Freitag, 1. Januar 2010

Die kleine Hexe

Vielleicht sind wir sogar heute Abend schon durch.


Demnächst folgt dann noch "der kleine Wassermann"

Ich glaube wir bleiben erst mal bei Kinderbüchern. Ein bisschen heile Welt im Kerzenschein, oder gemütlich unter der Bettdecke.

Ausflugsfreuden

Ronja springt aufs Bügelbrett, das nah am Dachfenster steht. Dort trippelt sie hin und her, stemmt sich hoch, schaut aus dem Fenster. Ich erkenne ihren Wunsch, stehe auf und gehe zu ihr. sobald ich das Geschirr nur klicken lasse beginnt sie wie wild zu schnurren. hält einigermaßen still und ich befestige das Buchgeschirr an Hals und um den Bauch. Wenn es zu weit unten an der Seite befestigt ist, scheint ein Sinnesorgan irritiert. Sie fällt um, und kann kein Gleichgewicht halten. Schiebe ich es richtig Richtung Hals ist alles ok.
Und der Motor in ihrem Hals rattert weiter.
Flux ist sie hochgehüpft. Heute schon mutiger und sicherer.
Ein paar Minuten läuft sie an der Leine herum. Während sie draußen herumspaziert und die kalte Winterluft schnuppert, kann ich Merlin eine kleine Zusatzfressportion geben.
Anschließend hält sie wieder ruhig, ich kann das Geschirr lösen und wir kuscheln ausgiebig.
Schön, wenn das so prima klappt.

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch und



viel Schwein
ein bisschen Glück
den Sinn für die schönen Kleinigkeiten

Und mir ein wenig mehr Ruhe und nicht so viele (unschöne) Überraschungen, die das letzte Jahr so für mich bereit hielt.

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Wenn Warndreiecke nicht genug sind

Ein Tag nach Heiligabend fährt ein älterer Herr auf einer kurvenreichen Landstraße in einem Waldstück. Plötzlich wird das dringende Gefühl in der Blasengegend immer stärker und er beschließt kurz rechts ran zu fahren.
In einer Kurve ist aussengelegen ein kleiner Rand, der zu einem Grundstück führt. Es liegt Schnee, teils verkrustetes Eis. Er entfernt sich daher nicht weit von seinem kleinen Peugiot.
Doch als er sein sein Auto wieder starten möchte drehen die Räder durch, es bewegt sich kein Stück, frisst sich nur umsomehr in den halbgetauten Matsch hinein.

Der herbeigerufene Freund kann auch nicht viel machen. Im Gegensatz zu ihm denkt er jedoch an das Aufstellen eines Warndreieckes, das er jedoch vor lauter Aufregung, oder doch der Kälte zerbricht. Er selbst hat gar kein rotes Warnzeichen in seinem Auto.

Da hält ein Audi. Der Fahrer fragt etwas unwirsch, ob man denn kein Warndreieck hätte. Doch hält der an, auf der Beifahrerseite steigt eine Frau aus, spricht den Mann an. Schnell ist also ein Warndreieck an der einen seite, das kaputte Warnsignal notdürftig zusammengebastelt und an der Gegenseite aufgestellt.
Der Fahrer des Audis zückt ein Abschleppseil, befestigt es fachmännisch am hängengeblieben Auto. Der Freund des Herrn möchte versuchen, ihn herauszuziehen.

Die Frau hat auch an die Warnwesten für beide gedacht und bewaffnet sich und ihren Partner damit. Während dieser mit Manovrieranweisungen und Tipps die älteren Herren dirigiert, regelt die Frau den Verkehr, lotst die Autos geschickt um die Kurve, bei der nur eine Spur frei ist.
Das Auto bewegt sich kein Stück, der ziehende kleinwagen bleibt auf der Stelle. Worte von Abschleppdienst, Feuerwehr und ADAC werden laut.

Währenddessen muß auch ein BMW-Jeep halten, um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Die Frau hat die Idee, der Mann setzt es um und spricht den Fahrer an, ob er helfen könnte. Dieser sagt sofort zu.

Und während der Verkehr weiter in der Engstelle sich vertrauensvoll nach der winkenden und stoppenden Frau in Warnweste richtet, hilft ihr Partner und der Jeepfahrer dem Herrn, dem das alles sichtlich peinlich ist. Doch er wird von allen seiten beruhigt und besänftigt. "Sowas kann doch passieren." "Seien sie froh, das soviele da sind zum Helfen." "Wenn einem sowas passiert, dann doch richtig."

Schnell ist das Auto herausgeholt. Auch die Warndreiecke werden nicht vergessen. Man dankt sich gegenseitig, wünscht sich frohe Weihnachten und einen guten - nicht wörtlich zu verstehenden - Rutsch. Der Herr muß aber versprechen, sich sobald wie möglich wieder ein eigenes Warndreieck zu kaufen.

Samstag, 26. Dezember 2009

Peterchens Mondfahrt

Flo wurde die Tage belächelt, als er seinem Freund erzählte, das wir Peterchens Mondfahrt gemeinsam lasen. Es erinnerte mich ein wenig an den Spruch:
Golft ihr schon, oder habt ihr noch Sex?"

Doch wir beide haben die paar Mal lesen sehr genossen. Flo hatte sich jedesmal an mich gekuschelt und ich habe vorgelesen. Meist brannte eine Kerze. Gemütlich war das, nah und heimelig. Flo kannte das Buch noch nicht. Bei mir kamen lauter Kindheitserinnerungen hoch. Erinnerungen an das Theaterstück und an das Originalhörspiel. Wie mir der Donnermann und der Mondmann damals Angst gemacht haben und wie gutmütig die Nachtfee war. Auch konnte ich mich an viele viele Sprüche erinnern. (Gerne möchte ich mir das Hörspiel nochmal besorgen)

Nun suchen wir nach einem zweiten Buch.

Freitag, 25. Dezember 2009

Klugscheißerei

Und ich hatte doch recht:

Pfiffche

Bezeichnung im deutschen Rheingau für ein kleines Auschankmaß (Glas) mit der Menge von 0,1 Liter Wein. Sie leitet sich (so wie der Pfiff in Österreich) von der Tatsache ab, weil dieses geringe Quantum gleichsam wie ein kurzer Pfeiflaut (Pfiff) ist oder in dessen Zeitdauer genossen werden kann. Es gibt aber auch die Schreibweisen Piffche oder Piffchen. So werden in Rheinland-Pfalz Tabak-Pfeifen bezeichnet. Das Volumen des Pfeifenkopfes entspricht der kleinen Menge Wein. Siehe auch unter Hohlmaße.


Quelle

Resumee und Heiligabend

Das Jahr 2009 war ein merkwürdiges Jahr. Das geballte Leben mit all seinen Facetten zusammengepackt in ein Jahr. Geburt, Tod, Beziehung, Krankheit, Rückschläge. Nicht nur bei mir , sondern auch in hohem Maße im Bekanntenkreis. Und selbst in den letzten Tagen dieses Jahres quetschen sich noch Ereignisse hinein, die nicht unbedingt schön sind. (Ein Schlaganfall im Bekanntenkreis, im Freundeskreis die Geburt eines Kindes mit einem kleinen Extrachromosom, eine schwere Erkrankung eines Kindes bei mir auf der Arbeit, .....)

Um so wichtiger war und ist es es, die kleinen schönen Momente zu zählen, wahrzunehmen und sie zum Akku-Tanken aufzusaugen.

Flo. und ich brachten an Papas Grab gestern Abend Kerzen. Es waren aber auch schon einige da. Und - wie an seinem Geburtstag auch, traf ich dort Tom, ohne das wir uns verabredet hatten. Tom wollte es sich auch nicht nehmen lassen Lichter auf den Gräbern anzuzünden.

Mit Papa haben wir immer in der kleinen Kapelle auf dem Friedhof von 14hundertebbes eine Kerze auf dem alten Altartisch angezündet. zum Gedenken, an die, an die sonst niemand denkt. Auch sie sollten ein Licht bekommen. Tom und ich haben diesen Brauch übernommen. Und als wir kamen, brannte schon ein Licht von ihm.

Die Gedanken am Grab mußte ich abbremsen. Ich wollte mich nicht runterziehen. Ja , Papa fehlt. Doch ich wollte auch das schätzen, feiern und wahrnehmen, was um mich ist.

Umso bewußter wurde mir, wie sehr die Generationen "über uns" der Part sind, die Bräuche, Traditionen, Gepflogenheiten und einen bestimmten Wissensschatz zu pflegen und weiterzugeben.

Nun können wir - die jüngeren - kaum noch Fragen. Müßen uns erinnern, und eigene Gedanken machen.
Und so war dieses Jahr bei TTF die Wohnzimmertür verschlossen und erst nach dem Essen, als das Glöckchen läutete durften wir eintreten. F mit seinem 3/4 Jahr hielt tapfer durch. Die knisternde Geschenkverpackung war wohl noch spannender, als der Inhalt.
12 Menschen waren wir. Und jeder hatte etwas zu Essen mitgebracht. Und was für Köstlichkeiten. Und So viele Geschenke lagen unter dem Baum. Die Geschenke hatten für mich nichts mit verschrieenen Weihnachtskommerz zu tun. Es waren liebevoll ausgesuchte Klein- und Großigkeiten, viel selbstgemachtes. Weihnachtsschmuck aus Perlen, Plätzchen, Windlichter, Enkelhand- und Fußabdrücke, Grußkarten, .....

Der jüngste in der Runde gibt sich gerade Mühe zu krabbeln, war also noch zu jung, um die Geschenke zu verteilen. So lief der Neffe von T. unterm Baum herum, bückte sich, laß die Namenszettelchen und verteilte.

Der Brief, die langen langen Zeilen vom Mann meines Herzens liesen mein Herz schneller pochen. Ich genoß es schon alleine, das er mitten unter uns war. Direkt neben mir. Teilhatte an meiner Familie und Weihnachten seid Jahren wieder ganz anders erleben konnte.

Gemeinsam mit seinen Eltern hatte er sich wirklich Gedanken gemacht. Und den Blitz, der hier nun neben mir steht war ein dicker dicker Herzenswunsch.
Ganz vertieft las er im Gegenzug im Fotobuch von unseren gemeinsamen Urlaubstagen.

Unser Auspacken lief irgendwie langsamer ab, als bei den anderen. Wir genossen, das Beisammensein. Es kam mir einmal wie im Zeitraffer vor. Die anderen in der normalen Zeit, wir beide im Slowmotion.
Die Weihnachtsmusik im Hintergrund kam mir mit einmal nicht mehr kitschig vor, sondern sie passte zur Stimmung.
Ein schönes Weihnachtsfest war das gestern.

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