Samstag, 20. Juni 2009

Erste!

Oder ist noch jemand auf?

Donnerstag, 18. Juni 2009

"Willenlos" wollte er mich sehen

Dies nahm er zumindest als Aufhänger, um seinen einzigen Tag in der Woche, an dem er hätte ausschlafen können, zweckzuentfremden, um mich zum Zahnarzt zu begleiten. Vorher-Nachher-Bilder wollte er machen von meinem schiefen Grinsen nach der Betäubung.
Ich oute mich: ich habe Angst zum Zahnarzt zu gehen. Die Angst ist so groß, das die Beschwerden nun größer werden mußten, um meine angst zu verdrängen. Und so groß, dass ich alleine nur beim Telefonat für den Termin am Zittern war.
"Blödsinn", können andere sagen, "Da muß man dann halt einfach mal durch". "Wärste mal gleich hingegangen, dann wäre das Loch auch gar nicht so groß geworden."
Neee, so einfach geht das nicht. Trotz Beruhigungstabletten flossen die Tränen, die Knie waren am Zittern und der Körper war verkrampft. ich möchte gar nicht wissen, wie es ohne Medikamente gewesen wäre.

Nun möchte ich also wieder öfter zum Zahnarzt gehen. Alle 3-4 Monate. Um den Effekt zu haben: "Alles klar , Frau Ynnette, Sie können aufstehen".

Ich akzeptiere meine Angst, lebe mit den Konsequenzen und bin froh, dass ich Freunde habe, die mich darin unterstützen. (Dank dir Jeverpils, du bist ein Schatz) Dann ist die große Ynnette, mit einmal nämlich ganz ganz klein.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Es sind doch gar nicht die kleinen Stühle

In der Presse wird geschrieben, das es im Gesundheitstarif u.a. um die zu kleinen Stühle geht. Die sind es doch gar nicht. Es sind die zunehmenden psychischen Belastungen. Früher hatte man mal einen oder zwei "Rabauken" in der Gruppe, die gut durch den Rest aufgefangen wurden. Heute ist die Gruppenzusammensetzung fast umgekehrt gefüllt mit Kindern, die Wahrnehmungsstörungen haben, Deutsch, als erste Fremdsprache lernen müßen, denen soziale Umgangsformen unbekannt sind oder deren Eltern selbst in bildungsferner Umgebung aufgewachsen sind.

Und es sind Erzieher, nicht Kindergärtner *narf*

Ich muß sagen Bärbel schäfer hat mir richtig gut gefallen. Die KT-Leiterin hat sich leider unter ihren Scheffel gestellt. Hätte gerne gewußt, nach welchem Konzept bei ihr gearbeitet hat.
Und nein! ich würde mein Kind nicht im "Little Giant" anmelden.

Heute 21:45 im TV Thema Bildung im Kindergarten

bei hartaberfair:

Spielen oder Englisch lernen -
Zweiklassen-Gesellschaft schon im Kindergarten?


Der Streik in den Kitas zeigt: Bei der Bildung fehlt überall das Geld – sogar bei den Jüngsten: Schlecht bezahlte Erzieherinnen betreuen zu große Gruppen. Wer es sich leisten kann, bekommt dagegen die Top-Förderung für seine Kleinen. Aber wie viel Bildung brauchen Dreijährige überhaupt?


Und Abstimmung:
"Haben Sie Verständnis für die Streiks in den Kitas?"

Dienstag, 16. Juni 2009

Ritterschlag

Das Album vom Ritterschlag ist nun hochgeladen:


Und Ronja schläft an meinem Schutzengel:

Den angenagten Buchdeckel erwähne ich mal nicht. Dafür aber den Test, wie Katzenkindern Wasabinüsse schmecken: Gar nicht *g*

Montag, 15. Juni 2009

30.000 in Köln

So eine Streikwelle im sozialen Dienst hat es bisher wohl noch nicht gegeben. Höhepunkt heute in Köln. 25.000 - 30.000 sollen es gewesen sein. Was eine Zahl an Menschen, an streikenden Menschen. Die Busse von Verdi waren wieder gut organisiert. Diesmal Bundesweit.

Das macht Eindruck, richtig Eindruck. Macht Mut, bestätigt, macht Hoffnung.
Frau van der Leyen wurde erstmal kräftig "bebuht", konnte dann die Menge auf dem Heuplatz besänftigen. Herr Gregor Gysi brachte die Menge zum Lachen. Die Witze waren einfach, aber auf unserer Seite. Tacheles redete Renate Künast. Sie wußte von was sie sprach, sprach so vielen aus der Seele. Es waren deutliche Worte, nicht nur um den heißen Brei herum.
Auch eine Landesvertretung der Elternsprecher zeigte Solidarität. Bat aber auch um eine baldige Aufhebung der Streikwelle. Für die Eltern ist der Streik ein riesengroßer Spagat und noch stehen sie hinter uns.
Die Worte von Kabarettist Wolfgang Schmickler waren bissig, böse und irgendwie wahr.

Das Wetter war ziemlich bescheiden und die Regenschirmverkäufer am Rande des Zuges verdienten wahres Gold. Auf dem Rückweg sah man kaputte und schlafende Menschen in meist roten Tshirts. Irgendwie war das ganz schön beeindruckend dabei zusein und ein klitzekleiner Teil des großen Ganzen zu sein.

Auf nach Köln

Ist das früh!
Das wird ein langer , langer tag.
Streik ist anstrengend, Jawohl!

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Hi, hab grad nach genau dieser Szene geckuckt. Hatte...
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Das macht echt Angst! Dankeschön fürs zeigen!
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Dankeschön, ihr zwei
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