Sonntag, 13. Dezember 2009

Schwimmen mit dem Neffen

Ach war das schön. ganz spontan rief mich Tom an, um mich zu fragen, ob ich Lust hätte mit TTF ins Thermalbad zu gehen.

F. war direkt ganz offen und gut drauf, lachte viel und plantschte unermüdlich im Wasser.
Richtig Spaß hats gemacht.
Bisserl doof war, dass ich vor lauter Vorfreude und schnellem Aufbruch den Schlüssel an der Tür lies und dann später vor der Tür ohne Schlüssel stand.

So mußte ich erst den Ersatzschlüssel bei F. holen, um mich wieder "Einschließen" zu können.

Freitag, 11. Dezember 2009

Wenn das Erbbier schon abgelaufen ist, ...

... dann kann man es zumindest für Haarspülungen nehmen.
Mal abgesehen von den morgendlichen Temperaturen sollte man aufgrund des Geruches im feuchten Zustand erst die Haare gut durchföhnen bevor man das Haus verlässt.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Ach Herr Weihnachtsmann

so langsam hätten wir ja alle Wünsche abgeben, bestellt oder zumindest organisiert und angedacht. Doch sagen Sie mir mal bitte, mit was ich Oma eine Freude machen kann....

93
zeitweise depressiv
nicht mehr gut zu Fuß
besser nicht mehr Autofahrend
CD nur rumliegend und nicht hörend
"Brauchst mir nichts zu schenken" -Wünsche

/edit

Sie hat selbst einen Wunsch geäußert. also ich habe ihn dann zum Geschenk erkohren. Ein Kalender von Barcelona. Ach wie fein!

Montag, 7. Dezember 2009

Der Vorteil eines verspätet erhaltenden Adventskalender ist...

.. das man auf einmal ganz viel Schokolade essen kann ;-)

Anti-Schweinegrippen-Schutz-Wutz-Nikolausi

Wie soll man es denn auch nehmen, wenn nicht mit Humor.
Heute bekam ich über eine meiner Kolleginnen vom Nikolaus eine Blech-Feder-Schutzwutz, um mich vor der Rüsselpest zu bewahren:

Ronja, wo bist duuuuuu?

Das Herz wollte mir stehenbleiben, als ich beim Dossenöffnen nur eine Fellnase neben/unter mir wahrnahm. Merlin maunzte hungernd. Ronja war nciht da. Fehlt Ronja klingt Merlin normalerweise anders. Er begrüßt mich mit einem suchenden laut. Also konnte sie noch nciht lange weg sein.
Ich unterbrach also das Futtergottritual und ging auf die Suche. Im Schrank? Noch auf dem Kuschelfell? Keine Ronja.
Die Bilder im Kopf wurden immer wilder, haarsträubender. Ronja krank, verletzt, eingeklemmt?

Den Mann meines Herzens in gedanken schon am Telefon wollte ich aber doch erst einen kühlen Kopf bewahren und alleine suchen. Treppenhaus, Keller....was sit wenn die Tür aufstand, sie rausgelaufen ist. das ganze schon heute morgen passiert ist. Die Kleine draußen friert. Scheiß Kopfkino.
Ich machte die Tür auf und Ronja schiest mir direkt zwischen den Beinen durch Richtung Küche.

Durchatmen. Kopfkino ausmachen. Ganz schnell.
Ronja war beim Hereinkommen unbemerkt an meinen Beinen vorbei ins Treppenhaus geschlüpft, wo sie erst unten rumgestromert ist, um dann doch zu merken, dass es eigentlich Futterzeit ist.

Ach wie einem die Fellnasen ans Herz wachsen und man sich viel zu viele Sorgen macht in viel zu schneller Zeit.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Projekt Oma

Omas Antrag auf Pflegestufe 1 wurde ablehnt, was ich schon ziemlich erschreckend finde. Oma ist einerseits verärgert über die heutige Zeit, hat aber natürlich auch Zukunftsängst, wie es denn weitergeht. Eine Bekannte von ihr möchte ihr helfen und sich regelmäßig um sie kümmern, nur ist sie natürlich auch auf eine kleine Entlohnung angewiesen.

Mir fehlt noch wohl die nötige Energie mich dem Kampf wirklich anzunehmen. Sind meine eigenen "Baustellen" ja auch nciht gerade gering. Auch erschwert die Beziehung zwischen ihr und mir das selbstständige Aktiv werden. Nun habe ich mich aber dennoch ein wenig im Netz schlau gemacht und Oma grübelt bereits über einem schriftlichen Widerspruch.

/Nachtrag
Das 50minütige Telefonat mit eben jener Bekannten war mehr als aufschlußreich.
Oma scheint eine Wesensveränderung derzeit zu haben, die mich ja irgendwie erschreckt. Bei diversen Erzählungen bleibt mir nur der Mund offenstehen über soviel Frechheit und Unverfrohrenheit.
Nein, man muß sich gegen Bezahlung nciht alles bieten lassen.
Und vor allem müßen wir schauen, das Oma uns nciht gegenseitig ausspielt.

Sieht man es mit Abstand, könnte man drüber lachen und in einem Film würde man sagen "Wer denkt sich denn sowas aus". Doch erlebt man das ganze aus der Nähe ist mehr als distanslos, erschreckend und kräftezehrend.

Projekt Oma - Punkt

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