Ach Scheiße! Fieber und Husten, für uns ein Grund zuhause zu bleiben, Paps muß deshalb ins Krankenhaus.
Und ich bin immer noch nicht in Ordnung, sodass ich mir wohl einen Mundschutz geben lassen muß, wenn ich ihn besuchen mag. Echt doof.
Tommy ist schon auf der Arbeit. Ich habe mich ebenfalls aus dem Bett gequält, da der Mann für den Trockner gleich kommt.
"Morgen früh zwischen 7 und 8 Uhr? Puh, das ist aber früh!"
- "Ja möchten sie das Ihr Trockner dieses Jahr noch repariert wird, oder nicht?"
- "Fein, dann bis morgen früh"
Nur so fürs Protokoll: Das Backen gestern hat länger als normal gedauert und der linke Arm hat mir abends noch weh getan, aber das Brot schmeckt köstlich!
Na dann frühstücke ich eben bei IKEA.
/edit 12:25
Nix Frühstück. Das schwedische Haus im Ausnahmezustand. Aber die Gespräche hinter mir von einem älteren Ehepaar verlustierten mir die Wartezeit vor der Kasse!
Kann also nun direkt ins Mittagessen übergehen. Backe noch Brot. Das fehlende Mehl (300gr.)müssen noch per Hand gemalen werden. (Lieber Schwitzen, als mich nochmal an einer Kasse anstellen) also Mühle zwischen die Beine geklemmt und los gehts.
Chaosbeseitigung:
- waschen
- aufräumen
- staubsaugen
- wischen
- Treppenhaus wischen
- Weihnachtspost schreiben
nur wo fange ich?
Euch allen einen schönen 4. Advent!
Diese Frau verließ niemals das Haus, ohne sich vorher eine Handvoll Bohnen einzustecken. Sie wollte die Bohnen nicht kauen, sondern die schönen Momente des Tages bewusst wahrnehmen. Für jede positive Kleinigkeit, die sie während des Tages erlebte (z.B. ein Schwätzchen, ein freundlicher Gruß, strahlende Kinderaugen, gutes Essen, eine Umarmung) und alles was sonst noch ihre Sinne erfreute, lies sie eine Bohne von der rechten Jackentasche in die linke wandern. Manchmal waren es gleich zwei oder drei Bohnen auf einmal. Abends zu Hause zähle sie dann die Bohnen in der linken Jackentasche. Sie zelebrierte diese Minuten. Sie führte sich dann vor Augen, wie viel Schönes und Gutes ihr an diesem Tag begegnet war. Sie freute sich und dankte ihrem Schöpfer. Und sogar dann, wenn sie nur eine einzige Bohne zählen konnte, war es ein Tag, an dem es sich zu leben gelohnt hatte.
Gott, was ein geiles Gefühl!
...zu schreiben können ganz schön weh tun. Und Weihnachten kann ich ihn nicht sehen. Ich bin eine Virenschleuder und er kommt die Tage ins Zelltief. Jeder Kontakt mit kranken Menschen ist für ihn eine richtige Gefahr.
So habe ich ihm nun ein paar Zeilen geschrieben, die mir wichtig erscheinen.
Für die Geschichte, die ich dazugelegt habe benötige ich dringend noch Bohnen.
(Geschichte werde ich hier auch demnächst bloggen)
Immer wieder faszinierend mir selbst beim Einkaufen zuzuschauen. Je fitter ich bin, desto fixer geht es und um so mehr genieße ich es auch. Sehe es nicht nur als eine Notwendigkeit an. Gerne wird es dann natürlich auch mal teuer.
Im Gegensatz dazu mein Einkaufsverhalten im Krankheitsfall. Große Märkte wie R*eal, W*alMat, etc würden mich schlicht überfordern. Das tun in gewisser weise schon die kleinen Discounter.
Das meiste stiere ich an und denke "egal" , "keine Lust", "brauche ich nicht", oder ich denke gar nichts und wirke desorientiert. Und irgendwie bin ich es dann auch. Reduziert auf die wichtigsten Bedürfnisse "Hunger + Durst".
Um es eben am Beispiel zu nehmen. Ich fühle mich echt bäh. Und tiefes Einatmen tut mir auch weh. Also nix kochen, Pizza in den Ofen.
Merlin und Sam schauen gerade einträchtig aus dem Arbeitszimmerfenster. Nur wenige Zentimeter sind beide auseinander. Merlin auf der Kante des Schreibtisches, Sam auf dem Fenstersims. Es sind Momente in denen ich Hoffnung schöpfe. Es wird noch zwischen beiden.