
Und in genau dieser Zeit wuchs die Freundschaft mit Gringel zu einer Ebene, die ich mir mit einer Frau nicht hätte vorstellen können. Wir arbeiteten 3 1/2 Jahre zusammen in einer Gruppe und fuhren sogar gemeinsam in den Urlaub.

Und doch war ich nach 3 Jahren ausgebrannt. 36 Kinder im Alter von wenigen Monaten bis 12 Jahren in einer Gruppe. Ein damaliger Versuch. (Die Gruppe wurde nach meinem Fortgehen wieder aufgelöst und in 2 Gruppen aufgeteilt) Ich arbeitete, wie ich nie arbeiten wollte. Erkannte mich selbst nicht mehr, hatte mir negative Eigenschaften angenommen und fühlte mich unsicher.

Weg aus dem Beruf. Weg aus der Sparte. Gerichtsmedizin. Ja genau. an Leichen herumfummeln und entdecken, wieso sie gestorben sind. die Nummer von der Gerichtsmedizin in Frankfurt lag schon auf meinem Tisch. Dort wollte ich anfragen, ob ich als Quereinsteigerin eine Chance hätte.
Viele gute Gespräche hielten mich dennoch davor ab. Einmal wollte ich es noch probieren. dann eben in einer anderen Sparte. Mit Schulkindern. Ich mußte mich arg aufrappeln, um überzeugend mein Vorstellungsgespräch zu schaffen. Doch dann hatte ich sogar zwei Stellen zur Auswahl. Und wieder entschied ich mich entgegen der behüteten Kindern für das sozial vernachlässigte Klientel.

Nun bin ich seit 2004 in einer anderen Einrichtung im AKK und arbeite mit Hortkindern. Kann mich mit vielen meiner privaten Interessen einbringen und mich ausprobieren und kann viel mit den Kindern Lernen.

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