Wir wohnen ländlich. Aber so ländlich, dass Hühner im komplett Freien herum laufen dann doch wieder nicht. Also wunderte ich mich schon, als ich am Straßenrand der relativ stark befahrenen Straße eine Hühnerdame laufen sah. Nebendran mein Bauernhof der Wahl, bei dem ich regelmäßig Most, Eier und Nüsse kaufe. (Die Hühner haben dort nämlich einen riesigen Hof zum herumlaufen) Ich fuhr rechts ran, hielt an, setzte den Warnblinker und düste zum Huhn.
Vom Kinderbauernhof weis ich ja noch, dass man die Viecher relativ gut fangen an, ohne Verletzungen davon zu tragen. Nur rannte die braune Schönheit immer wieder ins Gebüsch zum Zaun ihrer eigentlichen Mitbewohner. Und dann erblickte ich auch noch eine Kumpanin, die wohl das gleiche Loch im Zaun gefunden hatte, was mir dagegen unerschlossen blieb.
Ich wägte ab: Am Bauernhof jemanden Bescheid sagen und riskieren, das die Hühner sich entfernen oder gar vom Auto erfasst werden, oder jmd. anderen um Hilfe bitte?
"Delegieren" hieß das Zauberwort. Ich bat einen Radfahrer einen kleinen Schlenker über den Hof zu machen, und Bescheid zu geben, während ich die eierlegenden Damen in Schach halten würde. Schmunzeln mußte ich über die Horde der anderen Hühner, die sich gaffend am Zaun drängten, um dem Flüchtling beizustehen.
Es dauerte eine ganze Weile. Doch ein älterer Herr in Landwirtmontur kam und packte natürlich wesentlich weniger zögerlich zu. Der gesamte Hühnerhof rannte zusammen und das "Leid" der wild gackernden mitzubeklagen. Als er beim zweiten Federvieh war, kam noch eine ältere Dame dazu und ich sah meine Hilfe als beendet. Sie bedankte sich noch herzlich. Ich antwortete "Reiner Eigennutz. Ich mag doch die Eier von denen Kaufen"
Im Grinsekatzen-Forum wurde ich gefragt, wie denn das Wochenende war. Und da ich weiß, dass Biene hier auch sehr gerne mitliest, nun also copy & past:
Das Stillkissen - nein ich bin nicht schwanger, finde das Ding nur supergemütlich - ist nun gewaschen. Per Hand!
Flo und ich haben die erste Nacht ausserhalb geschlafen. Sonntag mittag ging ich direkt zum "Frühstück" verteilen in die Küche. Flo zog das Bad vor. Routinemäßiges Durchzählen: 1,2,3 - Amy fehlt.
Ich durch alle Räume mit einem Zuckersüßen "Amyyyy". Tommy lief mit, was mcih irritierte, da er am Fressen großen Spaß hat und meine beiden Räuber längst über den Näpfen hingen.
Auch im Keller, jede Tür aufmachen, reinrufen, kurz warten, schließen. die bilder, die dabei im Kopf entstehen sind nicht schön.
als ich eigentlich keine Idee mehr hatte und Flo vom Pott scheuchen wollte, um Amy mitzusuchen, rief er nur "unterm Bett".
So ging ich also nochmal hoch und schaute in die Klappe vom fußende des Bettes rein. Da hockte ein etwas verschüchtertes Fellamy. Sie kam aber relativ schnell zu mir. Ich nahm sie gleich an mcih und sie schlotterte verängstigt.
So packte ich die Arme und drückte sie gemeinsam mit dem Futternapf Flo in die Arme und schloß die Tür. So konnte Amy "runterkommen" und putzte den kompletten Napf weg.
Also scheint es kurz zuvor irgendeinen stress gegeben zu haben. Entweder mit Merlin oder Ronja. Nach einer kleinen "Kloauszeit"mit Kuscheleinheiten war aber wieder alles gut.
Die Rangordnung kann ich gar nicht mehr so genau sagen.
Ich tippe mal
Merlin
Tommy - mit zeitweiligen Tendenzen nach oben
Ronja & Amy - die beiden sind sich noch nicht einig
Was unerwünschte Pfützen angeht haben wir nichts mehr gefunden und erschnüffelt. Wobei es es auf der Treppe zum Keller nach Urin riecht. Das Katzenklo steht aber auch davor und ich weiß nicht, ob die Nase auf der Treppe genau in der richtigen Höhe ist. Die Treppe habe ich geputzt, doch es riecht weiterhin......
Im Bett ist es phasenweise etwas voll. Man muß sich ja schließlich erst mal dran gewöhnen mit seinem verlobten nun JEDE Nacht das Bett zu teilen, und dann sind da noch Plus 2-3 Katzen, die die Wärme genießen.
Papa!
Heute bin ich ganz besonders in Gedanken bei Dir.
Und ich weiß, dass auch ganz viele andere Menschen heute an Dich denken.
18:40 Uhr
5 Kerzen brennen gerade an Deinem Grab und einen guten Freund von Dir habe ich gerade ins Auto einsteigen sehen, als ich kam.
Och nöööö.
Echt mal
Doch nicht aufs Sofa.
Vom "Stillkissen" durch, aufs Sofa gesickert.
Menno!
Bummfiedel!!!!!
Es sind nicht unbedingt , die Bilder, die sie so fies machen. Es sind die Emotionen die geweckt werden, die so real sind, dass man sie live erlebt und die beim Aufwachen noch so real sind, das es teils Stunden dauert bis man sie abgelegt hat.
Ich habe Orte die widerholen sich, die kenne ich so genau, dass ich mich beim erneuten Träumen direkt dort zurechtfinde. Oft ist aber das Gefühl mit dem jeweiligen Ort konditioniert und ich weiß zu beginn des Traumes, welche Gefühle auf mich zukommen. Steuern kann ich es jedoch seltenst.
In de r Nacht zuvor hatte ich schon vom Gemeindehaus geträumt. Chr. war exhumiert worden und lag aufgebahrt. Ich wußte nicht, ob sie mir noch etwas sagen wollte, wollte also eigentlich nochmal hingehen. doch von fern sah ich, dass der Leichnam nicht mehr wirklich frisch aussah. Die haut war aufgedunsen, lila und grün. Ich bekam Angst und ging.
Warum mich der Tod von Chr. nun nochmal so beschäftigt weiß ich nicht, doch der Traum hatte letzte Nacht seine Fortsetzung.
Ich wußte das Chr. im Gemeindehaus in Sonnenberg beerdigt worden ist. Es wurde sich im Ort erzählt, dass ihr Geist dort noch herumirren würde.
Kurioserweise sollte ich mit C. bei der befreundeten Pfarrerstochter im Gemeindehaus schlafen. Der Eingang zu unserem Zimmer war der Kellereingang. es war eng. Unangenehm eng und ich wühlte mich unwohl.
Unser Zimmer bot gerade Platz für das Doppelbett. C. schlief bereits als ich hörte das draußen vor der Tür im Flur jemand sei. Ich wußte direkt, dass es der Geist von Chr. war. Die Tür ging auf und ich schoß hoch, rutschte zum Kopfende, sah keine Fluchtmöglichkeit. In mir stieg ein Gefühl der Panik hoch. Ich versuchte C. neben mir auf mich aufmerksam zu machen.
Der Geist hatte komplett menschliches aussehen. Sah jedoch aus wie C. die mit einem gespielt muffigem Gesicht Oma nachäffen wollte.
Einen Moment war ich irritiert, dass C. einerseits neben mir lag und schlief und andererseits in "geistiger Form" nach mir griff.
Ich schrie mit geschlossenem Mund, konnte kaum einen Laut hervorbringen. Der Geist packte mit seinen Händen nach meinen Handgelenken.
Im Alter schrumpfte ich gedanklich.Ich wurde ein kleines Kind. C. wollte - als Geist- wohl nur einen Witz machen, doch mir machte dieser Scherz eine Heidenangst.
Ich brummte laut vor mich hin. Flo wachte davon auf und rüttelte mich und halt mir aus dem Traum zu erwachen.