Gestern die
Rezension beendet, heute den Schreibtisch vom Papier entmüllt , Briefe geschrieben, Geldgeschäfte getätigt, Versicherungskram ordentlich einsortiert.....
Irgendwie tuts gut!
An der Kasse ist es rappelvoll. Alle warten auf die Erlösenden Worte "Sie können auch an Band 3 auflegen"
Da erklingt es. Mann1, Tpy Geschäftsmann, weiter vorne in der Schlange, sammelt seine Einkäufe auf dem Arm, springt zurück, orientiert sich, wo denn nun Band 3 sei. Mann2, ebenfalls rund 60, Typ Bürogänger schiebt hurtig seinen Einkaufswagen zurück, positioniert neu, lenkt ein zum Kassenband. die beiden stumpen in der Hektik zusammen.
Mann1: "Oh sie kennen sich hier besser aus und waren schneller" Ein verzeihliches Lächeln blickt von Mann2 zu ihm.
Sie einigen sich schnell, Mann1 darf vor, Mann2 hat nicht wirklich viel mehr in seinem Wagen, scheint aber mehr Zeit zu haben, oder mehr Ruhe. Später werde ich sagen "Routine".
Mann1 lässt seine Sachen aufs Band aus den armen fallen und plappert redseelig drauf los. "Ich bin ja sonst nie hier. Kenne mich gar nicht aus. Sonst macht das meine Frau"
An der Kasse angekommen ist er damit überfordert einerseits die bereits gescannte Ware aufzusammeln und gleichzeitig noch bezahlen zu wollen. Soviele Hände hat er gar nicht. Die Kassiererin wartet geduldig, bis er sich sortiert hat. (Ein Wagen wäre doch sinnvoll gewesen)
Der Schein hat bereits den Besitzer gewechselt nun kommt Phase 2, das Kleingeld. Er zögert, zückt Kleingeld, räumt zurück, zückt erneut, reicht es der Kassiererin. Zackig. Es reicht nicht, sie wartet. Wir warten. Mein Grinsen wird immer breiter. Er kippt das Kleingeld aus seinem Portmonaie in die Hand, reicht es der Kassiererin, als wäre er 20 Jahre älter.
mit gekonntem Griff wählt sie die passenden Münzen.
"Sie kennen sich bei mir aber gut aus", meint er noch zum scherzen aufgelegt.
Mein Grinsen erreicht die Ohrmuschel. Vielleicht sollte seine Frau ihn öfter mal zum einkaufen schicken. Zum Üben.
...möchte ich schon lange mal werfen.
Bin immer wieder überrascht, wer hier alles aus meinem nahen und fernen Bekannten- und Verwandtenkreis mitliest.
Die Kommentarfunktion steht übrigens für alle da. Freue mich immer über den Senf der anderen.
...Hühnersuppe zum gesund werden.
oder in ein Terrarium, aber nicht in meine Träume. Schon gar, wenn sie so groß sind, das sie nach zweimaligem einsaugen wieder herauskrabbeln und sich mit zig vielen , zu vielen anderen Krabbeltieren umgarrnen.
Dafür habe ich heute Nacht wohl eine neue Art erschaffen: "schwarze Mohnspinne"
ist voll doof. Es zeigt 38 Grad Celsius an ;-(
... woher mein Kopf solche Bilder hat, um sie zu Bildern zu verarbeiten. Das Stichwort "Beruf = Leichenwäscher" gab wohl den Anstoß für den unangenehmen morgenlichen Traum. Horrorfilme schaue ich nciht, und doch kam es wie aus einer der Seiten vom alten rotten.com.
Unsere Chefin macht uns eine Übergabe über geschehene Ereignisse und begleitet und dabei einen Flur entlang.
Plötzlich sind wir in einem Krankenhaus und ich erkenne einige Kollegen vom Rettungsdienst. Durch einen kleinen Schwatz mit jmd komme ich in einen Bereich, der nicht für "Besucher" gedacht ist. Werde zurückgerufen. Verwirrt drehe ich mich herum, orientiere mich. Betten werden an mir vorbeigeschoben. Nur spärlich zugedeckte Leichen sind darauf zu sehen. Die Gesichter angefressen, von Krankheiten geplagt, ausgemergelt, die Körperteile teils schwarz oder in anderen realistischen Farben, andere noch offen von einer Operation. Um mich herum scheint die Leichenausgabe zu sein. Von Pietät weit entfernt. Ärzte im Kittel stehen mit Angehörigen ums Bett und diskutieren die Todesursache, kratzen altes Fleisch von Knochen. Es erinnert mich ein wenig an die Leichen von Körperwelten.
Ein Transporter in weiß zerrt einen Körper von einem Bett, ein Privatmensch will helfen, ist aber zu schwach. Der steife Leichnam kracht auf den Boden und wird vom Träger weggezerrt.