Samstag, 14. November 2009

Spät abends nachhause kommen ....

.... seine Schuhe stehen vor der Wohnungstür und ein Grinsen der Freude breitet sich in meinem Gesicht aus.

An einem Samstagmorgen

schon so entspannt ausgeschlafen zu sein und soviel gelacht zu haben, wie sonst in ein komplettes Wochenende passt,
das tut richtig gut!

Autopannen...

... sind nur dann als spektakulär einzuordnen , wenn sie innerhalb einer Baustelle passieren; innerhalb einer Ortschaft mit dicken Feierabendverkehr und Bordsteinen so schmal, wie zwei paar Schuhe.
Und auch nur wirklich dann, wenn man sich die Polizei rufen muß, die gelben Engel eine Zeit von ca. einer Stunde ankündigen und man keinerlei Papiere bei sich hat. So von wegen Führerschein, Fahrzeugpapiere oder Personalausweis. Ganz zu schweigen von jeglichen Centstücken.

Doch zum Glück gibt es nicht nur gelben Engel. Es gibt auch Schneider in ihrem Laden, hilfsbereite Busfahrer und Passanten und die eine Traumautowerkstatt, die so tolle Mitarbeiter hat, dass sie ganz schnell zum Helfen kommen.

Donnerstag, 12. November 2009

Es gibt Arbeitstage...

.. die sollte man verdrängen, vergessen, oder einfach streichen.
Manchmal ärgert mich meine Schweigepflicht.
Ich könnte Geschichten erzählen.....

Räuberronja

Der Brotkasten, das Sahnekännchen, die Kuchenhaube, mein verkrümelter Teller, meine Teetasse, ....
Nichts ist vor ihr sicher. Nichts. Alles wird angehoben, hochgehoben, aufgefuttert, angeknabbert, inhaliert, oder aufgesaugt.

Obs am Namen liegt? Man könnt ja meinen bei mir gibt es nicht genug im Fressnapf.



PS: Merlin behält alles drin. Ihm scheint es wirklich besser zu gehen.

Mittwoch, 11. November 2009

Nadelkissenmerlin

Kranke Katzen machen Sorgen. Kranke alte Kater machen noch größere Sorgen.
Was bei uns in der Kita das Personal raubt , setzt sich bei Merlin fort: Magen-Darm.
Bis er schließlich gar kein Futter mehr bei sich behielt und es sowohl vorne als auch hinten von sich gab. Blutflecken auf dem Boden machten mir gestern schon Sorgen. Beim Blut im Katzenklo heute Nacht war dann Feierabend.
Heute morgen fuhren Merlin und ich gleich zum Tierarzt. Merlin litt in seiner Transportkiste jämmerlich, ich litt mit.
Das Kopfkino war ziemlich unangenehm. Bilder von Finchen drängten sich mir auf,
Nächstesmal gibt es wieder den Weidenkorb, vorher mit felifriend eingesprüht. 3 (!!!) Homöopathische Spritzen bekam der alte Senior, dazu noch diverses zum Mitnehmen und Anweisungen und Medikamentenpläne.
Ich war schon tief am durchatmen, alleine nur, weil ich Merlin wieder mitnehmen konnte.

Da es ihm heute Abend wohl schon besser geht und er mit Appetit auch die extra gekaufte Gastrodiät futterte und sie auch drin blieb fahren wir erst übermorgen zum Kontrolltermin.

/edit 22:45

Beide kleine Fressportionen blieben drin. Merlin scheint es tatsächlich besser zu gehen!

Samstag, 7. November 2009

Spaziergang an der großen Leine

die kleine Kiddenleine ist schon eine ganze Weile zu klein für Ronja. Heute wurde die große blaue Leine eingeweiht. Auf dem Dach. Hie und da noch etwa tapsig. Das nächste mal verbinde ich beide Leinen, dann kann sie schon ein paar Meter laufen. Immer wieder kam sie, rieb ihren Kopf an mir und zog wieder weiter.

Merlin ist ein wenig arg dünn geworden. Ganz im Gegensatz zu Ronja. er bekommt nun ein wenig Sahne um die Verdauung zu fördern und bisserl leckere Kalorien anzusetzen.

Tagesplanung

Einkaufen
Backen
aufräumen
und heute abend:

die ??? - Live!

Donnerstag, 5. November 2009

Anruf

Manchmal kann sie ja wirklich lieb sein.
Oma rief eben an, um sich für mein aufräumen in der Küche zu bedanken. Es sei gleich viel heller in der Küche. (Naja zumindest ist mehr Platz auf der Anrichte)
Sie rechtfertigte ihre 10jahresansammlung damit, dass ihre Generation eben gelernt hätten zu horten und immer neues nachzulaufen, falls es nichts mehr gäbe.
Das kann ich gut verstehen und ich möchte ihr, wenn ich darf, auch gerne ein wenig helfen. Verständnis für das Messiwesen ihrer Generation habe ich auf alle Fälle.

Willkommen im Alltag

Nach einem ruhigen Morgen, der zum Ausschlafen prädestiniert war ging es frohen Mutes in die Tagesplanung:

Einkaufen, inklusive fairer Milch
Gefunden "Unsere Heimat", um die 50ct beim E*eka.

Autowerkstatt
Dank neuen Luftfilters muffelt es nun künftig auch nicht mehr so im Auto.

Oma
Ich bin ja froh, wenn ich mal etwas für sie machen kann. Und so fuhr ich zur Bank, erledigte 2-3 Dinge für mich und kehrte wieder bei ihr ein. Für die Dogge der Psychologin kaufte ich ein paar Hundekekse, für mich einen Geflügelsalat und Brot.
Während eine Friseurin Omas Haare wusch und föhnte schaute ich in den Kühlschrank. dort sties ich auf gelagerte Comodienvorstellungen. Ich glaubte an einen Druckfehler auf der Schinkenpackung. Schaute engerieverschwendend lange auf die Packung, schloß verdattert die Kühlungstür und fragte Oma, ob es sein könne, das der Schinken schon etwas länger dort lagere. "Ja kann sein." 10.02.09 War dann also doch kein Druckfehler.

In den Mülleimer folgten noch mehre andere Frischeprodukte mit ekelerregendem Pelzmantel und gruseligen Ablaufdaten.
Der Müll war voll, da nahm ich die erste Tüte und schaute in den Küchenschrank. Nudeln von 2006 waren noch die harmloseren Varianten. die nächste Tüte war in der Größe einer Badetasche und es folgten Puddingpulver mit DM-Kennzeichnungen und Tütensuppen aus dem Jahre 1994.
Die Friseurin war zwuischenzeitlich gegangen, Oma kam in die Küche und jammerte ich würde ihr ja alles zu Essen wegnehmen. (Beim Kühlschrank hatte sie sich noch bedankt!)
Ich nahm sie an der Schulter, tröstete sie und erklärte ihr das diese Lebensmittel sie krank machen würden. Sie solle nicht zuschauen, ich würde das für sie machen.
Brav verzog sie sich tatsächlich ins Wohnzimmer und lauschte einer alten Tonbandaufnahme ihrer Stimme an ihren verstorbenen Cousin.
In der Küche folgten die alten Marmeladengläser , die restlichen Tütensuppen, Tees, Gewürze und Backzutaten.

Ich tröstete Oma, dass sie selbst ja nciht mehr kochen würde und sie doch nciht mit einer Lebensmittelvergiftung in die Klinik wolle. Die schränke wusch ich tapfer und gründlich aus und entsorgte damit wohl hoffentlich alle Eier und Lebentierchen.

Die Mülltonne war voll, also lud ich alles ins Auto - zum restlichen Gelump. Oma versprach ich nun regelmäßig nach dem Kühlschrank zu sehen. den Rest meiner Pläne verschwieg ich ihr. Im einigermaßen sauberen Küchenschrank stehen nun sehr übersichtlich ihre benötigten Suppen, Tees, Puddingpulvertüten und eingemachten Obstkonserven.

Später als gedacht, aber mit dem Gefühl etwas getan zu haben fuhr ich noch schnell bei meinem ältesten Patenkind vorbei, um ihr noch Habseligkeiten von Papa zu bringen. Trennungen von Eltern sind immer scheiße und darunter leiden müssen immer die Kinder!

Der Mann meines Herzens schaute schnell im Netz nach den Öffnungszeiten der Entsorgungsbetriebe und auf den letzten Drücker kam ich im Hof Nordenstadt an, um die Museumsreifen Lebensmittel für 2, 50 € dort zu entsorgen und auch den Motten ein neues Zuhause zu geben.

In meinem Zuhause erwarteten mich zwei hungrige Fellnasen und Urlaubsrequisiten die alle noch schöne Plätze, bzw ihre alten Stammplätze wieder haben möchten.

leckerer Tee aus Hamburg und faire Milch

keine Milch im Haus *brummel*

Schwarzer Tee mit Anis, Jasminblütentee gerollt zu "Hasenköddeln" und zwei superduftende Mischungen mit grünem Tee. *schwärm*

Möchte mich nachher mal umschauen, wo ich "fair gehandelte" H-Milch herbekomme. Kann ja so nciht weitergehen mit den Milchbauern. Und ne Preiserhöhung um 20 - 30 Cent tun doch eigentlich gar nicht weh.
Nur möchte keine teure Milch kaufen, wo das Geld dann der Handel und die Markenhersteller bekommen.
Hat jemand ne Idee?

geteert und gefedert

Erst in der Duschwanne planschen, dann direkt im Anschluß ins Katzenklo. Keine gute Idee!

Nun ja, die Futtergöttin muß sowieso später saugen.

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