Donnerstag, 15. Mai 2008

600.000.000-Jahres-Kette

Diese Kette herstellen , bedeutet 600 Perlen auffädeln. eine Perle steht für 1 Milionen Jahre , in der die Welt entstanden ist.
hierfür habe ich zwei Massagematten ersteigert, die ich nun auseinander nehmen werde um sie dann als Kette wieder aufzufädeln.
die Gelegenheit mal wieder ein Hörbuch zu hören ;-)

Shooting mit Michael K. Trout

-Auf ein Shooting kann man sich kaum vorbereiten, denn 1. kommt es anders und 2. als man denkt.
-Mach den Kopf frei. Schöne Erinnerungen begünstigen den Gesichtsausdruck, negatives führt zu Verkrampfungen , die sich auf den Ausdruck übertragen.
-Egal ob vor oder hinter der Kamera, sei du selbst. Es wird immer einen geben, der nicht deiner Meinung ist, oder der dich toll findet. Aber wenn du selbst es bist, kannst du es vertreten.
-Nackt sein an einem schwülen Abend bedeutet Mückenstiche. Stelle dich drauf ein, dann mußt du nicht so viel herumhampeln.
-Nicht das Nacktsein ist das eigentliche ausziehen vor der Kamera. Das was aus dir herauskommt ist es, was dich entblößt.
-Es bedarf keiner wahnwitzigen Kulissen, Dekorationen oder Requisiten, um saugeile Bilder zu machen.
- Ein Shooting muß nicht körperlich anstrengend sein, das geistige, der Kampf im Kopf ist es, der anstrengend und die ganze Konzentration fordert.
-Analoge Fotografie ist noch immer nicht ausgestorben. Ganz im Gegenteil.

Ich habe gestern viel lernen können. Und beim Projekt scheine ich wohl wirklich mit dabei zu sein.
Auch gab es wage Zukunftspläne und ich habe mich a) bestätigt gefühlt in vielen meiner Ideen und b) habe ich gemerkt, was ich alles noch lernen kann/darf/muß/sollte.
Ein Shooting mit hoher Effektivität also.

Dienstag, 13. Mai 2008

Nackte Haut gegen nackte Not

Unter diesem Titel hat Michael K. Trout ein Projekt gestartet um den Opfern der Katastrophe in Birma zu helfen. Geplant ist ein Fotoband (zit. "Der dickste Fotoband der jemals erschienen ist") desses Erlöse komplett an eine Hilfsorganisation gehen sollen.

Für dieses Projekt sucht Michael händeringend Models die sich dafür shooten lassen und die mit einer Veröffentlichung keine Probleme hätten (vor der Veröffentlichung gibt es natürlich noch eine Sichtung der Bilder).


Diese Rundmail kam an mich heran und um es kurz zu machen: morgen um 18 Uhr , wenn wir uns verstehen und alles gut geht, stehe ich mit Michael in der Wiese und lasse mich ablichten. Pläne sind schon besprochen und ich bin tierisch neugierig was passiert.

Montag, 12. Mai 2008

Zeitgefühl

Hätte ich eben beim Anblick der Uhr 16 Uhr oder 18 Uhr gesehen, hätte mich das auch nicht gewundert habe gerade beim schreiben der Lernkarten jegliches Zeitgefühl verloren.

Fein, dann hab ich ja noch ein paar Stunden vom Tag!

ps: Merlin liegt vor mir auf dem Schreibtisch und träumt. Sehr süß!

Ich bin gerutscht!

Welch lächerliche Aussage, im Angesicht einer Kinderspielplatzzrutsche. Mag es vielleicht noch eher als ein Zeichen für Kind-in-der-Frau gelten.
Ist die Rutsche jedoch an einem 13 Meter hohem Turm montiert und das Loch für die Tunnelrutsche ruht in 6 Metern, so ist die Aussage für jemanden mit Höhenangst doch gleich was ganz anderes.

Bis gestern Abend war ich den kompletten Tag unterm Dach gewesen und hatte aufgeräumt und gelernt. Einer spontanen Eingebung folgend, fuhren Tony und ich zum Spielplatz nach Hochheim.

Die Reifenschaukel sorgte zwar für ein klitzekleines merkwürdiges Gefühl im Magen, machte aber mir verdammt viel Spaß. Tony verlagerte seinen Spaß eher mir beim "Spielen" zuzuschauen.


Beim Kletterturm sah es da schon ein wenig anders aus. In der dritten Etage machten wir eine ganze Weile Pause. Ich gewöhnte mich an die Höhe und das Schaukeln, während andere Kinder an uns vorbeistürmten um mit Radau und Getöse hinunterzurutschen.
Wir nutzten die Zeit zum quatschen, wobei ich mich erst darauf konzentrieren mußte Tony anzuschauen, mich nicht festzuhalten und mich wohl zu fühlen.


Ich weiß ja, wie ich an Höhe herangehen muß, damit es gut läuft.
Langsam machen, entspannen, loslassen (mit den Händen und dann im Geist), bewußt die Höhe genießen, aufhören zu denken, aufhören sich um Angst Gedanken zu machen und "es" dann einfach tun.
Hier das Rutschen.
Ich mag es nicht, zu spüren, wie meine Angst sich immer wieder mehr aufbaut und ich Dinge nicht mehr tun kann, die ich früher als Kind gemacht habe.
Und so rutschte ich irgendwann herunter und dann gleich nochmal und nochmal. Mit einem Affenzahn - im Vergleich zum 1. Mal - stürmte ich die "Stockwerke". Tony wartete unten auf mich.

"Nochmal, Nochmal", doch Tony war kühl geworden und irgendwann in einer lauen Sommernacht bin ich wieder da, auf Tarzanschaukel und Tunnelrutsche.

Sonntag, 11. Mai 2008

Duschgel als Lernmotivation

wie soll man den den Ordner durcharbeiten, wenn es 25 Grad unterm Dach hat und die Brühe einem nur so runterinnt?
Geht nicht. Also ab unter die Dusche und blaues Duschgel mit Menthol auf die Haut.
Dann klappt das auch mit dem konzentrierten Lesen.

Samstag, 10. Mai 2008

Welch Duft

Habe eben an einer Pfingsrose gerochen. Wundervoll dieser Duft.

Die Pfingstrose tauchte in den Kräuterbüchern des Mittelalters immer wieder auf. Da sie von den Benediktinern über die Alpen gebracht wurde, bekam sie auch den Namen "Benediktinerrose". Von den Klostergärten fand sie rasch den Weg in die Bauerngärten. Im Spätmittelalter entstand die gefüllte Form der "Paeonia officinalis". In der christlichen Symbolik stand sie für Reichtum, Heilung, weibliche Schönheit und galt als "Rose ohne Dorn". wiki

Wo ist Norden?

Alle meine liebgewonnen Freunde waren gestern da und eigentlich hätte es mir prima gehen sollen. doch dem war leider nicht so. ich wurde angesprochen, von jmd , die mich gar nicht so gut kennt, aber sie meinte, ich würde so ernst schauen.Was sie als Pokerface und Coolheit interpretierte, zeigte mir deutlich, dass ich derzeit nicht in mir Ruhe und genießen kann. sicherlich spielt die Prüfung dabei eine nicht ganz unwesentliche Rolle dabei.
Ich bin vor 2 Jahren umgezogen, um ruhe zu haben. Um mich vorzubereiten. Mich ganz auf die Weiterbildung einlassen zu können. Das Leben spielt immer anders und mutet einem nur das zu, was man irgendwie tragen kann, und es könnte viel schlimmer kommen. Das weiß ich doch.

Es fehlt ein Teil, der mir liebgewonnen ist. Ich habe immer versucht, mich nicht von einem anderen Menschen abhängig zu machen, wie es mir geht. Doch das funktioniert gerade überhaupt nicht.
Doch soll ich dir jedes Tränchen mitteilen, was ich verdrückt habe? Wozu?
Okgi interpretierte sehr gut, was mir derzeit fehlt. Jemand der mir im symbolischen sagt wo Norden ist, der mir Halt gibt. Schön zu wissen, das meine besten Freunde das wissen. Doch was bringt es im Endeffekt. Die letzten Jahre habe ich alleine gekämpft und selbst in meinen Beziehungen war ich öfter alleine, in Situationen wo ich mir Halt gewünscht hätte.
Ich merke, dass meine engen Freunde sich ein wenig um mein Seelenheil sorgen und mir Gutes wünschen.

Ich möchte das hier nicht zum "Jammerblog" werden lassen. Verstellen möchte ich mich aber auch nicht.
Ich möchte wieder bei mir angekommen. Selbst dafür Sorge tragen können, dass es mir gut geht.
Und ob du dann aus deinem Schneckenhaus heraus kommst, das steht auf einem anderen Blatt. Doch auch das wünsche ich Dir und mir.

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