Mittwoch, 9. Juni 2010

Polizeiruf 110

Das Auto vor mir bremste und ich sah noch den Hund, der auf der Straße stand. Da sAuto im gegenverkehr reagierte gottseidank auch. De rHund war viel zu irritiert, lief von rechts nach links und wieder zurück.
Die Leute an der Haltestelle gafften, keiner reagierte.
Ich stellte das Auto am Rand ab, fragte nach, ob jmd der Hund gehörte. Schulterzucken, Kopfschütteln. Ich hätte platzen können. "Und keiner von ihnen reagiert!" machte ich meinem ärger Luft und rannte dem Hund hinterher, der inzwischen in einen Seitenweg gelaufen war
Auf mein Zurufen blieb er stehen. eine junge Frau kam dazu, die in einem der Autos gesessen hatte. sie lockte den Hund, ich holte das Handy aus dem Auto und rief bei der Polizei an. Die baten mich nochmal anzurufen, wenn wir den Hund festhalten könnten.

Die junge Dame hatte inzwischen den Hund soweit, das er saß und sich kraulen lies. Ein schwarzer Labrador, oder sowas in der Art.

Eine Leine - ein Seil, ich rannte nochmal zum Auto. "Flo ich brauche doch ein Seil", dachte ich noch und wühlte im Kofferraum. Das Abschleppseil hatte einen tollen Haken udn so wurde sie zur Leine umfunktioniert. Die junge Dame hatte das Schild am Halsband lesen können und wir erfragten über die Polizei, wo wir hinmußten.
Die Besitzerin hatte das Fehlen noch gar nicht bemerkt. Der Hund - ich weiß0 den Namen gar nciht - war im Hof. Warum das Tor offen war, wußten weder sie noch wir. Sie war nur froh, dass nichts passiert war. Wir auch!

Gut, dass inzwischen der Bus gekommen war und bestimmt 15 gaffende Personen mitgenommen hatte.

Montag, 7. Juni 2010

Ich sollte

das Treppenhaus wischen
die Wohnung wischen und aufräumen
Klamotten waschen......
Diverse Dinge organisieren, erledigen, vorbereiten

und ich bin träge, lustlos, schwitzig und traurig.
Langsam reicht es wirklich mit den Päckchen zum Tragen.

Kindermünder zum Tod von Fynn

Im Kindergarten:
"Ich will die Krankheit auch haben.
Dann kann ich Fynn im Himmel besuchen."

"Da wird die Lisa-Marie-Julia-Sophie aber traurig sein. sie war doch in den Fynn verliebt und wollte ihn heiraten."


Im Hort:
"Hätte man ihm nicht so eine Spritze in den Bauch geben können, damit er gesund wird?"

"Da gibt es doch so ein Ding. Da nimmt man was weg, und gibt es ihm wieder und dann macht ihn das gesund."

Sonntag, 6. Juni 2010

In Gedenken an Fynn

Gesten mittag hat Fynn die Kraft verlassen.
An die riesige Hilfswelle die im Rahmen der Typisierung in Kostheim losgetreten wurde, werden wir uns immer erinnern. Das Gefühl etwas tun zu können, mitzuhelfen und zu sehen, wie viele genau das gleiche spürten war unglaublich.
Eine Spenderin wurde gefunden.
Kurz vor der Transplantation erfüllte sich Fynn größter Wunsch. er durfte einen Tiger streicheln.
Dann begannen Wochen und Monate des Mitfieberns. Fynn hatte seine lebensrettenden Stammzellen bekommen, doch der Körper mußte kämpfen.
Pfarrer Jörg Swiatek hielt alle immer auf dem Laufenden. Und er war es auch der nun ins Forum schrieb, das Fynn den Kampf verloren hat.Er begleitet die Familie wohl sehr, was einen klitzekleinen Trost darstellt. Wie Hilflos müßen sich die Eltern nun fühlen nach Kampf und die Hoffnung über Monate.

Möge die Erinnerung an die Zeit mit Fynn nicht nur die dunklen, schmerzvollen Zeiten festhalten sondern auch die schönen , kostbaren Momente und die Kraft die von dieser riesigen Anteilnahme von tausenden von Menschen ausging.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Orkanböen mit Sonnenschein

Was ziehen wir derzeit eigentlich für Sturmwinde an? Um uns stürmt und wettert es mit Veränderungen, die uns teilweise direkt, teils auch indirekt betreffen.
Wir nehmen es mit einem Lächeln zur Kenntnis. Wir haben uns und haben uns lieb und und das um uns herum schaffen wir auch noch.

Immobilienfotografie

Ich sollte mir ein zweites Standbein aufbauen. Immobilienfotografie. Was ich immer wieder für Fotos entdecke, die ein Haus oder eine Wohnung angeblich wohlwollend präsentieren sollen ist einfach nur unprofessionell und weder gewollt noch gekonnt.
*koppschüttel*

Dienstag, 1. Juni 2010

Die Rangordnung

klärt sich so langsam.
Während meiner Anwesendheit und nach den Raubtierfütterungszeiten sind die Türen offen. Mehr Quadratmeter für alle. Nachts und während der Arbeit kommt allerdings die friedvolle Raumtrennung wieder zum Zuge.
Merlin hat sich durch nicht aggressives, aber ruhiges und stetes Dominatsverhalten an die Spitze gesetzt. Obwohl der Knastkater doch ein ganzes größer ist.
Aber der ursprüngliche Herrscher der Dachgeschoßterritoriums hat eben einen dicken Bonuspunkt, der sich verdient werden will.
Ronja läuft sehr neugierig hinter Leo hinterher, weicht aber sofort brummend und fauchend zur Seite.
In größeren Schreckmomente lässt springt sie fauchend rückwärts und lässt sich vorsichtshalber hinfallen.
Heute abend gibt es eine Zeckenkur für alle. Der berühmte Spot-on, der die dreckigen Blutgeier hoffentlich vernichten wird.
Leo ist nicht wirklich kooperativ im Beseitigen seiner Plagegeister.

Derweil diskutieren Flo und ich, wie die künftige Rangordnung von den 4 Patchworkern werden wird.

Wir tippen auf Tommy als Boss, zweiter Merlin und Amy und Ronja können wir noch schlecht einschätzen.

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Hi, hab grad nach genau dieser Szene geckuckt. Hatte...
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O wei
Das macht echt Angst! Dankeschön fürs zeigen!
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Dankeschön, ihr zwei
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