Dienstag, 1. Juli 2008

Wenn "meine" Kinder in Gefahr sind......

...werd ich zur Löwin. Da durfte sich die Autofahrerin nicht wundern, das ein fester flacher Schlag aus meiner Handfläche gegen ihre Lieferwagentür knallte. Wäre es eins der Kinder gewesen, was ihr unter die Räder gekommen wäre, hätte sie ein ganz anderes Problem gehabt. (Flache Schläge hallen nur, da kann nix Beulenhaftes passieren)
Wenn Jemand mitten auf der Straße steht, Blick zu den Autos und hinter dieser Person eine Reihe Kinder die Straße überqueren wollen, dann bleibt man stehn. Man hält einfach an, und wartet die kleine Kolonie ab. Dann kann man ja wieder weiter gas geben. Die Kinder gehen gewiss nicht, wenn ein Auto am herannahen ist, sondern warten bis frei ist. Man fährt nicht in einem Affenzahn weiter, als würde in dieser Situation kein bisschen von Gefahr spürbar sein.
Freundlich war ich nicht zu der Dame nachdem sie anhielt, aber immerhin beschimpfte ich sie nicht, wie sie es bei mir versuchte. Die Kinder waren ganz erschrocken; durch die Reaktion meinerseits, die Verbalattake der Frau gegen mich und die Situation auf der Straße im Allgemeinen.
ansonsten war der Tag im Wald richtig schön und die Löwin in mir konnte ruhen.

Auf der Landstraße

Die Katze heute morgen auf der Straße sah nicht mehr schön aus. Gar nicht mehr schön. Und eigentlich war es gar keine Katze mehr. Vielmehr nur noch ihr Körper. mir schossen unterm Helm dennoch ein paar Tränen hervor.

Montag, 30. Juni 2008

Große und kleine Vampire

"den kleinen Vampir" habe ich damals verschlungen. aber ansonsten geht ja so Dracula/Vampierzeugs so gar nicht an mich dran. Nosferatu ist für mich zum in die Sofadecke krallen und nachts unters Bett gucken.
Aber diese TV-Serie da im Privaten, die fand ich letzten Montag ja echt nett. Oder vielmehr den Schauspieler.
Und jetzt wo abends kein Fußball mehr läuft, kommt das ja genau richtig *g

Sonntag, 29. Juni 2008

20 % auf Alles

Letzter Tag. Die Dame an der Kasse hat Stress. Die Schlange der turmhoch beladenen Kunden ist lang, ständig piept es nervreibend von der anderen Kasse und dann gilt es irgendwelche gelben Zettel zu bedrucken, zusammenzutackern, den weißen Durchschlag zu zerreißen und zu entsorgen. Das geht eine ganze Weile so und ich denke bei mir, dass ich mit der Kassiererin nicht tauschen möchte. Der Job schaut echt stressig aus, wenn dann auch noch der Faktor "ungeduldiger nörgelnder Kunde" dazukommt. So warte ich stumm und schaue dem Treiben zu. Doch dann platzt es aus mir heraus: "Ihren Job möchte ich auch nicht haben!" - "Ich heute auch nicht!", antwortet die Dame spontan und beginnt sich selbst motivierend zu lachen.

Dienstag, 24. Juni 2008

1. Arbeitstag nach 3 Wochen

10h und erst um 12 Uhr war ich das erste mal 5 Minuten in der Gruppe um den Kindern Hallo zu sagen. Zuvor hatten wir nur Übergabegespräche und andere Planungsgruppen.

Das was ich in die Kinder hineinpauken den Kindern vermitteln wollte für den Feuerwehrbesuch ging besser als ich dachte. die Kinder erinnerten sich noch an super viele Dinge vom Feuerprojekt.

Und vieles habe ich verpasst. Ein Kind hatte einen Unfall zuhause und lag 5 Tage auf der Intensiv. Herzlich wurde er heute von seinen Freunden bei einem Besuch von ihm empfangen.

Bei der Dienstbesprechung durfte ich mein Diplom herumreichen, bekam einen schönen Blumenstrauß und erfuhr von diversen angedachten Veränderungen in den nächsten Jahren.
Ich freue mich wieder da zu sein!

Montag, 23. Juni 2008

Tschaka 3/3

Die Aufregung und Anspannung wuchs nochmal mächtig. Um 14 Uhr am letzten Freitag schauten wir 5 aus der ersten Gruppe nochmal kurz in den Prüfungsraum und wurden dann nach unten in den Bildungraum begleitet, um dort unsere Materialien zu ziehen und vorzubereiten.
Ich spürte merkwürdigerweise die Rückenstärkung aller , die an mich dachten und Daumendrückten.
(Hier die Karte meiner Kollegen:)


So zog ich zu jedem Bereich mein Filmdöschen mit den Aufgabenstreifen und haarte der Themen, die da kommen sollten. Ich fluchte innerlich bei den Materialprinzipien zu den Geräuschdosen, dachte dann aber "Mut zur Lücke" und nutzte die Zeit, um mich vorzubereiten. Die anderen Materialien waren mir gut vertraut und versprachen "gut da durch zu kommen".
Die Mündliche war ein fachliches Gespräch, was ich sehr interessant fand und Sicherheit bekam. Die praktischen Darbietungen klapperte ich eine nach der anderen ab, innerlich zum zerreißen angespannt und kurz vorm Platzen.

um 16 Uhr war es soweit. Wir warteten draußen und Herr Völkel (Cheefe des Ganzen)verkündete uns unsere Ergebnisse. ich wußte das sich die Anspannung irgendwann lösen würde, wollte das aber eigentlich mit mir alleine ausmachen.
Doch just, als Herr Völkel seinen Satz beendet hatte, wir hätten es alle 5 geschafft, löste sich ein dermaßen großer Stein aus meinem Inneren, dass er schirr hörbar zu meinen Füßen krachte und den Tränenstrom freien Lauf lies.
Einzeln besprach er kurz mit jedem die Ergebnisse. Ich hatte überall "+" oder "++", obwohl ich bei der schriftlichen fast ein Thema verfehlt hatte.
Er kommentierte meine Leistungen: "Sie sind kein durchschnittlicher Mensch, das können Sie sich nun interpretieren wie sie wollen".
M. schloß als Kursbeste ab, was mich sehr freute.

Der Weg zu Oma (doch kein Bruch, nur eine Prellung) ins KH war sehr Tränenreich und lies es einfach zu, wie nach und nach die Anspannung sich von mir löste und herabviel.

Die Diplomfeier am Samstag konnte ich dadurch aber locker genießen und in mich aufsaugen. die anderen, die kurz zuvor geprüft wurden machten doch einen recht platten Eindruck.
Ich genoss es, die nächsten 24 bei meinem Bruder und Schwägerin in spe zu verbringen! Gefüllt mit fleißig Diskussionen über Pädadogik, Kindererziehung und vielen anderen Dingen, angereichert durch mächtig Cuba Libre und lecker Essen.

Das Diplom schaut mächtig schick aus und erfüllt mich schon mit Stolz.


Die 1 1/2 Jahre mögen für Außenstehende schnell umgegangen sein, für mich waren sie wahnsinnig Zeit- und Arbeitsintensiv und spürbar lang. Das was der Kurs in mir ausgelöst hat, ist wohl nicht mit einer anderen Fortbildung zu vergleichen, da ein Umdenken in der Wahrnehmung von Kindern stattfindet. Ich bin dankbar für die Erfahrung, auch wenn es teils harte Nächte brachte. auch lagen diverse soziale Kontakte brach, die es nun gilt wieder zu pflegen. Es ist ein Anfang. "Nun wissen Sie, wie wir Kupplung, Bremse und Gas funktionieren, fahren müßen Sie nun selbst."
Ich freue mich morgen wieder auf auf die Arbeit zu gehen und mein Gelerntes weiterhin umzusetzen.
Meine künftigen freien Wochenenden? Ich möchte ausschlafen, vor und hinter der Kamera stehen und Zeit mit meinen Freunden verbringen. nur um meine Wohnung mache ich mir ein wenig Sorgen. Selten war sie so aufgeräumt, wie an Lernwochenenden.

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