Szenen

Dienstag, 13. Oktober 2009

Einkaufsszenen

An der Kasse ist es rappelvoll. Alle warten auf die Erlösenden Worte "Sie können auch an Band 3 auflegen"
Da erklingt es. Mann1, Tpy Geschäftsmann, weiter vorne in der Schlange, sammelt seine Einkäufe auf dem Arm, springt zurück, orientiert sich, wo denn nun Band 3 sei. Mann2, ebenfalls rund 60, Typ Bürogänger schiebt hurtig seinen Einkaufswagen zurück, positioniert neu, lenkt ein zum Kassenband. die beiden stumpen in der Hektik zusammen.
Mann1: "Oh sie kennen sich hier besser aus und waren schneller" Ein verzeihliches Lächeln blickt von Mann2 zu ihm.
Sie einigen sich schnell, Mann1 darf vor, Mann2 hat nicht wirklich viel mehr in seinem Wagen, scheint aber mehr Zeit zu haben, oder mehr Ruhe. Später werde ich sagen "Routine".
Mann1 lässt seine Sachen aufs Band aus den armen fallen und plappert redseelig drauf los. "Ich bin ja sonst nie hier. Kenne mich gar nicht aus. Sonst macht das meine Frau"
An der Kasse angekommen ist er damit überfordert einerseits die bereits gescannte Ware aufzusammeln und gleichzeitig noch bezahlen zu wollen. Soviele Hände hat er gar nicht. Die Kassiererin wartet geduldig, bis er sich sortiert hat. (Ein Wagen wäre doch sinnvoll gewesen)
Der Schein hat bereits den Besitzer gewechselt nun kommt Phase 2, das Kleingeld. Er zögert, zückt Kleingeld, räumt zurück, zückt erneut, reicht es der Kassiererin. Zackig. Es reicht nicht, sie wartet. Wir warten. Mein Grinsen wird immer breiter. Er kippt das Kleingeld aus seinem Portmonaie in die Hand, reicht es der Kassiererin, als wäre er 20 Jahre älter.
mit gekonntem Griff wählt sie die passenden Münzen.
"Sie kennen sich bei mir aber gut aus", meint er noch zum scherzen aufgelegt.
Mein Grinsen erreicht die Ohrmuschel. Vielleicht sollte seine Frau ihn öfter mal zum einkaufen schicken. Zum Üben.

Freitag, 2. Oktober 2009

Wenn man die Waffeltüte fürs Softeis...

... in den Behälter steckt und beim Knopfdrücken nix passiert und eine nette dame einen höflich aufmerksam macht, dies sei der Behälter für den Shake,
dann ist man wohl Wochenendreif.

Donnerstag, 24. September 2009

Leben gerettet?

"Roarr" ruft der Kleine und läuft mit erhobenen Händen und bösem Blick durch die Gänge. Drei Meter vor ihm die Mama mit noch einer jüngeren Zwergin im Einkaufswagen.
Ein zweiter Blick meinerseits auf den knapp 2 1/2 - 3 jährigen und meine Alarmsirenen beginnen zu schrillen. Zielstrebig - mit fiesen Bildern im Kopf gehe ich auf die Mutter zu. Der Kleine biegt in den nächsten Gang. Ich bete das nichts passiert.
"Ist das ihr Sohn?"
"Ja, warum?"
"Wenn der kleine die Tüte über seinen Kopf da noch länger hat, klebt sie bald an seinem Gesicht und er erstickt!"

Die Mutter dreht sich erschrocken um, schaut nach ihrem Jungen, macht einen Schritt auf ihn zu und rupft ihm die durchsichtige Obsttüte vom Kopf.
"Das habe ich gar nicht gemerkt, da haben sie natürlich recht. Danke!"
Sie knüllt die Tüte zusammen, steckt sie zwischen die Einkäufe, als wäre das Geschehene damit ebenfalls versteckt und greift wieder an den Wagen.
"Erklären sie es ihm ruhig, das das gefährlich ist." meine ich aufmunternt zu ihr.
Doch sie ist schon wieder dabei weiterzulaufen. Bestimmt war sie dankbar. Doch andererseits scheint sie aus einem Kulturkreis zu kommen, wo Schäden von Kindern unter 6 nur behoben werden. nicht verhindert.

Donnerstag, 3. September 2009

halbe Männer

Noch etwas schlaftrunken fuhr ich von F. los, um noch zuhause die Fellnasen zu füttern. Seine Wohnung liegt in einem noch nicht fertiggestelltem Neubaugebiet. Baustellen, Löcher in der Straße gehören noch zum täglichen Bild.
auf der Straße sah ich zwei Bauarbeiter in gelben Regenmänteln. Der eine normal groß, der andere irgendwie nur halb. Kniete der eine? Auch beim langsam drauf zufahren machten beide Männer keine Anstalten die Straße zu verlassen. Der große registrierte mich wohl und beäugte mich kritisch.
Da erkannte ich die Situation des halben Mannes. Er stand im Kanalloch.
so fuhr ich extrem langsam und weit nach links auf den Bordstein, bevor der halbe Mann noch das Gefühl bekommen mußte , sich tiefer ins Loch zu retten.

Samstag, 4. Juli 2009

ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhh

ein mir unbekannter Laden, nicht der meines Vertrauens:
"Bitte, wo finde ich denn den Eistee von xy-lecker?"
- "Da hinten bei den Getränken, wenn nichts mehr da ist, dann haben wir zur Zeit nichts."

Montag, 29. Juni 2009

auf Deutschlands Straßen

Innerhalb einer Ortschaft hielt ich an, um 2 Mädels über die Straße zu lassen. Zögernd traten sie auf die Straße wichen dann aber wieder zurück, als der Autofahrer hinter mich überholte und an mir vorbeizog. Wütend hupte ich. Was ein egoistisches A......Doch was machten die anderen 5 folgenden Autofahrer? Sie reihten sich in der Überholspur ein, glaubten sie wohl ich wollte halten und hätte vergessen den Blinker zu setzen. Die beiden Mädels hatten gar keine Chance und gingen wieder zurück.

Donnerstag, 18. Juni 2009

"Willenlos" wollte er mich sehen

Dies nahm er zumindest als Aufhänger, um seinen einzigen Tag in der Woche, an dem er hätte ausschlafen können, zweckzuentfremden, um mich zum Zahnarzt zu begleiten. Vorher-Nachher-Bilder wollte er machen von meinem schiefen Grinsen nach der Betäubung.
Ich oute mich: ich habe Angst zum Zahnarzt zu gehen. Die Angst ist so groß, das die Beschwerden nun größer werden mußten, um meine angst zu verdrängen. Und so groß, dass ich alleine nur beim Telefonat für den Termin am Zittern war.
"Blödsinn", können andere sagen, "Da muß man dann halt einfach mal durch". "Wärste mal gleich hingegangen, dann wäre das Loch auch gar nicht so groß geworden."
Neee, so einfach geht das nicht. Trotz Beruhigungstabletten flossen die Tränen, die Knie waren am Zittern und der Körper war verkrampft. ich möchte gar nicht wissen, wie es ohne Medikamente gewesen wäre.

Nun möchte ich also wieder öfter zum Zahnarzt gehen. Alle 3-4 Monate. Um den Effekt zu haben: "Alles klar , Frau Ynnette, Sie können aufstehen".

Ich akzeptiere meine Angst, lebe mit den Konsequenzen und bin froh, dass ich Freunde habe, die mich darin unterstützen. (Dank dir Jeverpils, du bist ein Schatz) Dann ist die große Ynnette, mit einmal nämlich ganz ganz klein.

Samstag, 2. Mai 2009

Beim Einkaufen

Echt schade, wenn man den Mann, von dem man vor 23 Jahren seinen ersten Kuß bekam beim Aldi trifft und nicht grüßen kann.
Habe es nach der Kasse nochmal probiert, aber er hat mich nicht gehört. (^^)

Der Charme eines Holländers im Pflanzenmarkt ist ungebrochen. Ich mag den Dialekt beim Sprechen.

Blos weg und runter von der Straße. Man könnte meinen, die Läden wären seid Tagen zugewesen.

Montag, 6. April 2009

Peinlichkeiten

Es gibt im Besitz eines Menschen persönliche Dinge. Und es gibt Dinge, die sind sogar so persönlich, dass sie noch nicht mal neben der Tastatur liegen sollten, wenn die Nachbarin zum Bilder gucken kommt.
Ich habe mir eine Erdspalte gewünscht, aber sie kam nicht.

Sonntag, 1. März 2009

Überlebenstaktik

Wäre das Kaninchen eben nicht so fit im Haken schlagen und so reaktionsschnell gewesen , wäre es sicher unter die Räder von mir, oder den Auto im Gegenverkehr gekommen.

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Eine der besten Filmszenen...
Hi, hab grad nach genau dieser Szene geckuckt. Hatte...
Michi (Gast) - 4. Mär, 22:41
Hallo Karin
schick dir doch mal eine Email an ynnette at gmx ....
Ynnette - 25. Jan, 19:19
MM Lebenskette
Liebe Ynnette, die Montessori Kette schaut wirklich...
Karin (Gast) - 25. Jan, 12:24
Schade eigentlich, findest...
Schade eigentlich, findest Du nicht? gerade diese...
Jule (Gast) - 25. Sep, 22:08
Ja!
mich gibt es noch. Bin nicht verschollen. Mir gehts...
Ynnette - 21. Jun, 10:19

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Hallo Karin
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Ynnette - 21. Jun, 10:19
in pdf
//www.epubli.de/proje cts/anleitung/stepbystep Was...
Ynnette - 1. Mär, 17:26
O wei
Das macht echt Angst! Dankeschön fürs zeigen!
Ynnette - 24. Jan, 19:57
Dankeschön, ihr zwei
Lara: alles wird gut. Mein Optimismus ist nach wie...
Ynnette - 23. Jan, 10:43

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