Mittwoch, 20. August 2008

Die Einladung (Originaltext von Oriah Mountain Dreamer)

Die Einladung

Es interessiert mich nicht, wie du deinen Lebensunterhalt verdienst.

Ich will wissen, wonach du dich sehnst und ob du davon zu träumen wagst, die Sehnsucht deines Herzens zu erfüllen.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist. Ich will wissen, ob du das Risiko eingehst, dich zum Narren zu machen, und du der Liebe, deinen Träumen und dem Abenteuer, am Leben zu sein, folgst.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen. Ich will wissen, ob du das Zentrum deines eigenen Leids berührt hast und dich von den Enttäuschungen des Lebens hast öffnen lassen oder ob du eingeschrumpft bist und dich verschlossen hast, aus Angst vor weiteren Schmerzen.

Ich will wissen, ob du den Schmerz ertragen kannst, meinen oder deinen eigenen, ohne dich zu bewegen und ohne ihn zu verstecken, oder ihn verändern zu wollen.

Ich will wissen, ob du Freude ertragen kannst, meine oder deine und wild tanzen und dich bis zu den Fingern und den Zehen von der Ekstase erfüllen lassen kannst, ohne dich selbst zu ermahnen, vorsichtig oder realistisch zu sein, oder an die Begrenztheit des menschlichen Seins zu denken.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte stimmt, die du mir erzählst...

Ich will wissen, ob du einen anderen Menschen enttäuschen kannst, um dir selbst treu zu bleiben; ob du die Anschuldigung, nicht aufrichtig zu sein, ertragen kannst ohne dabei deine Seele zu betrügen.

Ich will wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn nicht jeder Tag schön ist, und ob du die Quelle deines Lebens mit der Kraft deines eigenen Herzens finden kannst.

Ich will wissen, ob du treu sein kannst und daher vertrauenswürdig. Ich will wissen, ob du mit Mißerfolg leben kannst, mit deinem und meinem und immer noch am Ufer eines Sees stehst und der Mondsichel zurufst: "Ja!"

Ich will nicht wissen, wo du lebst und wieviel Geld du hast. Ich will wissen, ob du nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung, müde bis auf die Knochen und zerschlagen, aufstehen und das tun kannst, was für die Kinder und zum Wohl deines eigenen Lebens getan werden muß.

Es interessiert mich nicht, wer du bist und wie du hierher kamst. Ich will wissen, ob du mit mir im Zentrum des Feuers stehen kannst und nicht zurückschreckst.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du studierst. Ich will wissen, was dich im Inneren aufrecht hält, wenn alles andere wegfällt.

Ich will wissen, ob du mit dir alleine sein kannst, und ob du die Gesellschaft wirklich magst, die dir in Augenblicken der Leere bleibt...


Es gibt verschiedene Übersetzungen, unten ist der Link zum Originaltext. auch ranken sich viele Gerüchte um die Autorin. Sie ist keine Indianerin. nur den Namen erhielt sie wohl von einem Schamanen.

hier der Link zur Autorin

Dienstag, 19. August 2008

"CT unauffällig"

Wie erleichternd doch medizinisches Fachjargon sein kann. Aufatmen.
Das schlimmste hast du wohl wirklich überstanden. Und das andere...da bin ich auch für dich da!

Solche Gespräche

Es gibt Gespräche, da erinner ich mich an die Aussage meines Bruders "Zeit Erwachsen zu werden". Bei sowas, da wird man dann spätestens erwachsen. Es ist real und kommt einem dabei, wie in einem Film vor. Doch der Film ist irgendwann vorbei. Das hier bleibt. Und prägt. Und tut weh.
Es ist egal, was der Arzt sagt, wie die Diagnose ausfällt. Wichtig ist, ob du dich für dich entscheidest. Ob du "ja, ich geh dadurch!" sagen kannst. Ich für mich weiß sowieso, dass ich mitgehe. Dafür bedeutest du mir zuviel.
Ich muß an das Lied "Elefant" denken und an den Text "Es ist egal", den Laith Al Deen vertont hat. Ein bisschen macht es Mut. Aber es lässt einen auch leichter weinen.



Einer der nicht sollte, weint am Telefon
Und eine die nicht wollte,
weint und weiß es schon
Deine Beine tragen dich nicht wie sie sollten
So oft gehen die,
die noch nicht weg gehen wollten
Ich weiß, ich weiß und ich ertrag es nicht
Halt dich bei mir fest, steig auf, ich trage dich


Sonntag, 17. August 2008

Danke Gringel!

Nein du bist nicht verrückt, wenn du mich Samstagsabend spät anruft. Bei lauter Hintergrundmusik, nur um mir zu sagen, dass du mich vermisst und du fragen möchtest, wie es mir geht.
Du bist ganz einfach nur zum Liebhaben!

Cafe Kränzchen und andere schöne Plätze

Zuhause sitzen und der Welt beim drehen zuschauen ist nicht wirklich das Wahre. das dachte sich Tony wohl auch und schluf mir vor in den Rheingau zu fahren. Passte prima, den das Café Kränzchen wollte ich ihm eh zeigen. Und so fuhren wir nach Schierstein und liefen dann gemütlich nach Walluf.
Dort liesen wir es uns im gemütlichen Hinterhofcafé äußerst gut gehen.


Den Spatzen schauten wir beim knabbern zu, tranken Schorle, Kaffee und genossen den köstlichen Kuchen in wunderbarer Atomsphäre.

.
Anschließend teilte Tony noch sein Wissen, um einen wundervollen Platz am Rhein und dann wir fuhren zu den amerikanischen drei Buchstaben zum Essen.
Spazierengehen, quatschen, diskutieren , was Essen und es sich in gemütlicher Umgebung gut gehen lassen. Wie Urlaub an einem Tag.

Samstag, 16. August 2008

solche Tage

Die Woche war schon hart genug, und die nächsten werden nicht viel einfacher werden.
Wenn sich ein Kind freut, weil es Geburtstag hat und feiert und ein anderes Kind, todunglücklich, seit ein paar Stunden weiß, dass es den Hort verlassen muß und wegzieht. Wenn man dann spontan eine Abschiedsfeier auf die Beine stellt und sich dann ein anderes Kind auch noch verletzt. Dann kommt irgendwie alles auf einmal und noch ein bisschen mehr zusammen. Und man muß aufpassen das das gespürte mitleid nicht größer wird, als die erworbene berufliche Kompetenz.
Meist mache ich das mit mir alleine aus, doch manchmal mag ich nicht alleine sein, wenn so ein Tag hinter mir liegt.
Wenn sich privates mit Erlebtem von der Arbeit zusammenballt, dann kann es passieren, dass die Schleusen in der Mitte des Kopfes sich just dort öffnen, wo man sich eigentlich entspannt und was gutes für den Körper tun möchte.
Danke Tony fürs spontane spätabendliche Dasein und Schulter geben.

Donnerstag, 14. August 2008

Und morgen nach der Arbeit...

...Sauna. Hab ich verdammt nötig. Auszeit. Luft holen. Tief schlafen, entspannen und den seid Wochen geplagten Rückenmuskel lösen.
wie die letzten 2 Wochen auf der Arbeit waren, werden die nächsten Wochen werden. Ja !es macht Spaß und ich Finde immer mehr meinen festen Platz, meine aufgaben wieder. War ja lange genug raus aus allem. Aber es ist auch anstrengend. Verdammt anstrengend.

Aktuelle Beiträge

Eine der besten Filmszenen...
Hi, hab grad nach genau dieser Szene geckuckt. Hatte...
Michi (Gast) - 4. Mär, 22:41
Hallo Karin
schick dir doch mal eine Email an ynnette at gmx ....
Ynnette - 25. Jan, 19:19
MM Lebenskette
Liebe Ynnette, die Montessori Kette schaut wirklich...
Karin (Gast) - 25. Jan, 12:24
Schade eigentlich, findest...
Schade eigentlich, findest Du nicht? gerade diese...
Jule (Gast) - 25. Sep, 22:08
Ja!
mich gibt es noch. Bin nicht verschollen. Mir gehts...
Ynnette - 21. Jun, 10:19

Ein Gedanke, ein Wunsch, ein Gedenken

Mein Senf bei Anderen

Hallo Karin
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Ynnette - 25. Jan, 19:19
Ja!
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Ynnette - 21. Jun, 10:19
in pdf
http://www.epubli.de/proje cts/anleitung/stepbystep Was...
Ynnette - 1. Mär, 17:26
O wei
Das macht echt Angst! Dankeschön fürs zeigen!
Ynnette - 24. Jan, 19:57
Dankeschön, ihr zwei
Lara: alles wird gut. Mein Optimismus ist nach wie...
Ynnette - 23. Jan, 10:43

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