Wenn man seine Worte
gedruckt wiederfindet, das ist schon was feines. so ein Gefühl von "Da scheine ich ja mal was gut gemacht zu haben"
Wenn die Alten nochmal auf die Pauke hauen. Sehr schöner Film. Die beste Szene (mit dem Apfel) ist in der Vorschau schon zu sehen, doch im Zusammenhang des gesamten Plots noch viel viel lustiger. Flo und ich halbierten den Altersdurchschnitt der Kinozuschauer. Was noch viel lustiger war und die Stimmung der wenigen aber begeisterten Weißhaarigen zog sich lachend durch die Reihen.
ist eine wunderschöne Freude.
Habe gerade eine SMS von der Frau meines Herzens bekommen. "[...] Wenn Du da bist lache ich viel mehr [...]". Hab mich wahnsinnig darüber gefreut. Irgendwie merkt man erst so richtig was man hat, wenn man weit davon entfernt ist. Ich vermisse sie. Würde mich abends so gern an sie kuscheln und ihr vom Tag berichten. Aber andererseits: Es ist schön wenn man weit weg ist und dann etwas hat, an das man denken kann. Das lenkt ab, lässt einem die Zeit kürzer erscheinen. Früher habe ich immer im Hotel gesessen und Däumchen gedreht. Nun texte ich hier, denke an sie und freue mich darauf, sie endlich wieder in den Arm nehmen zu können.
Mir geht es ähnlich. Ich genoss die Abende für mich. Und irgendwie hörten wir ja täglich voneinander. Das Einschlafen war doof. Gestern kam der "Nestbautrieb" oder die Zimmerzigeunerin wieder in mir durch. Sachen gekauft, Sachen weggeworfen, Tipps umgesetzt. Entrümpelt. Es schön machen wollen. Wiederkommen sehen und Empfangen ist was feines! Auch wenn es nur eine Woche ist. Ich freue mich total auf morgen. Nur noch einmal schlafen.
Zufälle gibt es nicht, weiß ich . Glaub ich dran. Doch was da so ab und zu passiert ist schon sehr kurios.
engel-Orakel-HP. Ich klicke um die Karten "zu mischen"
wähle wahllos eine Karte und was springt mir da entgegen:
Mediale Fähigkeiten:
Deine Engel-Therapie Tageskarte:
„Du hast die natürliche Fähigkeit, Kontakt mit lieben Verstorbenen aufzunehmen."
Der Rat der Engel an dich:
„Diese Karte ist ein Zeichen, dass du in Kontakt bist mit einem oder mehreren deiner Lieben im Himmel. Die Engel bitten dich, deinen Gefühlen, Gedanken und Visionen über diese spirituellen Verbindungen zu vertrauen, da sie real sind."
Den Donnerstag vor deinem Geburtstag hast du ja frei. Also solltest du am Abend auch nichts vor haben. Wenn doch: Sag es ab.
Denn nun hast du definitiv etwas vor. ;-)
Ich hoffe, wir beide werden Spaß haben.
Kuss
Deine Ynnette
Aus dem Schwimmen mit TTF wurde wetterbedingt ein langer Spaziergang und ein leckerer Fondueabend im Taunus.
als F im Bett war, wünschte ich mir endlich den Barcelonafilm anschauen zu können, den Tom und ich gedreht hatten, als wir auf Brother und Sister-Tour waren.
Flo weilt derzeit in Amerika und der Platz auf den Sofa neben mir war irgendwie leer. Sogerne möchte ich ihn auch an "soetwas" teilhaben lassen.
Nun sitze ich in seiner Wohnung uns gebe den Katzen das Gefühl nciht ganz allein zu sein. Die Katzenklos sind sauber. (Wink mit dem Zaunpfahl, dass es doch tatsächlich 2 sind)
Ich habe mir Nudeln gemacht, geduscht, die Haare gekuhrt, ein paar Sachen aufgeräumt und nun graut es mir davor später dick eingemummelt in der Kälte wieder heimzufahren.
Da stand also eine der Kisten vor uns. Vollbepackt mit Dokumenten und Schuhkartons. Die wiederrum gefüllt sind mit Dias, Fotos, Briefen, Pässen und ähnlichem.
Karton für Karton nehmen wir uns vor. Sichten,sortieren aus. Was von Papas Leben ist wichtig für uns? Was gehört auch zu unserem Leben, unserer Biografie dazu?
Briefe unserer Mutter, an unseren Vater schmeißen wir ungesehn weg. Dies betrifft Momente, in die wir nicht eindringen möchten. Privatsphäire der Eltern.
Dann Dias und Fotos von gemeinsamen Urlauben. Klar, die kommt in die Aufheben-Kiste. Viele der Fotos erzählen von den unzähligen Reise mit der Jugendgruppe. Es ist doch erstaunlich wo überall die Beiden waren, bei wievielen Fahrten Papa als Gruppenleiter mit dabei war. Deutschland, aber auch das umliegende Europa. Hier haben sich unsere Eltern kennengelernt. Hier sind Freundschaften entstanden, die bis zum Tode hielten.
Wir entdeckten Fotos, die zu unserer Geschichte gehören. Unsere Familiengeschichte. Die wir immer wieder seid unserer Kindheit angeschaut haben. Sätze, immerwiederkehrende Kommentare zitieren wir beim Betrachten.
Dann Papa bei der Marine. Auf einem kleinen Schiff, in der Koje, mit Kollegen, bei einer Übung. Papa während der Lehre.
In einem Schuhkarton finden wir Dokumte, Zeugnisse und Bilder unseres Großvaters. Gestempelt mit dem Reichsadler.
Er starb als Papa 4 war. Umsowichtiger waren diese Schätze wohl für Papa, um irgendetwas von seinem Vater zu haben. Sie gehören genauso zu unserer Biografie, wie die Bilder von seiner Mutter, die wir nicht sehr lange hatten, aber beide sehr geschätzt und geliebt haben. Nun sehen wir Bilder, als sie noch ein Kind war, Bilder ihrer Eltern und wer weiß noch welchen Verwandten. Es wird schwer sein, etwas über die Personen zu erfahren und sie zuordnen zu können. Ein Schatzkistchen in schwarzweiß unserer Ahnen. Schon merkwürdig.
Mehr Bezug haben wir da schon zu den Bildern aus den Siebzigern, wo Tom noch klein war. So klein, das man ihn nun mit seinem Sohn vergleichen kann. Spannend ist das.
Es sind noch so viele Kisten , die wir durchforsten müßen und zig mal entscheiden, was mit den Bilder geschieht. Mit altem Balast möchten wir uns nicht beladen. Wollen auch Menschen und Momente, mit denen wir nichts zu tun haben hinter uns lassen.
Aber es sind zig Situationen unserer Kindheit, an die wir uns erinnern. Personen, die der eine noch besser zuordnen kann, als der andere, oder auch noch eine Anekdote zu erzählen weiß.