Montag, 2. August 2010

Schwimmsenilität

Da geht man mit seinem großen Patenkind und dem Mann des Herzens planschen und baden im M*ramar, verlebt nen tollen Tag mit Wellenbad, roten Reifen, Badetemperaturen von 36 Grad und leichtem Sonnenbrand durchs Seeschwimmen und vergisst anschließend den Badeanzug aus der Umkleide mitzunehmen.

Samstag, 31. Juli 2010

...

Ein Jahr ist es her und das Jahr war so voll. Ohne Papa. Und er fehlt. So vieles, was wir nicht mit ihm teilen können.
Fetzen der letzten Nacht schwirren nachts durch meinen Kopf. Ich mag die Augen nicht schließen, da die Bilder wehtun.

Ein paar Tage davor lag ich im Gästebett neben Papa. Hand in Hand. Der betreuende Psychologe schaute ins Zimmer und verlies es direkt mit einem leichten Lächeln.
Und später sagte er "Sagen sie ihm , dass er bereits stirbt, es hat begonnen, er muß nicht mehr drauf warten."

Das letzte Abendmahl. Die Konzentration über eine solange Zeit. Die bestaunenswürdige Aufmerksamkeit von Papa.

Dann sein Kampf, der Kampf seines Körpers. Unser Trost war das spüren, das er nicht mehr drin ist im Körper. Das es nur noch die Hülle war. Und doch zerriss der Anblick dieses kämpfenden Körpers uns fast das Herz. Er ging mit uns bis an unsere ganz persönliche Grenze.
Das Versprechen einlösen können, da zu sein, ihn nicht alleine gehen zu lassen.
Über Stunden dasitzen, mit ihm reden, sich unterhalten. Flo war die ganze Zeit dabei. Dabei kannten wir uns doch erst wenige Tage.

Der stolze Gesichtsausdruck, als er es geschafft hatte. Diese Anmut.
Die Blüten, die die Nachtschwester über Papa streute, 3 Teelichter zündete sie an, für jeden von uns eines.

Jeden Abend denke ich an ihn, warte auf ein Zeichen, bitte still darum, dass er doch irgendwie da ist, an meinem Leben teilhat. Auf welche Art auch immer.
Die Sehnsucht und der Verlust bleibt mit vielen vielen Erinnerungen. Und dem Geschenk des Abschiednehmendürfens.

Mittwoch, 28. Juli 2010

40 Bahnen

ein gutes Gefühl sich wieder in den Hintern getreten zu haben.

Sonntag, 25. Juli 2010

Einladung in mein Auto

Verhuschte Ynnettes vergessen wohl mal hier und da ihr Auto abzuschließenn
Das ist aber doch kein Grund MEINEN geliebten MP3-Player daraus zu entfernen.
Der DVD-Player auf der Rückbank war dir nicht gut genug. Die Melone im Kofferraum fandest du auch nicht toll. Aber den MP3-Player mit meiner Liedersammlung meinen liebevoll heruntergeladenen Podcast hat dir ausgereicht für ein schlechtes Gewissen. Hast du eigentlich sowas wie ein Gewissen?

Alpträume wünsche ich Dir und nen Hörsturz oder einen saftigen Tinitus.

Nein ich bin nicht selbst schuld. Würde etwas in einem Cabrio liegen, ich würde nicht drangehen. So bin ICH jedenfalls erzogen worden. Ich bin nicht mit dem D-Zug durch die Kinderstube gehuscht.

Und mal so rein für die Statistik fahre ich dann mal morgen aufs Polizeirevier.

Samstag, 24. Juli 2010

Träumerei

Beim Autohändler steht Papas Auto noch immer und niemand will es kaufen.
Beim Autohändler lag aber auch ein Katalog von *ort und ich blätterte aus Langweile darin herum. Während der Mann meines Herzens von Autos schwärmt, die einen Werkzeugnahmen tragen, oder seltene Buchstaben des ABCs, habe ich nun auch ein Schwärmauto.




Aber nur in der Farbe Magenta!
Das Cockpit hat ein tolles Design und die zusätzlichen Schnickschnackfunktionen tolle Spielereien.

Eben beim Einkaufen stand das Auto da und ich konnte es mir nicht verkneifen das Paar anzusprechen, das das schicke Ding gerade am Beladen war.
Es wäre ein Leihwagen, aber sehr angenehm zu fahren. Auch wenn es ja ein Frauenauto sei, mit dieser Farbe wie ich beipflichtete. Der Fahrer war groß. Und lobte den Komfort. ein weiterer Pluspinkt.
Ich könne gerne mal reinschauen, wenn ich wolle. Ich lehnte dankend ab, hätte ja im Katalog schon ausgiebig geschaut.
Fand ich aber echt lieb.
Ich war wirklich überrascht, wie schick die Farbe in natura ausschaut. Gar nicht so knallig. Mehr warm und auf alle Fälle ansprechend.

Ringgewöhnung

einen Ring nicht nur zu Schmuckanlässen zu tragen scheint gewöhnungsbedürftig.
Gestern Abend wusch ich meine Hände, ging ins Bett und hatte mit einmal das Gefühl im Dunkeln in Schnupfen zu fassen. Ich schauderte, überlegte.
Als ich nach sah klebte eine mächtig dicke Portion Seife am Ring.....

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O wei
Das macht echt Angst! Dankeschön fürs zeigen!
Ynnette - 24. Jan, 19:57
Dankeschön, ihr zwei
Lara: alles wird gut. Mein Optimismus ist nach wie...
Ynnette - 23. Jan, 10:43

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