Sonntag, 21. Mai 2006

Merlin hat sich eben...

...... das erste Mal seit 5 1/2 Jahren von mir hochheben und ein paar Meter durchs Zimmer tragen lassen.
Gemütlich haben wir zusammen auf dem Sofa gelegen. Ich laß ein Buch, Merlin kuschelte behaglich auf mir. Dann stand ich langsam auf und war verdutzt darüber ihn mit einmal im Arm zu halten, sonst war er immer vorher abgesprungen.
Was irgendein Halter vor mir versiebt hat, bringt mich dazu mich immer wieder über klitzekleine Erfolge zu freuen.

Samstag, 20. Mai 2006

Suche Wohnung

Am liebsten in den östlichen Vororten Wiesbaden`s (Erbenheim, Nordenstadt)
oder 15 Kilometer Rund um den "AKK-Wiesbaden"
Nahe am Grünen (Feld, Wald)
2 Zimmer,
Küche,
Bad mit Wanne,
wenn kein Gartenanteil, dann Balkon
keine Maklerprovision (Aber was gut habt ihr bei mir, wenn ihr mir was vermittelt)

/edit
Bischofsheim?

Was ist denn das für ein....

Pißwetter da draußen? Da mag man ja gar nicht vor die Tür.
Wenigstens brauche ich heute nicht meinen Käuter und Pflanzen gießen.

--> DVD-Tag mit Tupperpartyrezeptessen

Katzenrettung

Gestern bewährte sich das erste Mal vor meinen Augen das blaue Netz, was ich zum Schutz für die Katzen auf dem Balkon gespannt habe. Fine war auf die Balkonbrüstung gesprungen und balancierte darauf herum. Eine Windboe brachte meinen Windsack ins Flattern. Fine erschrak zuckte zusammen und rutschte halb herunter Richtung Straßenseite. Mit den Hinterpfoten krallte sie sich in das Brüstung, mit den Vorderpfoten in den Balkonkasten. Ob sie ohne Netz tatsächlich gestürzt wäre, weiß ich nicht, aber ich denke das Netz bot doch gewaltig Halt an ihrem Hinterteil.
Ich telefonierte gerade mit meiner Mutter, stockte mitten im Satz und mußte mich erst mal sammeln.
Fine derweil hatte sich längst vor dem Schreck erholt und lief stolz weiter über die Brüstung.

8 Jahre Pfadfinder

Eben stolperte ich mal wieder seit langer Zeit über die Seite "meines" ehemaligen Pfadfinderstammes und bestaunte aussführlich den Internetaufritt. Abgesehen davon, das es Anfang der 90er noch kein Internet in der Form wie heute gab, gab es bei uns auch keine Technik oder andere Artikel der Konsumgeneration.

8 Jahre war ich dabei. Fing als kleiner Meutling an , kam irgendwann in die Sippe und kurz vor Ende war ich Meutenführerin. Mit 14 Jahren hatten M. und ich die Verantwortung über einen Haufen von 20 Kindern im Grundschulalter. Absolut überfordert fühlte ich mich und kapitulierte ein 3/4 Jahr später. Es dauerte einige Jahre bis ich mitsamt einer pädagogischen Ausbildung mich wieder an das Arbeiten mit Schulkindern wagte. Und dennoch denke ich, haben wir unsere Sache damals gut gemacht. An die 2 Lager, die wir damals organsierten erinnere ich mich gerne. Auch ein Theaterstück (Wo die wilden Kerle wohnen) stellten wir für einen Berichtsabend auf die Beine.
Die jetzigen Bilder zeigen mir, das auch heute noch die Sippen-, Meuten- und Stammesführung sehr jung ist. Verantwortung wird sehr früh übernommen und das Prägt.


Eine melacholische Gänsehaut überkommt mich bei einigen Erinnerungen und schon gar, wenn ich sehe wie der Stamm sich entwickelt hat. Kinder, die damals bei mir in der Meute waren führen heute den Stamm als junge Erwachsene. Es gab Jahre da kämpften wir mit Mitgliederproblemen. Wir gingen in Grundschulen, machten Aktionen in der Fußgängerzone, hängten Plakate aus. Für den Stamm ging vor ein paar Jahren ein ganz großer Traum in Erfüllung: ein eigenes Heim. Was für uns unvorstellbar war, ist Realität geworden.
Zur Einweihung wollte ich es mir nicht nehmen lassen dabei zu sein. Nur wenige erkannte ich noch, die wenigsten wußten wer ich war. Die Gruppendynamik ist spürbar, doch es kommt nur der herein, der unmittelbar dazugehört. Die Lieder sind ähnlich den unseren von früher. Teils kritisch politisch, teils altertümlich, trationell, doch auch aktuelle Lieder von heute gehören dazu.
Die 8 Jahre haben mich geprägt, wohl sogar mehr, als die Zeit heute beim DRK. Oft kam ich an meine Grenzen und ein Stückweit auch darüber.
Der Meutenführer schreib zu seinem Abschied damals etwas über jedes Kind und "meine" Sätze trafen mich als Teenager hart, lassen mich heute aber über seine Menschenkenntnis staunen. Ich wäre sehr sozial, wäre bereit in einer Gruppe zu agieren, aber nur bis zu einem gewissen Punkt.
Irgendwann mit 15 kam der Punkt, wo ich mich nicht mehr wohl fühlte in de rSippe. Die anderen Mädels waren irgendwie anders und cih wollte mich nciht anpassen, im gegenteil, ich fühlte mich mit meiner Art nicht mehr akzeptiert.
Der Abschied fiel mir sehr schwer, war es doch jahrelang irgendwie ein Zuhause gewesen. Die Entscheidung fiel während der Fahrt in Griechenland die betont war von Heimweh und verliebt sein.

Raufen, Singen, zig Kilometer Laufen, Kochen, Feuerholz sammeln, Postenlaufen, Zelte aufbauen, im Zelt schlafen und in der Morgenkälte aufraffen, die Mystische Atmosphäre beim Schweigemarsch und der anschließenden Verleihung von Abzeichen und wichtigen Stammesentscheidungen, das Singen im Feuerkreis, das Üben und Aufreten bei Singewettstreiten, das Austeilen des Essens in der Jurte, Lager und Fahrten. Diese Erfahrungen und Momente sind in keiner Weise vergleichbar mit Fußball-, Kegel- oder Turnverein. Die Gruppendynamik prägt fürs spätere Arbeitsleben, Arbeiten und Leben in Gruppen und Projekten, Cliquen und Freunden.

In meinen Berufsjahren mit Kleinkinder sang ich oft die Lieder von früher vor, war der Text schon verblast, so war doch die Melodie noch da um die Kinder in den Mittagsschlaf zu summen. Über 100 Lieder kannte ich damals mit Worten und Weisen. Und ich bin mir ziemlich sicher, wenn ich später Kinder haben werde, werde ich ihnen auch diese Leder vorsingen und mich damit an die Zeit erinnern.

Donnerstag, 18. Mai 2006

Ansichts- und Schmucksachen

"Dolce Cabbana hat die Türkei erfunden. Oder doch nicht? Die Türkei hat Dolce Cabana erfunden. Das ist so eine teuere Marke. Da kostet ein T-Shirt tausend Euro oder so."

Beim Geburtstagsplausch eines Kindes komme ich mit 8, bzw 9jährigen Mädchen ins Gespräch über Marken. Ein Junge trägt eine Playboykette um den Hals und wir vertiefen das Thema. Ich frage naiv und unwissend und werde bereitwillig aufgeklärt:

"Playboy? Da war so ein Mann der hat so ne Kette oder so ein Zeichen gemacht mit einem Hasen. Und den fanden ganz viele ganz toll. Und da haben die alle von dem was gekauft und da wurde der ganz berühmt und hatte ganz viel Geld. Und dann gibts da noch so Frauen und die heißen Playgirl." (Auf die Frage, was den die Frauen machen würden, bekomme ich hinter vorgehaltener Hand erzählt, die würde Strippen.)

Montessori-Weiterbildung

Während der Ausbild hat man die Ehre viele viele Pädagogen und ihre Machenschaften und Handlungswege kennen zu lernen. Ist Ne tolle Sache, kann aber zeitweise ziemlich verwirren. Es gibt kein richtig oder falsch. Man muß schauen, was einem am meisten zusagt, mit was man am besten umgehen kann. Und dazu kommt, auf Grund der eigenen Person auch noch die eigenen Pädagogik.
Während meines letzten Jahres hat mich das ganz schon verwirrt. Ich wußte nicht handle ich nun nach Frenet, Waldorf, Korcac, Neill, Montossorie, nach diesem oder jenen Psychologen, oder nach jener oder solchen Erziehungsmethode.

Mittlerweile werde ich so einigermaßen meinen Weg gefunden habe, freue mich aber dennoch immer wieder etwas vorgelebt zu bekommen und mir auch noch was abschauen zu können. Montessorie stand dabei immer recht weit hinten an. Die mir gezeigten Materialien fand ich meist ansprechend, dennoch fehlte mir der Punkt der Kreativität.

Ich kann mir sowieso überhaupt nicht vorstellen streng nach nur eine Methode zu arbeiten und so fand ich den Mix, der die Bausteine der Städtischen Kindertagesstätten von Wiesbaden beinhaltet sehr ansprechend.

Ob im Zuge der PISA-Entwicklung , früher oder erst später entwickelte sich die Möglichkeit für eine Kindertagesstätte das Montessorie-Qualitäts-Siegel zu erstellen. In unserem Haus wird besonders im Haus sehr stark nach Montessorie gearbeitet. Grundzüge sind zwar auch im Hort verhanden, aber doch nur vereinzelt. Vor ein paar Monaten entschloß sich unser Haus sich auf den Weg zu machen das MQS zu erreichen. Dies ist kein einmaliger Akt, auch keiner, der innerhalb von einem Jahr zu erreichen ist.

Kurzum, im zuge dieses Prozesses, habe ich mich zu 99% dazu entschlossen eine Weiterbildung zu machen. Und zwar das Montessori-Diplom. Ab Januar werden 1 1/2 Jahre nebenberufliche Weiterbildung auf mich zukommen.
Hier im Blog möchte ich hiermit eine neue Rubrik eröffnen. Die 1 1/2 Jahre und die Entscheidung werden einige Veränderungen für mich bringen. Noch machen sie mir ein wenig Angst, aber ich bin auch neugierig.
Angemeldet bin ich noch nicht, meine Chefin weiß aber von meinem Interesse. Kneifen könnte ich also noch *g.
Ich möchte hier anfangs positives und negatives sammeln, später vielleicht ein wenig davon Erzählen und berichten, da es doch einige Steine ins Rollen bringen wird.

Mittwoch, 17. Mai 2006

lästige Hausaufgaben

Ein 6. Klässler kam heute partout nicht auf das Nomen von "lästig".
Schälen = Schale hatte er recht schnell heraus, aber an der zweiten Aufgabe knabberte er eine ganze Weile.

Ich versuchte ihm zu helfen: "Wenn man lästig ist, Dann ist man eine .........?"
Er: "Frau?"

Dienstag, 16. Mai 2006

Fundstück

Ich bin auf der Suche nach einem ganz bestimmten Spruch über das Bedürfnis zu Schreiben. Damals hatte es der Herr Bettflüsterer mal abgedruckt.
Beim Suchen stieß ich auf folgendes:

Was wir zu unserer eigenen Belehrung geschrieben haben, oder um unser Herz zu erleichtern, wird höchstwahrscheinlich auch anderen nützen. Denn niemand ist einzig in seiner Art, und wir sind niemals so aufrichtig, so lebhaft und so überzeugend, als wenn wir die Dinge um unserer selbst willen betrachten.
Luc de Clapiers Vauvenargues, (1715 - 1747), Marquis de, französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller


Zur Aufweckung des in jedem Menschen schlafenden Systems ist das Schreiben vortrefflich, und jeder, der je geschrieben hat, wird gefunden haben, daß Schreiben immer etwas erweckt, was man vorher nicht deutlich erkannte.
Georg Christoph Lichtenberg, (1742 - 1799), deutscher Physiker und Meister des Aphorismus

Aktuelle Beiträge

Eine der besten Filmszenen...
Hi, hab grad nach genau dieser Szene geckuckt. Hatte...
Michi (Gast) - 4. Mär, 22:41
Hallo Karin
schick dir doch mal eine Email an ynnette at gmx ....
Ynnette - 25. Jan, 19:19
MM Lebenskette
Liebe Ynnette, die Montessori Kette schaut wirklich...
Karin (Gast) - 25. Jan, 12:24
Schade eigentlich, findest...
Schade eigentlich, findest Du nicht? gerade diese...
Jule (Gast) - 25. Sep, 22:08
Ja!
mich gibt es noch. Bin nicht verschollen. Mir gehts...
Ynnette - 21. Jun, 10:19

Ein Gedanke, ein Wunsch, ein Gedenken

Mein Senf bei Anderen

Hallo Karin
schick dir doch mal eine Email an ynnette at gmx ....
Ynnette - 25. Jan, 19:19
Ja!
mich gibt es noch. Bin nicht verschollen. Mir gehts...
Ynnette - 21. Jun, 10:19
in pdf
http://www.epubli.de/proje cts/anleitung/stepbystep Was...
Ynnette - 1. Mär, 17:26
O wei
Das macht echt Angst! Dankeschön fürs zeigen!
Ynnette - 24. Jan, 19:57
Dankeschön, ihr zwei
Lara: alles wird gut. Mein Optimismus ist nach wie...
Ynnette - 23. Jan, 10:43

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