Yes! So heißt es für mich zu Fotografieren. Ganz nah dran. Mir wurde fast schwindelig, traute mich kaum zu atmen, oder hielt den Atmen zeitweise um nicht zu wackeln. Und ich dachte man müßte nur den Modellen sagen, sie dürfen das Atmen nicht vergessen. Den minimalen richtigen Schärfepunkt zu finden ist nicht einfach. Gerade bei der +10 Linse erfordert es etwas Übung und ausprobieren.
Ich glaube es sind ein paar richtig schöne Bilder dabei herausgekommen. Werde mich gleich ans Sichten und Bearbeiten machen.
Mein Blick gefror mir in der Kinderreihe. Ich wußte nicht, dass es sie gibt und mit einmal stand ich davor. Es sind nicht viele. Vielleicht 10 Stück. Aber mir fiel auf, dass nur die beiden neusten Gräber schön zurecht gemacht waren. Die anderen aus den 80ern, 90ern waren verwuchert, verwachsen und teilsweise mit Aufklebern der Friedhofsmeisterei versehen. Sie Diensten wohl nur als kurzen Anker und Troststädte. Oder es schmerzt einfach zu sehr hinzugehen. Fotos hätte ich hier nicht machen können.
Den kleinen Regenschauer vertrieb ich mir mit einer sehr netten 87jährigen Dame. Munter drauf los plappernt erzählte sie mir von ihrem Krankenhausaufenthalt, der für sie sehr angenehm und "mit Herz" versehen war. Sie erzählte mir von ihrer Nachbarin, die sie immer einläd, aber die sich seit 30 Jahren noch nicht getraut hat sie selbst mal rüber einzuladen. Und dann setzte sie ihren Weg fort, allen Bekannten auf dem Friedhof "Hallo" zu sagen und einen Gruß in die Wolken zu schicken. So lebensfroh und bejahend möchte ich mit 87 auch sein!
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Und wenn ich fertig bin mit Bilderbearbeitung *Vorfreude* , dann geh ich auf Entdeckungsreise. Die Nahlinsen +10 und +4 sind gerade mit der Post gekommen *hüpf*
Während ich gestern die lustigste Variante einer Kurzfassung des "zerbrochenen Kruges" in Reimform sah, waren andere hart am Arbeiten. Ich hatte einen lockeren Sanitätsdienst gemacht und beim Sommertheater fGkH anschauen können. Auf dem Heimweg war auf den Feldern noch Highlife. Mit meinem Kanaldeckelhopser (wie ich meinen Roller nun liebevoll nenne) düste ich an staubiger Luft und riesen großen Landmaschinen vorbei. Die Landwirte nutzten den trockenen heißen Tag um das Korn nachts noch einzuholen. Ich freute mich schon aufs Bett. Der neue Tag war kurz davor anzubrechen. Mit riesigen Flutlichtern an den Monstermaschinen machten sie die Nacht zum Tag. Es hatte schon was gespenstisches, diese riesigen Maschinen in Staubwolken und nebelhaften Licht. Aber irgendwie taten mir die Arbeitenden auch leid.
Mein Handyvertragler rief mcih an - also eine nette Dame - und fragte mcih, ob ich verlängern wolle. Dazu wollte ich mich erst mal "bisserl" *höhn* informieren und bat sie sich nächste Woche wieder zu melden.
Dann surfte ich so ein wenig, stieß auf Flatrrates ins Festnetz und befragte sogleich einen Kompetenzen Freund per icq dazu. Von ihm kam dann der Satz: "Gibt es da nicht auch was von deinem Internetprovider?" Der Satz schmiss meine komplette Vormittagsplanung *hattejagarkeine* über den Haufen. Diverse Anrufe bei verschiedenen , bestehenden und künftigen Providern folgten ebenso, wie Angebotsichtungen und kleingedrucktesmitderLupeerkunden. Wo mein Gefühl des überfordertseins schon nahe am Ufer Wasser lag kam noch die Idee ja auch gleich die kosten des Telekomanschlußes über Bord zu werfen.
Wieder diverse Anfragen und Telefonate folgten, die darin gipfelten, das mir eine freundliche Stimme etwas von Kündigungsfrist und Anschlußwartezeiten von 2-3 Wochen erzählten. Wie, 2-3 Wochen ohne Internetzugang? Ja spinnen die denn? Nee, sowas mag ich gar nicht. Und jetzt gerade schon gar nicht. Habe Meine Wünsche nun mal in die Servicekontaktmail meines Providers getippert "großer Mann, über 30, nicht zu schlank, gerne Bauch und 3-Tage-Bart" und harre nun der Antwort.
Gestern schrieb ich mit einem Klassenkameraden aus der Mittelstufe. (Huhu *wink*) Er meinte, er hätte meine "HP" gefunden und meinte den Blog hier.
Ich fragte ihn , wie er auf ihn gestoßen sei, da ich meine Adresse bei wer-kennt-wen herausgenommen habe. Zu viele Hortis, ehemalige Horties und deren Eltern sind dort vertreten, und die müßen nicht unbedingt hier mitlesen.
Meine Berufsangabe (Diplomeducationsdesingnerin) hätte ihn neugierig gemacht und hätte bei google nachforschen wollen. Und dabei stieß er auf diesen Blog. Der einzige Eintrag zu dieser Berufssparte. So freue ich mich also über einen neuen Mitleser und winke dir freundlich zu *g
bei 30 Grad unterm Dach macht kein Spaß. Das Putzwasser trieft in Strömen von der Stirn. Bah!
Bad Homburg finde ich ja mittlerweile, aber das Häuschen vom Art liegt wirklich ein wenig verzwackt. Mit 20 Minuten Verspätung und einer rundfahrt durch BH traf ich dann doch ein und Arti und ich fuhren direkt weiter in den Bonameser Wald um dort Bilder zu machen.
Das gegenseitige Shooten machte richtig dolle Spaß und ich lernte wieder eine ganze Menge. Auch waren die Gesprächsthemen um einiges persönlicher, als die letzen beide male und ich freue mich auf die Ergebnisse, die Zusammenarbeit und das nächste Mal.
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Ich dachte sowas hört man immer nur im Radio. Doch eben auf dem Weg von Oma nach Hause lief doch tatsächlich einer auf der Autobahn. Naja , also zumindest am rand. Aber immerhin da, wo Menschen ohne Auto keinesfalls hingehören. Ich überlegte kurz Anhalten oder Polizei rufen, entschloß mich anzuhalten, und falls mir de rtyp komisch sein würde, dann immer noch den Notruf zu betätigen. Also schnell aufs Gras gefahren, Warnblinker gesetzt, Warnwestchen angezogen und den Kerl abgesprochen. Kurz darauf hielt auch die Polizei, was mir ganz recht war. Da ich den Mann mit Rucksack kurz interviewt hatte, was er vorhatte dolmetschte ich kurz den Polizisten.
Er wollte nach Frankfurt. Zu Fuß, oder per Anhalter, das de r"Highway" verboten sei, war ihm nicht bewußt. ich bot ihm an zum Rastplatz nach Nordenstadt mitzunehmen - ihm egal, Hauptsache keinen Ärger und Richtung Frankfurt. Die Polizisten, meinten, ich sei sehr großzügig. Ich argumentierte, lieber nehme ich ihn ein stück mit, als ihn von der Straße kratzen müßen, weil ein Auto ihn erfasst hätte. Die Polizei sicherte dann kurz ab, damit ich wieder weiterfahren konnte. Untwerwegs erzählte er mir, er sei aus Los Angeles. Hätte Freunde in Berlin, wo er auch wieder hinwolle, doch zuerst wollte er Freunde in Frankfurt besuchen und der Flieger wäre eben nur bis Hahn geflogen und er versuche nun nach Frankfurt zu kommen, zur Not zu Fuß. Auf der Autobahn.
Ich bat ihn in meinem hilflosesten Englisch bitte sich ein Schild zu basteln und Trucker, etc um Mitnahme zu bitten, aber keinesfalls zu Fuß nach Frankfurt laufen zu wollen.
Dann wünschte ich ihm noch viel viel Erfolg und eine gute Zeit in Deutschland und setzte ihn an der Tanke ab.
War den ganzen Tag mächtig träge und lustlos für irgendwas.
Ich glaube aber, nachdem nun mein neues Stativ - Opas hat nun ausgedient - hier in der Wohnung steht, hat sich das ein wenig geändert *g