Donnerstag, 5. August 2010

die Notrationen in der Speisekammer

Was Oma als Notration in Gefrierschrank betitelt war vor ein paar Wochen aufgetaut und wieder eingefroren. Nicht alles war mehr nachvollziebar, wann eingefroren. Bei den Originalkuchen habe ich mir nicht die Mühe gemacht aufs MHD zu schauen. Alles brach ich Mühsam aus den Schubladen. Mitsamt der tupperdosen in schicken braun landete alles in den mitgebrachten Klappkisten.
Das alte Brot wanderte in schwarze Säcke, damit Oma es erst gar nicht mehr sehen mußte. Es war schon schlimm genug für sie "alles Essen weggenommen zu bekommen". Erst kürzlich eingefrorerene Brötchen liesen wie ihr natürlich. Oma wurde abgelenkt mit dem auswaschen der einzelnen Gefrierschubladen.

Nachdem zwei Kisten und der schwarze Sack voll waren schweifte mein Blick nach rechts und die Augen wurden größer.
Ungläubig hob ich schwarz angelaufene Konservendosen hoch und war perplex über die Leichtigkeit.
Kein feuchter Inhalt mehr. Die Dosen waren durchgerostet. Der Boden einer Ananasdose blieb beim hochheben kleben. Was sich als Inhalt zeigte war mumifiziert.

Ich zeigte es Oma, um ihr klarzumachen, das sowas krank macht. Das wir ihr nicht böse wollten.
Zwischenzeitlich brachte ein Zivi das Essen. Ich hielt meinen Mund, war aber dennoch so dankbar, um die Möglichkeit des Essens auf Rädern.

Ich frotzelte, nachdem ich alles ins Auto geladen hatte, wieder in Omas Wohnung. "Wenn ich nun nen Unfall baue, habe ich gleichzeitig auch ne Lebensmittelvergiftung!"

Gottseidank schimpfte Oma nicht, sondern war mir dankbar. Die anderen Schallplatten, die dann doch noch folgten erspare ich mir hier nochmal wiederzukäuen.

Mittwoch, 4. August 2010

Scheibchenweise Freude

An genau diesem Status waren wir schon mal im Mai. Dem Haus war zugesagt, die Selbstauskunft war weitergeleitet und wir warteten auf das Treffen mit dem Vermieter.

Es war schwer genug nun etwas zu finden nach der Absage in Bremthal. Das dortige Haus war die Messlatte, da kam so schnell nichts anderes dran. Da war es gut, das das jetzige Haus ganz andere Vorzüge hat, einen ganz anderen Stil hat, auch ein anderes Umfeld. Der Vergleich ist somit schwerer und nciht so wichtig.
Wichtig war der Effekt beim Betreten des Wohnzimmer. "Ja, hier kann ich mich wohlfühlen. Zuhause sein."

Freue ich mich nun auf das Haus? Oder sollte ich mich besser zurückhalten und erst mal warten. Doch das ist leichter gesagt, als umgesetzt.
Gedanklich bin ich natürlich schon am Einräumen. Konnte kaum Einschlafen gestern. und heute viel nochmaliges Ausmisten von Kleinigkeiten wieder viel einfacher.
Die Kompromisse sind einschneidend. Alleine das das Wasserbett aufgrund der Statik nicht mit kann. Die Katzen werden höchstwarscheinlich nicht rauskönnen. Eine an der Dorfhauptstraße überfahrene Fellnase möchte ich nicht verantworten!

Es erinnert mich an die Kompromisse beim Einzug in diese Wohnung. Keine Badewanne, keinen Balkon und der geliebte Schlafzimmerschrank mußte weg. Und doch war es DIE Wohnung. Genau hier wollte ich hin. Und bis auf ein paar heftige Hitzetage im Sommer habe ich es nie bereut.

der Pullerkater

Merlin macht mir derzeit ein wenig Kopfzerbrechen.
Sobald er am fressen ist und Ronja dazukommt verpisst er sich sofort. nun füttere ich Ronja ein paar Meter abseits und bleibe auch beim fressen dabei.
Bis ich aber merkte, warum Merlin nciht fraß hatte er schon ganz schön abgenommen.

Urlaub ist ne tolle Sache und Merlin genießt meine überdurchschnittliche Anwesenheit udn Aufmerksamkeit. Stundenlang kann er vor mir auf dem Schreibtisch liegen, dösen und tief schlafen.

Und doch setzt er immer wieder seine Signale, wenn er für seine Begriffe zuwenig Aufmerksamkeit hat. Er pullert direkt neben meinen Schreibtisch, stratzt neben das Bett oder sucht sich ähnliche Flächen, die ich recht finden kann.
Vorgestern hielt ich ihn gerade noch rechtzeitig von meiner Sporttasche ab und einen meiner alten Gürtel habe ich nun entsorgen können. Er stank erbärmlich, nachdem ich ihn erst ein paar Tage nach der Strullaktion fand.

Dies macht mir natürlich verstärkt Sorgen, wie die Zusammenführung mit Amy und Tommy ablaufen wird. Der Gute wird viel viel Aufmerksamkeit brauchen.

Schwimmen

20 Bahnen, aber dafür 50meter Bahnen
Die Querschwimmer nervten tierisch und er Ersatzbadeanzug ist Schuhlöffelbedürftig

Dienstag, 3. August 2010

Hoffnungswohnschimmer

Könnte das das Haus werden, in das wir gemeinsam ziehen?
Indem wir Kinder machen und bekommen?
In dem Wir uns geborgen fühlen, zuhause sind?

Daumendrücken, dass den Vermietern unsere Nasen passen.

Montag, 2. August 2010

Schwimmsenilität

Da geht man mit seinem großen Patenkind und dem Mann des Herzens planschen und baden im M*ramar, verlebt nen tollen Tag mit Wellenbad, roten Reifen, Badetemperaturen von 36 Grad und leichtem Sonnenbrand durchs Seeschwimmen und vergisst anschließend den Badeanzug aus der Umkleide mitzunehmen.

Samstag, 31. Juli 2010

...

Ein Jahr ist es her und das Jahr war so voll. Ohne Papa. Und er fehlt. So vieles, was wir nicht mit ihm teilen können.
Fetzen der letzten Nacht schwirren nachts durch meinen Kopf. Ich mag die Augen nicht schließen, da die Bilder wehtun.

Ein paar Tage davor lag ich im Gästebett neben Papa. Hand in Hand. Der betreuende Psychologe schaute ins Zimmer und verlies es direkt mit einem leichten Lächeln.
Und später sagte er "Sagen sie ihm , dass er bereits stirbt, es hat begonnen, er muß nicht mehr drauf warten."

Das letzte Abendmahl. Die Konzentration über eine solange Zeit. Die bestaunenswürdige Aufmerksamkeit von Papa.

Dann sein Kampf, der Kampf seines Körpers. Unser Trost war das spüren, das er nicht mehr drin ist im Körper. Das es nur noch die Hülle war. Und doch zerriss der Anblick dieses kämpfenden Körpers uns fast das Herz. Er ging mit uns bis an unsere ganz persönliche Grenze.
Das Versprechen einlösen können, da zu sein, ihn nicht alleine gehen zu lassen.
Über Stunden dasitzen, mit ihm reden, sich unterhalten. Flo war die ganze Zeit dabei. Dabei kannten wir uns doch erst wenige Tage.

Der stolze Gesichtsausdruck, als er es geschafft hatte. Diese Anmut.
Die Blüten, die die Nachtschwester über Papa streute, 3 Teelichter zündete sie an, für jeden von uns eines.

Jeden Abend denke ich an ihn, warte auf ein Zeichen, bitte still darum, dass er doch irgendwie da ist, an meinem Leben teilhat. Auf welche Art auch immer.
Die Sehnsucht und der Verlust bleibt mit vielen vielen Erinnerungen. Und dem Geschenk des Abschiednehmendürfens.

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