Samstag, 26. Dezember 2009

Peterchens Mondfahrt

Flo wurde die Tage belächelt, als er seinem Freund erzählte, das wir Peterchens Mondfahrt gemeinsam lasen. Es erinnerte mich ein wenig an den Spruch:
Golft ihr schon, oder habt ihr noch Sex?"

Doch wir beide haben die paar Mal lesen sehr genossen. Flo hatte sich jedesmal an mich gekuschelt und ich habe vorgelesen. Meist brannte eine Kerze. Gemütlich war das, nah und heimelig. Flo kannte das Buch noch nicht. Bei mir kamen lauter Kindheitserinnerungen hoch. Erinnerungen an das Theaterstück und an das Originalhörspiel. Wie mir der Donnermann und der Mondmann damals Angst gemacht haben und wie gutmütig die Nachtfee war. Auch konnte ich mich an viele viele Sprüche erinnern. (Gerne möchte ich mir das Hörspiel nochmal besorgen)

Nun suchen wir nach einem zweiten Buch.

Freitag, 25. Dezember 2009

Klugscheißerei

Und ich hatte doch recht:

Pfiffche

Bezeichnung im deutschen Rheingau für ein kleines Auschankmaß (Glas) mit der Menge von 0,1 Liter Wein. Sie leitet sich (so wie der Pfiff in Österreich) von der Tatsache ab, weil dieses geringe Quantum gleichsam wie ein kurzer Pfeiflaut (Pfiff) ist oder in dessen Zeitdauer genossen werden kann. Es gibt aber auch die Schreibweisen Piffche oder Piffchen. So werden in Rheinland-Pfalz Tabak-Pfeifen bezeichnet. Das Volumen des Pfeifenkopfes entspricht der kleinen Menge Wein. Siehe auch unter Hohlmaße.


Quelle

Resumee und Heiligabend

Das Jahr 2009 war ein merkwürdiges Jahr. Das geballte Leben mit all seinen Facetten zusammengepackt in ein Jahr. Geburt, Tod, Beziehung, Krankheit, Rückschläge. Nicht nur bei mir , sondern auch in hohem Maße im Bekanntenkreis. Und selbst in den letzten Tagen dieses Jahres quetschen sich noch Ereignisse hinein, die nicht unbedingt schön sind. (Ein Schlaganfall im Bekanntenkreis, im Freundeskreis die Geburt eines Kindes mit einem kleinen Extrachromosom, eine schwere Erkrankung eines Kindes bei mir auf der Arbeit, .....)

Um so wichtiger war und ist es es, die kleinen schönen Momente zu zählen, wahrzunehmen und sie zum Akku-Tanken aufzusaugen.

Flo. und ich brachten an Papas Grab gestern Abend Kerzen. Es waren aber auch schon einige da. Und - wie an seinem Geburtstag auch, traf ich dort Tom, ohne das wir uns verabredet hatten. Tom wollte es sich auch nicht nehmen lassen Lichter auf den Gräbern anzuzünden.

Mit Papa haben wir immer in der kleinen Kapelle auf dem Friedhof von 14hundertebbes eine Kerze auf dem alten Altartisch angezündet. zum Gedenken, an die, an die sonst niemand denkt. Auch sie sollten ein Licht bekommen. Tom und ich haben diesen Brauch übernommen. Und als wir kamen, brannte schon ein Licht von ihm.

Die Gedanken am Grab mußte ich abbremsen. Ich wollte mich nicht runterziehen. Ja , Papa fehlt. Doch ich wollte auch das schätzen, feiern und wahrnehmen, was um mich ist.

Umso bewußter wurde mir, wie sehr die Generationen "über uns" der Part sind, die Bräuche, Traditionen, Gepflogenheiten und einen bestimmten Wissensschatz zu pflegen und weiterzugeben.

Nun können wir - die jüngeren - kaum noch Fragen. Müßen uns erinnern, und eigene Gedanken machen.
Und so war dieses Jahr bei TTF die Wohnzimmertür verschlossen und erst nach dem Essen, als das Glöckchen läutete durften wir eintreten. F mit seinem 3/4 Jahr hielt tapfer durch. Die knisternde Geschenkverpackung war wohl noch spannender, als der Inhalt.
12 Menschen waren wir. Und jeder hatte etwas zu Essen mitgebracht. Und was für Köstlichkeiten. Und So viele Geschenke lagen unter dem Baum. Die Geschenke hatten für mich nichts mit verschrieenen Weihnachtskommerz zu tun. Es waren liebevoll ausgesuchte Klein- und Großigkeiten, viel selbstgemachtes. Weihnachtsschmuck aus Perlen, Plätzchen, Windlichter, Enkelhand- und Fußabdrücke, Grußkarten, .....

Der jüngste in der Runde gibt sich gerade Mühe zu krabbeln, war also noch zu jung, um die Geschenke zu verteilen. So lief der Neffe von T. unterm Baum herum, bückte sich, laß die Namenszettelchen und verteilte.

Der Brief, die langen langen Zeilen vom Mann meines Herzens liesen mein Herz schneller pochen. Ich genoß es schon alleine, das er mitten unter uns war. Direkt neben mir. Teilhatte an meiner Familie und Weihnachten seid Jahren wieder ganz anders erleben konnte.

Gemeinsam mit seinen Eltern hatte er sich wirklich Gedanken gemacht. Und den Blitz, der hier nun neben mir steht war ein dicker dicker Herzenswunsch.
Ganz vertieft las er im Gegenzug im Fotobuch von unseren gemeinsamen Urlaubstagen.

Unser Auspacken lief irgendwie langsamer ab, als bei den anderen. Wir genossen, das Beisammensein. Es kam mir einmal wie im Zeitraffer vor. Die anderen in der normalen Zeit, wir beide im Slowmotion.
Die Weihnachtsmusik im Hintergrund kam mir mit einmal nicht mehr kitschig vor, sondern sie passte zur Stimmung.
Ein schönes Weihnachtsfest war das gestern.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Antidepressivum

Fragen an den Weihnachtsmann

Hallo, lieber Weihnachtsmann!
Stimmt es, dass Du im Himmel wohnst?
Neben Gott auf einem Sofa thronst?
Hast Du das Christkind schon gesehen?
Muss es wie ich zur Schule gehen?

Auch all die Engel, die immer singen im Chor?
Dringt dann wirklich liebliche Musik in Dein Ohr?
Oder magst Du wie ich,
lieber poppige, rockige, fetzige Lieder?
Als das ewige "Alle Jahre wieder".

Ach sag doch, lieber Weihnachtsmann,
auf welchem Stern dort oben steht Dein Haus?
Wann schaust Du zum Fenster raus?
Sag, lieber guter Weihnachtsmann,
wann zündest Du die Kerzen an?
Weißt Du wie die Wolken schmecken?
Wie Mausespeck? Wie Zuckerwatte?
Wie Eis, das Kinder gerne schlecken?

Und hast Du auch eine Frau bei Dir?
Die Dich am Abend zärtlich küsst,
weil sie Dich am Tag vermisst?
Und kitzelt Dein Bart bei jedem Kuss?
Ist Zähne putzen für Dich ein "Muss"?
Sag, lieber Weihnachtmann, hast du auch Kinder?
Die wie ich beim Spielen lachen?
Und tausend dumme Dinge machen?

Kennst Du den Petrus, der macht doch das Wetter?
Den Blitz und den Donner.
Ist er ein böser?
Oder ganz ein Netter?
Wie ist es, wenn Du durch den Regen flitzt?
Von oben bis unten angespritzt!
Wenn Du durch die Matsche braust?
Und dich dabei total versaust!
Mir kannst Du es sagen, mir allein,
das soll dann unser Geheimnis sein



Euch allen ein Weihnachten ganz nach eurem Geschmack.
Dem einen ist nach Trubel, dem anderen nach Ruhe.
Der eine mag Familie, der andere mehr Freunde, oder gar Ruhe.
Fröhlichkeit oder Besinnlichkeit.
Sternenzauber und Kerzenglanz und ein kleines Wunder wünsche ich Euch allen!

wundervolle Feiertage wünscht euch
Ynnette

Wenn durch das Verschenken eines Bildes...

...die Augen leuchten und die Beschenkte vor lauter Freude jedem das Bild zeigt und sie sagt das auf dem Bild genau die Situation richtig eingefangen sei, dann hat sich das komplette Shooting schon gelohnt.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Themen, Momente, Erlebtes hät`ich ja genug

aber mir fehlt die Lust am Schreiben. Oder das eigentliche loslegen. Im Kopf schreibe ich ne Menge. Nur auf den Monitor will es nicht.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Wenn Katze sich abends/ nachts nicht benehmen kann...

... dann fliegt man zu später Stunde eben aus dem Schlafgemach.
Ronja rächte sich, indem sie in der Küche ihrem Nachnamen alle Ehre machte. Sie schlitzte den Müllbeutel auf und zerlegte die Tüte meines Bauernbrotes.
Geschlafen habe ich dafür prima. Und Merlin hat seine Blase bis heute morgen einhalten können. (Zumindest habe ich noch nichts gegenteiliges gerochen oder gefunden)

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Eine der besten Filmszenen...
Hi, hab grad nach genau dieser Szene geckuckt. Hatte...
Michi (Gast) - 4. Mär, 22:41
Hallo Karin
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Schade eigentlich, findest Du nicht? gerade diese...
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Ein Gedanke, ein Wunsch, ein Gedenken

Mein Senf bei Anderen

Hallo Karin
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in pdf
http://www.epubli.de/proje cts/anleitung/stepbystep Was...
Ynnette - 1. Mär, 17:26
O wei
Das macht echt Angst! Dankeschön fürs zeigen!
Ynnette - 24. Jan, 19:57
Dankeschön, ihr zwei
Lara: alles wird gut. Mein Optimismus ist nach wie...
Ynnette - 23. Jan, 10:43

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