gelbe und rot-schwarze Paprika, die Cocktailtomate eingepflanzt, und die neuen Pflanzstangen zusammengeschraubt und drüber gestülpt, Funkien vom *ldi gepflanzt + neue 6 Pflanzstecker, die 3 überlebenden Erdbeeren aus dem letzten Jahr und eine neue Klettererdbeere in den großen Tontopf gesetzt, den Kellereingang ausgemistet und gekehrt. (knirscht noch zwischen den Zähnen) den Weg von Oma W. gekehrt und bisserl die Hecke zurückgeschnitten.
Wir sind im Haus meine Kindheit. Flo und ich sind in der Küche, Papa, Chr. und noch irgendjemand sind in der Essecke.
Chr. verteilt einen gebackenen Kuchen. Er hat die Form so in de rArt eines Osterlammes, ist aber etwas anderes. Sie hat noch mehr davon gebacken. Ich frage sie woher sie das Geld für den Kuchen hat. Sie erzählt voller stolz, dass sie Geld im Portmonee bei Oma gefunden hätte. Ich rolle mit den Augen. Frage mich insgeheim, was Chr. in der Wohnung von Oma zu suchen hat. Auch weiß ich, wieviel Geld in Omas Portmonee war, da ich dort ebenfalls kurz zuvor Geld gefunden und auch etwas herausgenommen habe.
Chr. posaunt gehässig weiter, wie sie es nun Oma gezeigt hätte. Mich verletzt dies und ich schaue viel sagend zu Flo. Chr. macht weiter. Plötzlich platzt es aus mir heraus: "Soll ich es abziehen?" und meine damit abziehen ihrem Pflichanteil. Kaum sind die Worte herausgepoltert tut es mir sofort unendlich leid. "Das wollte ich nicht sagen, vergiss das bitte direkt , das war nicht richtig."
Noch ohne eine Reaktion von Chr. abzuwarten greift eine symbolische Hand aus dem Jenseits nach mir. Ich versuche mich an flo festzuhalten, doch es gelingt mir nicht und ich fliege hilflos davon, gerate in einen Wirbel, schnell, ohne etwas sehen zu können. Ich fliege durch die Dimensionen durch Zeit und Raum. Ich bekomme unendliche spürbare Angst. weiß Dass Oma sauer ist. Weiß aber nicht genau, ob wegen mir, oder wegen Chr. Der Gedanke was nun passiert steigert meine Angst. Ich fühle mich hilflos der Situation ausgesetzt.
Der Nebel lichtet sich und das Gesicht von Oma erscheint im Profil. sie schaut nicht sauer aus, doch sie möchte mir etwas sagen, doch ich habe zu große Angst ,schreie und wache auf.
1:20 uhr
Ich hätte gerne gewußt, was Oma mir sagen wollte, doch in Verbindung mit diesem Gefühl, dieser Angst sagte ich nur "So nicht- sooo nicht!"
Selten war ein Traum emotional so real spürbar für mich, wie dieser. Flo weckte mich, da ich mit geschlossenem Mund versuchte zu schreien. Er glaubte ich hätte einen Wadenkrampf. Schoß noch im Halbschlaf zu meinen Beinen und fragte "welche Seite", bis ich schwer keuchend "Albtraum" zu Stande brachte. B. fragte mich im späteren Telefonat, was genau mir Angst gemacht hätte.
Ich glaube es war einerseits die die Angst des kindlichen Gefühles nun von Oma eins auf den Deckel zu bekommen, aber andererseits war es das Gefühl durch Zeit und Raum zu fliegen durch eine andere Dimension. Ich habe keine Angst vor Gott, habe keine Angst vor dem Tod, doch diese fremde Dimension, dieses herummwirbeln war fies.
In dem Traum brauche ich nichts große zu interpretieren, die Bilder waren klar genug.
Normalerweise flüchtet Amy aus ihrem Bettchen oder meinen Armen, wenn ich zu laut im Bett bin. Heute Nacht saß sie jedoch an meiner Hüfte und als ich mich beruhigt hatte, presste sie sich direkt ganz eng an mich. Normalerweise rollt sie sich zum kuscheln in meinen Arm, doch heute Nacht schmiegte sie sich ganz eng an mich. als ich sie erstaunt anschaute, kniff sie nur die Augen zu und strahlte eine unendliche Ruhe aus.
zum Feierabend. Ach tat das gut. Die Zitronenmelisse, den Thymianbaum und den Rosmarin scheine ich tatsächlich klein bekommen zu haben, oder der Frost.
Eien Lavenldelpflanze habe ich umgesetzt und alle 3 nochmals neu zurückgeschnitten.
Den Erdbeertopf, die Paprika- und Gurkenbehälter habe ich neu mit Erde schon vorbereitet, den Tomatenplatz umgegraben und mit Aktivator befüllt.
Traue mich noch nicht, die Pflänzchen rauszusetzen.
Beim Hängerosmarin und dem Thymian war ich mutiger. allerdings haben beide grüne Mützchen aufbekommen, um noch schlimmeres abzuwenden.
Duschgel, weiße Grablichter und ein Schwangerschaftstest.
....
Und wieder was dazugelernt:
9 Regeln für Trauerbekundungen:
http://www.experto.de/b2b/kommunikation/korrespondenz/so-formulieren-sie-einen-kondolenzbrief.html
besonders interessant:
"Immer wieder sieht man Kondolenzbriefe mit schwarzem Trauerrahmen. Der schwarze Rand ist jedoch Briefen aus dem Trauerhaus vorbehalten, etwa der Einladung zur Beerdigung."
Gestört hat es mich nicht. Aber ich habe mich gefragt, wieso man die Post überhaupt markiert. Ist es, um den Empfänger vorzuwarnen?
Interessant fand ich, wie manche Menschen es schaffen einen Brief zu verschicken, den man - je nach Bedarf - zeitgleich auch an andere Menschen schicken könnte und dann gibt es Menschen, die mit einem Satz, soviel persönliches Aussagen können, das es einfach echt wirkt.
Warum muß eigentlich alles, was mit den letzten Bildern von Oma zu tun hat schiefgehen.
Das Din 4 Bild für die Trauerfeier kam nicht pünktlich an, sodass ich nochmal morgens hinfuhr , um es vor Ort ausdrucken zu lassen. Dort streikte erst der USB-Schacht, dann die Druckerpatrone.
Nun sind die Danksagungskarten verloren gegangen. Ein Suchauftrag würde länger dauern, als es nochmal neu bestellen, meinte die nette Dame. Die kann ja nix dafür.
*brummel*
... aber eben nen Fahrer, während des Fahrens.
Erst dachte ich der beugt sich aber tief in seinen Döner. Bis ich im Rückspiegel realisiert habe, dass seine Frau im von der Beifahrerseite Zewas anreichte und er einfach weiterfuhr.
Wenn der auf mich draufgefahren wäre, wäre ich richtig sauer geworden.
Mit nur kurzen Unterbrechungen.
Dann wirds wohl nötig gewesen sein.