Erinnerungen

Sonntag, 17. Dezember 2006

Wannenversuch

Jeverpils schrieb beim chatten:
"Bis dann. Machs gut. Ich gehe jetzt baden."
Ich meinte "Trink nicht soviel Wasser" und erinnerte mich dabei an einen Versuch in meinen Kindheitstagen:

Ich wollte wissen, wenn ich in der Wanne liege, ob man den Wasserstand verändern könnte, wenn ich das Wasser (ohne Zusatz) trinken würde. Und ab wann sich was verändern würde. So lag ich also ganz still , damit es keine Wellen gab und begann zu trinken.
Wie viel ich letztendlich geschafft hatte weiß ich nciht mehr. Woran ich mich allerdings erinner ist, dass mir hinterher ziemlich übel war, da meine Mutter zuvor die Wanne mit Domestos gesäubert hatte.

Montag, 21. August 2006

Memory

3 Tage Dienst auf dem Weinfest und ich habe so viele Menschen aus meine Vergangenheit getroffen, wie schon lange nicht mehr.

Die Sekretärin meiner alten Schule sprach mich mit Namen an. Ich war baff;
Mein damaliger Meutenassistent von den Pfadfindern umarmte mcih, heute ist er weiterhin ehrenamtlich im Landesverband tätig;
Die (Schwieger)Eltern und Freunde von lieben Freunden, (Oh ich sollte mich wirklich melden);
Mitschwimmer + Wachgänger von der DLRG, ....

Wirklich interessant. Und gefreut habe ich mich auch.

Samstag, 20. Mai 2006

8 Jahre Pfadfinder

Eben stolperte ich mal wieder seit langer Zeit über die Seite "meines" ehemaligen Pfadfinderstammes und bestaunte aussführlich den Internetaufritt. Abgesehen davon, das es Anfang der 90er noch kein Internet in der Form wie heute gab, gab es bei uns auch keine Technik oder andere Artikel der Konsumgeneration.

8 Jahre war ich dabei. Fing als kleiner Meutling an , kam irgendwann in die Sippe und kurz vor Ende war ich Meutenführerin. Mit 14 Jahren hatten M. und ich die Verantwortung über einen Haufen von 20 Kindern im Grundschulalter. Absolut überfordert fühlte ich mich und kapitulierte ein 3/4 Jahr später. Es dauerte einige Jahre bis ich mitsamt einer pädagogischen Ausbildung mich wieder an das Arbeiten mit Schulkindern wagte. Und dennoch denke ich, haben wir unsere Sache damals gut gemacht. An die 2 Lager, die wir damals organsierten erinnere ich mich gerne. Auch ein Theaterstück (Wo die wilden Kerle wohnen) stellten wir für einen Berichtsabend auf die Beine.
Die jetzigen Bilder zeigen mir, das auch heute noch die Sippen-, Meuten- und Stammesführung sehr jung ist. Verantwortung wird sehr früh übernommen und das Prägt.


Eine melacholische Gänsehaut überkommt mich bei einigen Erinnerungen und schon gar, wenn ich sehe wie der Stamm sich entwickelt hat. Kinder, die damals bei mir in der Meute waren führen heute den Stamm als junge Erwachsene. Es gab Jahre da kämpften wir mit Mitgliederproblemen. Wir gingen in Grundschulen, machten Aktionen in der Fußgängerzone, hängten Plakate aus. Für den Stamm ging vor ein paar Jahren ein ganz großer Traum in Erfüllung: ein eigenes Heim. Was für uns unvorstellbar war, ist Realität geworden.
Zur Einweihung wollte ich es mir nicht nehmen lassen dabei zu sein. Nur wenige erkannte ich noch, die wenigsten wußten wer ich war. Die Gruppendynamik ist spürbar, doch es kommt nur der herein, der unmittelbar dazugehört. Die Lieder sind ähnlich den unseren von früher. Teils kritisch politisch, teils altertümlich, trationell, doch auch aktuelle Lieder von heute gehören dazu.
Die 8 Jahre haben mich geprägt, wohl sogar mehr, als die Zeit heute beim DRK. Oft kam ich an meine Grenzen und ein Stückweit auch darüber.
Der Meutenführer schreib zu seinem Abschied damals etwas über jedes Kind und "meine" Sätze trafen mich als Teenager hart, lassen mich heute aber über seine Menschenkenntnis staunen. Ich wäre sehr sozial, wäre bereit in einer Gruppe zu agieren, aber nur bis zu einem gewissen Punkt.
Irgendwann mit 15 kam der Punkt, wo ich mich nicht mehr wohl fühlte in de rSippe. Die anderen Mädels waren irgendwie anders und cih wollte mich nciht anpassen, im gegenteil, ich fühlte mich mit meiner Art nicht mehr akzeptiert.
Der Abschied fiel mir sehr schwer, war es doch jahrelang irgendwie ein Zuhause gewesen. Die Entscheidung fiel während der Fahrt in Griechenland die betont war von Heimweh und verliebt sein.

Raufen, Singen, zig Kilometer Laufen, Kochen, Feuerholz sammeln, Postenlaufen, Zelte aufbauen, im Zelt schlafen und in der Morgenkälte aufraffen, die Mystische Atmosphäre beim Schweigemarsch und der anschließenden Verleihung von Abzeichen und wichtigen Stammesentscheidungen, das Singen im Feuerkreis, das Üben und Aufreten bei Singewettstreiten, das Austeilen des Essens in der Jurte, Lager und Fahrten. Diese Erfahrungen und Momente sind in keiner Weise vergleichbar mit Fußball-, Kegel- oder Turnverein. Die Gruppendynamik prägt fürs spätere Arbeitsleben, Arbeiten und Leben in Gruppen und Projekten, Cliquen und Freunden.

In meinen Berufsjahren mit Kleinkinder sang ich oft die Lieder von früher vor, war der Text schon verblast, so war doch die Melodie noch da um die Kinder in den Mittagsschlaf zu summen. Über 100 Lieder kannte ich damals mit Worten und Weisen. Und ich bin mir ziemlich sicher, wenn ich später Kinder haben werde, werde ich ihnen auch diese Leder vorsingen und mich damit an die Zeit erinnern.

Sonntag, 2. April 2006

Hasch für Paps

Folgenden Beitrag habe ich schon vor 4 Jahren geschrieben. Er beschreibt mal wieder die Situation, dass in meiner Familie alles wohl ein bisschen anders wahr/ist.
Ich möchte keineswegs eine Drogenverherrlichende Darstellung beschreiben, habe lange überlegt, ob ich es überhaupt veröffentlichen soll.


Morgens am Frühstückstisch.
Ich frühstücke mehr oder weniger in Eile, um gleich mit dem Bus in die Martin-Niemöller-Schule) loszudüsen. Papa im Schlafanzug und Morgenmantel hinter der Zeitung versteckt. Mit einmal die nüchterne Frage vom Lebensspender:

„Sag mal, kommst du eigentlich an Hasch?“

Die Alarmglocken einer Elftklässlerin klingeln. „Der will dich testen“
Doch schon immer zur Ehrlichkeit erzogen antworte ich, um denn Ball wieder von mir zu spielen: „Ja klar, Warum ?“

Und da erklärt mir mein Papa doch glatt, naja er hätte das halt mal in de Jugendgruppenzeit ausprobiert. ..(Achja und ich dachte immer, da sei es so kirchlich und biblisch zugegangen)
... Da wäre aber nix passiert und irgendwie hätte er halt mal wieder Lust das auszuprobieren. Weil er gehört hätte, daß beim 1. Mal meistens nix passiert.

Kenne ich mich mit diesem Zeug doch überhaupt nicht aus, muß ich meine Klassenkameraden erst einmal fragen, was das Zeug den eigentlich kostet und wie ich als Nichtraucher denn auch zu dem Genuß kommen könne.
Die Lachen sich kaputt, als ich erzähle, wer den der „Auftraggeber“ ist. Sie wollen es mir ja fast nicht glauben.
Für 20 DM erstehe ich also ein paar Tage später so einen kleinen in Alu eingewickelten Klumpen. (Sponsort bei Papa)
Warum auch immer, er bleibt Wochenlang in der Schublade liegen.
Eines Abends fragt Papa dann danach. Er wolle es in der Pfeife rauchen, ich im Kakao trinken. So machen wir das dann auch. Ich weiß nicht mehr warum, aber wir konsumieren diese Droge nicht gemeinsam.
So trafen wir uns am Morgen später wieder am Frühstückstisch und tauschten unsere Erfahrungen aus.
Doch da gab es nicht viel auszutauschen.
Mein Kakao hatte nur ein wenig anders geschmeckt und Papa war durch seine andere Pfeifenstopfung auch nicht geflogen.

Vielleicht war das Zeug einfach zu alt, doch mein Interesse ist vorerst ziemlich rapide gesunken. Wer weiß vielleicht werde ich in ein paar Jahren morgens am Frühstückstisch sitzen. Mir gegenüber eins meiner fast volljährigen Kinder und ich werde es fragen: „Sag mal , kommst du eigentlich an Hasch?“

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