Sonntag, 18. Mai 2008

Wenn Katzen löffeln

Er tuts schon wieder

Er maunzt so kläglich im Prinzip dieser chinesischen Foltermethode: nicht andauert sondern wohl nervtötend dosiert, dass ich wirklich am überlegen bin, ob die Dose heute schon geöffnet wurde.
Ja wurde sie !
Und genascht wurde auch schon bei Lilli!

Oder riecht er den Lachs im Backofen?
Und wo wir gerade dabei sind:
Und Haaren tut der Kerl auch noch. Abartig, wenn das Winterfell runter muß. 4 (!!!!) komplette Haarbürsten

Finchen verzieht sich derweil artig in den Bettkasten und legt sich auf die frischgewaschene Bettwäsche *motz*

Tschaaakaaaaa

Packen wir es an. die Mitschriften von gestern haben gigantische Ausmasse angenommen.
Übungen des täglichen Lebens und Sinnesmaterial wollen aufgearbeitet werden.
Und mein Haushalt kräht laut danach an verschiedenen Ecken aufgeräumt zu werden.

edit: nach 2 1/2 Stunden
Übungen des täglichen Lebens

Pause (essen, Wäsche, Küche, Esstisch)

edit/ weitere knappe 2h
Sinnesmaterial

Freitag, 16. Mai 2008

Asia-Nudel-Snack-Chinakohlsalat

Salatsosse:
1/2 Tasse Öl
4 EL Essig
4 TL Zucker
1 TL Salz
etwas Pfeffer


mit 2 Päckchen Magic Asia Nudel Snack Huhn (von Maggi) inklusiver Gewürztüte
vermengen und über Nacht einweichen lassen. (Die Nudeln kleinbröseln) mit

1 Chinakohl, in Streifen geschnitten
1 Zwiebel, gewürfelt
vermengen.

und geröstete Mandelsplitter (100g) und 4 EL Sonnenblumenkerne unterrühren!

Wie man ein Telefongespräch entgegennimmt

Früher war das einfach: Es klingelte und man hob den Hörer einfach hoch und der andere war in der Leitung.
Heute im Zuge der tollen Technikmöglichkeiten hat man die Möglichkeit, das Telefon sogar mit ins Bett zu nehmen. (Früher hies das noch "ans" Bett stellen)
Doch nun erschließen sich dem verschlafenen Telefonbesitzer neue Möglichkeiten aber auch neue Probleme. Klingelt spät abends das Telefon und man sieht beim Blick auf das Display (auch sowas neues) das es DER Anrufer ist, DER dessen Name man sich immer und immer wieder bei jedem Anruf aufs Display gewünscht hatte, nach dem man sich so gesehnt hat, den man soooo vermisst hat, dann kommt die Fehlerquelle "Aufregung" dazu. Das Herz beginnt im todmüden Körper schneller zu klopfen und man stiert im Dunklen auf das Telefon.
Drückt man nun auf die rote Taste, könnte eben dieser wichtige Anrufer denken man blockt den Anruf ab, es ist noch nicht Zeit dafür. Oder man ist durch den vorherigen SMS-Wechsel sauer. Mein Leben passt eben nicht in das SMS-Format.
Nun gilt es also die richtige Taste, die grüne zu drücken.
Durchatmen, sich an die Lage der Tasten erinnern und dann noch die Stimme sammeln und sich melden.
Belohnt wird man mit einer Seelendurchflutenden Stimme auf der anderen Seite der Leitung, die solange im Off war. Nicht da, nicht an meinem Leben teilhabend.
Unter wachen Umständen kämen nun alle Emotionen angeflogen, die sich in den letzten Wochen aufgestaut haben. Wut, Traurigkeit, Enttäuschung, Unverständnis..... Doch Müdigkeit hat einen sanften Schleier auf alles gelegt und es gilt nur noch zu genießen.
Die Stimme genießen, die anfangs noch ein bisschen zögerlich klingt, sich aber nun herausgetraut hat aus dem Schatten.
Fragen, so viele Fragen und wir arbeiten sie eine nach der anderen ab. Wie geht`s dir, hast du noch Krankengymnastik, was machen die Schmerzen, wie läuft das Lernen, wie war das Shooting, .....
Es tat so gut. Und so konnte ich ganz sanft und entspannt einschlafen. Ahnend, das alles wieder gut wird.

Donnerstag, 15. Mai 2008

600.000.000-Jahres-Kette

Diese Kette herstellen , bedeutet 600 Perlen auffädeln. eine Perle steht für 1 Milionen Jahre , in der die Welt entstanden ist.
hierfür habe ich zwei Massagematten ersteigert, die ich nun auseinander nehmen werde um sie dann als Kette wieder aufzufädeln.
die Gelegenheit mal wieder ein Hörbuch zu hören ;-)

Shooting mit Michael K. Trout

-Auf ein Shooting kann man sich kaum vorbereiten, denn 1. kommt es anders und 2. als man denkt.
-Mach den Kopf frei. Schöne Erinnerungen begünstigen den Gesichtsausdruck, negatives führt zu Verkrampfungen , die sich auf den Ausdruck übertragen.
-Egal ob vor oder hinter der Kamera, sei du selbst. Es wird immer einen geben, der nicht deiner Meinung ist, oder der dich toll findet. Aber wenn du selbst es bist, kannst du es vertreten.
-Nackt sein an einem schwülen Abend bedeutet Mückenstiche. Stelle dich drauf ein, dann mußt du nicht so viel herumhampeln.
-Nicht das Nacktsein ist das eigentliche ausziehen vor der Kamera. Das was aus dir herauskommt ist es, was dich entblößt.
-Es bedarf keiner wahnwitzigen Kulissen, Dekorationen oder Requisiten, um saugeile Bilder zu machen.
- Ein Shooting muß nicht körperlich anstrengend sein, das geistige, der Kampf im Kopf ist es, der anstrengend und die ganze Konzentration fordert.
-Analoge Fotografie ist noch immer nicht ausgestorben. Ganz im Gegenteil.

Ich habe gestern viel lernen können. Und beim Projekt scheine ich wohl wirklich mit dabei zu sein.
Auch gab es wage Zukunftspläne und ich habe mich a) bestätigt gefühlt in vielen meiner Ideen und b) habe ich gemerkt, was ich alles noch lernen kann/darf/muß/sollte.
Ein Shooting mit hoher Effektivität also.

Dienstag, 13. Mai 2008

Nackte Haut gegen nackte Not

Unter diesem Titel hat Michael K. Trout ein Projekt gestartet um den Opfern der Katastrophe in Birma zu helfen. Geplant ist ein Fotoband (zit. "Der dickste Fotoband der jemals erschienen ist") desses Erlöse komplett an eine Hilfsorganisation gehen sollen.

Für dieses Projekt sucht Michael händeringend Models die sich dafür shooten lassen und die mit einer Veröffentlichung keine Probleme hätten (vor der Veröffentlichung gibt es natürlich noch eine Sichtung der Bilder).


Diese Rundmail kam an mich heran und um es kurz zu machen: morgen um 18 Uhr , wenn wir uns verstehen und alles gut geht, stehe ich mit Michael in der Wiese und lasse mich ablichten. Pläne sind schon besprochen und ich bin tierisch neugierig was passiert.

Montag, 12. Mai 2008

Zeitgefühl

Hätte ich eben beim Anblick der Uhr 16 Uhr oder 18 Uhr gesehen, hätte mich das auch nicht gewundert habe gerade beim schreiben der Lernkarten jegliches Zeitgefühl verloren.

Fein, dann hab ich ja noch ein paar Stunden vom Tag!

ps: Merlin liegt vor mir auf dem Schreibtisch und träumt. Sehr süß!

Ich bin gerutscht!

Welch lächerliche Aussage, im Angesicht einer Kinderspielplatzzrutsche. Mag es vielleicht noch eher als ein Zeichen für Kind-in-der-Frau gelten.
Ist die Rutsche jedoch an einem 13 Meter hohem Turm montiert und das Loch für die Tunnelrutsche ruht in 6 Metern, so ist die Aussage für jemanden mit Höhenangst doch gleich was ganz anderes.

Bis gestern Abend war ich den kompletten Tag unterm Dach gewesen und hatte aufgeräumt und gelernt. Einer spontanen Eingebung folgend, fuhren Tony und ich zum Spielplatz nach Hochheim.

Die Reifenschaukel sorgte zwar für ein klitzekleines merkwürdiges Gefühl im Magen, machte aber mir verdammt viel Spaß. Tony verlagerte seinen Spaß eher mir beim "Spielen" zuzuschauen.


Beim Kletterturm sah es da schon ein wenig anders aus. In der dritten Etage machten wir eine ganze Weile Pause. Ich gewöhnte mich an die Höhe und das Schaukeln, während andere Kinder an uns vorbeistürmten um mit Radau und Getöse hinunterzurutschen.
Wir nutzten die Zeit zum quatschen, wobei ich mich erst darauf konzentrieren mußte Tony anzuschauen, mich nicht festzuhalten und mich wohl zu fühlen.


Ich weiß ja, wie ich an Höhe herangehen muß, damit es gut läuft.
Langsam machen, entspannen, loslassen (mit den Händen und dann im Geist), bewußt die Höhe genießen, aufhören zu denken, aufhören sich um Angst Gedanken zu machen und "es" dann einfach tun.
Hier das Rutschen.
Ich mag es nicht, zu spüren, wie meine Angst sich immer wieder mehr aufbaut und ich Dinge nicht mehr tun kann, die ich früher als Kind gemacht habe.
Und so rutschte ich irgendwann herunter und dann gleich nochmal und nochmal. Mit einem Affenzahn - im Vergleich zum 1. Mal - stürmte ich die "Stockwerke". Tony wartete unten auf mich.

"Nochmal, Nochmal", doch Tony war kühl geworden und irgendwann in einer lauen Sommernacht bin ich wieder da, auf Tarzanschaukel und Tunnelrutsche.

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