Habe ja ganz vergessen aufzuschreiben, dass ich von meinem Neffen in spe geträumt habe. Im April ist es ja erst soweit. Aber im Traum war er ganz "frisch" und ich hielt im auf dem Arm. Er zog noch die Beinchen an den Leib und war in einem Strampler verpackt.
Ich freue mich schon ganz dolle drauf.
Mit Tony genoß ich das Wetter und wir machten einen Spaziergang im Biebricher Schloßpark. Die Papageien verströmen mit ihrem gequitsche einen wundervollen Vorgeschmack auf den Frühling.
Auf dem Rückweg fuhren wir durch die "neue" Waschanlage. Die Hortis hatten mir bereits von ihr erzählt. Nun weiß ich auch warum. Nicht weißer Schaum, nein eine Mischung aus rosa, gelben und hellblauen Pünktchen verteilten sich schäumend über das komplette auto und vermischten sich miteinander zu einen tollen Farbenspiel. Zu schade, dass ich die Kamera nicht mithatte.
Kleine Dinge die Freude machen können. Ich fands super witzig.
Nun wurden sie ein wenig überlagert. so ein Infekt ist aber auch was widerliches. Dennoch hatte ich bis Samstag Abend auch ein schönes Wochenende. Teils habe ich schon ein paar Böhnchen vergessen, was ich sehr schade finde. Ich schiebe es mal auf die erhöhte Temperatur ;-)
Freitag Abend war ich auf dem Stammtisch der Wiesbaden/Mainz-Gruppe. Wieder eine sehr nette, gesellige Runde mit kurzweiligen Gesprächen.
Samstag war Shooten in der Dachwohnung angesagt. ART setzte erste zwei meiner Wünsche um (Text "der Prophet" und Honig) und shootete dann eine andere junge Frau. Ich habe es manchmal nicht so mit anderen Frauen, habe Schwierigkeiten in Kontakt zu treten. Doch hier war ich mal wieder positiv überrascht. sie war offen, lustig und eine sehr angenehme frische Persönlichkeit. Während ich schon das ein oder andere Bild bearbeitete bekam ich mit, wie Shootingtauglich doch meine Wohnung sein kann. Es kommt nicht immer auf Dekoration und Klimbim an. Ein schönes Gesicht, die richtige Richtung der Linse zum model und Licht und es kommen wunderschöne Portraits dabei heraus.
Auch staunte ich, wie einfach die low-key-Fotografie ist. Ein Thema was mich mächtig reizt. ART erklärte und ich schaute, staunte und plante.
Anfang März möchte ich einen Wabentubus kaufen und dann den Bauch meiner Schwägerin mit meinem Neffen drin ablichten. *Vorfreude*
Abends fuhr ich schnell noch zu Oma, um ihr was an der Telefoneinstellung zu "reparieren" . Sie war froh ihr Telefon wieder klingeln zu hören und ich war froh ihr mit so kleinen Dingen einen Dienst erweisen zu können.
Spontan telefonierte ich mit Paps und er lud mich zu seinen langjäjrigen Freundinnen ein, die zusätzlich noch Besuch von seinem Exfreund hatten. Der erhebliche Altersunterschied war lustig und ergab interessante Gesprächsthemen. Das Essen war (leider) viel zu lecker und ich aas mehr, als mir guttat...
Doch die Runde zeigte mir wieder einmal, das weder Paps noch ich alleine ist mit der neuen "Situation", die wir mehr und mehr versuchen anzunehmen. Paps hat eine mächtige Knollennase im Gesicht, was dafür spricht, das die Tabletten gut angeschlagen haben und ihre Wirkung tun.
Anschließend brachte ich die Einkäufe mit Paps noch heim, da er sich beim einkaufen mächtig übernommen hatte und aus der geplanten Tafel Schoko noch zwei weitere Beutel voller Köstlichkeiten für die nächsten Tage wurde, die er alleine gar nicht hochwuchten konnte.
Der gemeinsame Abend mit ihm hatte mir Freude bereitet und über seinen Einkaufspatzer konnte ich nur schmunzeln.
Warum weiß ich nicht, aber gerade heute denke ich ganz intensiv an ihn. Wahrscheinlich wird es ihm genauso gehen. So war es jedenfalls zum Zeitpunkt als wir darüber geredet haben. Das das gemeinsame denken aneinander schon manchmal unheimlich etwas besonderes war. Er fehlt!
Ich weiß doch, dass ich den
Fingerkuppenverband beherrsche, wieso muß ich mir gegenüber dann auch noch in die Beweißpflicht treten, wenn ich Karottenscheiben für die Hühnersuppe hobel?
Notiz: Frau Y. passen sie besser auf ihren Körper auf.
leider keine mehlig kochenden, dafür aber Biotoffeln
Schuß Milch
löffelchen Salatkräuter (Schnittlauch)
Hühnerbrühe
Wasser
hmmmmmm
Was eine Nacht und was ein vorangegangener Tag. Das Fieber kletterte auf 39 und jede Planung etwas zu tun - etwas trinken, Tee machen, sich rumdrehen - dauerte zur Umsetzung 30 -60 Minuten da ich ständig wieder einschlief.
Mein Körper tut weh. Ich kann nicht mehr liegen, sitzen schmerzt ebenfalls und beim Laufen macht der Kreislauf nicht mit.
Heute Nacht riss ich dann das Fenster auf. Luft! Mit einer decke eingepackt stand ich eine weile davor, legte mich dann aufs Sofa und blieb einfach liegen. Mit sperrangelweitem Fenster.
dann entschloß ich auf dem Sofa zu bleiben. Ein innerer Drang. Weiß nicht warum. Also holte ich meine Decke , schloß das Fenster und genoß die Härte der kleiner Liegemöglichkeit für die nächsten fünf Stunden.
Nun knabbere ich ein paar Salzbrezeln.
eben rief mich meine Kollegin an, und fragte nach,ob ich angerufen hätte. Man hätte nichts und am wenigsten den Namen verstanden bei der Krankmeldung. Kein Wunder.
Nachts zu träumen, man hat Bauchweh, Übelkeit und muß sich letztendlich übergeben ist ja schon mal doof. Dann aber aufzuwachen und zu merken, dass der Traum ziemlich real ist und der Körper jede Einzelheit auch noch umzusetzen gedenkt ist richtig doof.
Das Mantra im Kopf: "Gleich ist es vorbei, gleich ist alles gut" half mir enorm.
Nun habe ich Bauchweh, immer noch Übelkeit und mein Kaffee+ Kuchen (*urgs* der Gedanke an Essen ist nicht so prall) bei Gringel und TRH fällt wohl aus.
Schade.
Die Wochenendebohnen schreibe ich noch auf, da waren nämlich schon ein paar.