Ich erwähne am besten nicht, das Merlin sich eben beidseitig nach außen gestülpt hat und mir das im Zuge des Umzuges echt Sorgen macht. Ich hoffe doch, dass wir es schaffen ihn nicht einen so großen Stress auszusetzen um dem kleinen Fellsenior angenehm umziehn zu können.
Tröstet tut es mich, dass er sobald er bei mir ist sofort anfängt zu schnurren.
Hochzeit:
Nach Aussagen von TT eine Traumhochzeit. Wir im Vorbereitungsteam scheinen also was richtig gemacht zu haben ;-)
Open-Flair:
Götz Widmann ein Genuss, die Lesung mit "Bernd Gieseking & Gäste" der Oberknaller.
Das schon fast nächtliche Gespräch mit den Schwiegereltern in spe war wichtig, gut und prima. (Der Schnaps auch)
In schon 3 Wochen wird umgezogen. Die Freude auf das hinterher ist riesig, der Bammel vor Orga und Aufwand ist mächtig nur klitzeklein.
"Cool bleiben!"
Ist nur ne Hochzeit und noch nicht mal meine Eigene.
Aber man mag es doch schön machen für die Beiden.
Ist doch schließlich der große Bruder
Hmm lecker dieses Kaktuseis.
Und wenn man dann - nach dem Ein geben vom Stiel-Code auch noch nen Hörbuch gewinnt. Toll!
das zweite Mal in der Woche *yeah*
und
das erste Mal 20 50m Bahnen unter 30 Minuten *yeah* *yeah*
so gut wie keine Pausen gemacht.
Und der Ersatzbadeanzug von Balu passt.
(Wenn auch die heute schon gekommenen künftigen Badeanzüge noch schöner sind)
Was Oma als Notration in Gefrierschrank betitelt war vor ein paar Wochen aufgetaut und wieder eingefroren. Nicht alles war mehr nachvollziebar, wann eingefroren. Bei den Originalkuchen habe ich mir nicht die Mühe gemacht aufs MHD zu schauen. Alles brach ich Mühsam aus den Schubladen. Mitsamt der tupperdosen in schicken braun landete alles in den mitgebrachten Klappkisten.
Das alte Brot wanderte in schwarze Säcke, damit Oma es erst gar nicht mehr sehen mußte. Es war schon schlimm genug für sie "alles Essen weggenommen zu bekommen". Erst kürzlich eingefrorerene Brötchen liesen wie ihr natürlich. Oma wurde abgelenkt mit dem auswaschen der einzelnen Gefrierschubladen.
Nachdem zwei Kisten und der schwarze Sack voll waren schweifte mein Blick nach rechts und die Augen wurden größer.
Ungläubig hob ich schwarz angelaufene Konservendosen hoch und war perplex über die Leichtigkeit.
Kein feuchter Inhalt mehr. Die Dosen waren durchgerostet. Der Boden einer Ananasdose blieb beim hochheben kleben. Was sich als Inhalt zeigte war mumifiziert.
Ich zeigte es Oma, um ihr klarzumachen, das sowas krank macht. Das wir ihr nicht böse wollten.
Zwischenzeitlich brachte ein Zivi das Essen. Ich hielt meinen Mund, war aber dennoch so dankbar, um die Möglichkeit des Essens auf Rädern.
Ich frotzelte, nachdem ich alles ins Auto geladen hatte, wieder in Omas Wohnung. "Wenn ich nun nen Unfall baue, habe ich gleichzeitig auch ne Lebensmittelvergiftung!"
Gottseidank schimpfte Oma nicht, sondern war mir dankbar. Die anderen Schallplatten, die dann doch noch folgten erspare ich mir hier nochmal wiederzukäuen.