Samstag, 3. Januar 2009

Täglich eine Bohne

Die Geschichte von der Frau, die sehr alt wurde, weil sie die Momente des Glücks nicht vergessen hatte.

Diese Frau verließ niemals das Haus, ohne sich vorher eine Handvoll Bohnen einzustecken. Sie wollte die Bohnen nicht kauen, sondern die schönen Momente des Tages bewusst wahrnehmen. Für jede positive Kleinigkeit, die sie während des Tages erlebte (z.B. ein Schwätzchen, ein freundlicher Gruß, strahlende Kinderaugen, gutes Essen, eine Umarmung) und alles was sonst noch ihre Sinne erfreute, lies sie eine Bohne von der rechten Jackentasche in die linke wandern. Manchmal waren es gleich zwei oder drei Bohnen auf einmal. Abends zu Hause zähle sie dann die Bohnen in der linken Jackentasche. Sie zelebrierte diese Minuten. Sie führte sich dann vor Augen, wie viel Schönes und Gutes ihr an diesem Tag begegnet war. Sie freute sich und dankte ihrem Schöpfer. Und sogar dann, wenn sie nur eine einzige Bohne zählen konnte, war es ein Tag, an dem es sich zu leben gelohnt hatte.


Die Geschichte bekam ich zum Geburtstag geschenkt und habe sie Weihnachten weiterverschenkt. Vorhin bekam ich eine SMS von C.: "Eine Bohne für ein langes intensives Telefonat mit I."
Mich freute, dass sie es irgendwie umsetzt. Am Bett von meinem Paps baumelt ein Säckchen mit Bohnen und er hat schon oft anderen die Geschichte erzählt.
Warum eigentlich nicht wirklich umsetzen, dachte ich nach der SMS. So möchte ich eine neue Rubrik öffnen. Ob ich es täglich schaffe weiß ich nicht, aber ich möchte mir die Bohnen in meinem Leben bewußter machen und sie aufschreiben. Der "Entfruster" schafft Platz und lässt die Wut besser fortgleiten. Doch die Bohnen sind mindestens genauso wichtig. Sind es doch gerade diese Momente, die Kraft geben, einen Lächeln lassen und mich lange davon zehren lassen.

Bohne 1:
Merlin liegt heute morgen entspannt bei mir im Bett. Sam kommt dazu. Ich rede beruhigend auf beide ein. Merlin bleibt cool liegen, Sam legt sich artig keine 30 Zentimeter neben ihn. Hoffnung, das es doch noch klappt mit den beiden!

Bohne2:
Die SMS von Christa. War es irgendwie doch ein schönes Geschenk, was nur Cents kostete und doch kostbar war.

KUZ

Ursprünglich wollte ich das Wochenende nach Lüneburg fahren, wo mich zwei nette Menschen in die Soletherme einladen wollten. Doch die Gastgeberin erkrankte leider vor Silvester und mußte sich erst mal auskurieren. ich glaube, ganz so unrecht kam mir das gar nicht.
Derzeit habe ich genug mit mir, meiner Wohnung, etc zu tun.
Dafür versprach ich dann Gringel sie gestern ins KUZ zu begleiten. TRH hatte seinen besten Freund zu Besuch und so wollten sie eben zu 4. das KUZ erobern.
Nach Tanzen war mir gar nicht und das Angebot Tony mit in die Sauna zu begleiten war sehr verlockend. doch versprochen ist versprochen und so trat ich mir mächtig in den Hintern und war dann doch plötzlich auf der Tanzfläche. Und irgendwann zuckte es dann doch sogar in meinen Füßen.
Und so pustete ich meinen Kopf durch, schloß oft die Augen und gab mich den Rhythmen hin. Immer wieder merke ich, wie es mir hilft mit geschlossenen Augen zu tanzen. Der DJ kam mir mit seinen Liedern entgegen, indem er mal nicht den üblichen Mainstream, sondern mal so ganz andere Lieder auflegte. Das Mischen klappt meistens nicht, was doch die eigentliche Kunst eines DJs sein sollte, aber die Auswahl war recht gut. Ziemlich House-lastig fing er an und spielte erst später die üblichen Lieder. So konnte ich relativ früh, wo noch Bewegungsfreiheit war abzappeln.
Gegen halb 2 schlossen sich immer öfter meine Augen, allerdings nicht, um den Rhythmus besser zu spüren, sondern weil ich mich immer müder Tanzte. So konnte ich mich von TRH gar nicht mehr verabschieden, der frische Luft schnappen war, sondern strich um 2 Uhr die Segel und düste heim.
Meinen derzeitigem Wuschelhaaren entsprechend tanzte ich sehr ausgiebig mit meinem Kopf, was ich heute ganz mächtig im Nacken merke.
Aber es hatte gut getan über meinen Schatten zu springen. Danke Gringel!

Krankenhausleben

Paps wird schon liebevoll nicht mehr als Patient auf der Station bezeichnet, sondern zum Inventar gehörend.

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