Donnerstag, 28. September 2006

Finchen ist Zuhause!!!

Die Mühe und Geduld , das Hoffen und Harren hat sich gelohnt über die lange Zeit von knapp 3 Monate.

Vor 2 Tagen fütterte ich sie auf der Terrasse aus dem Korb. Der erste Versuch sie einzufangen misslang. Dann lies ich sie 2 Tage hungern und hoffte die Nachbarn hätten auch kein Erbarmen.
Die Masche zog. Das Türchen vom Korb machte ich immer wieder ein kleines Stückchen mehr zu. Dann war es nur noch ein kleiner Spalt, durch den sie sich durchquetschte. Der Hunger war größer. Mein Herz klopfte zum zerspringen. Am Fenster standen wieder andere Nachbarn und schauten zu.

Die erste Begegnung mit Merlin fiel nicht so romantisch aus. Sie fauchte ihn an. Er blieb treuherzig bei ihr und schnupperte. Schon kurze Zeit später begann Fine die Wohnung komplett zu markieren, rief Merlin und umgarnte ihn. Nun schnuppert sie weiter, erkundet alles.

Für die nächsten 2 Wochen gibt es erst mal Hausarrest. Dann versuche ich sie über ein anderes Fenster an den Abstieg zu gewöhnen.
Ich bin gespannt wie die Nacht wird. Aber fürs erste bin ich einfach nur glücklich!

Höhen-Utopie

Ha! Der Maschinist, der mir vor zwei Wochen beim Tag der offenen Tür in Heftrich die Drehleiter erklärte schickte mir nun ein Angebot.

Ich hätte aber noch ein Schmankerl, wenn Du Dich fit fühlst... Mit dem Aufzug in das 14.OG von dort aus über ein geschlossenes Treppenhaus in das 15.OG und dann raus auf das Dach (Brüstungshöhe ca.1,50m - also nichts zum Fallen!) mit Blick über Mainz und Wiesbaden, bei guter Sicht in den Taunus und nach Frankfurt. Wäre das auch noch was für Deinen Therapieplan???

LG



Witzbold. Der Gedanke scheitert wohl schon beim Aufzugfahren...... Aber nett finde ich es auf alle Fälle. Ich erinnere mich da ungerne an Frankreich / Paris vor 10 Jahren. Alle fuhren mit einem Aufzug auf das höchste Hochhaus von Paris um die Aussicht zu genießen. Ich stand unten und wartete. Nun gut ich hatte mich gerade von meinem Freund getrennt und war eh mit anderen Gedanken beschäftigt.

Samstag, 23. September 2006

Noch höher

Höher, weiter, Ynnette traut sich!
P. nutzte die Gelegenheit nach einer LNA-Übung und organisierte einen Maschinisten, der die kleine Drehleiter bedienen konnte.
20 Meter mit der Drehleiter nach oben!
Der Feuerwehrmann war superlieb und betreute mich prima. Er fuhr ganz langsam.

Auf seinem Display konnte er mir die jeweilige Höhe angeben.
7,5 Meter kamen mir schon Schweinehoch vor. Die 16 Meter letzte Woche im Turm waren wesentlich weniger.
Also noch höher. Einen Fixpunkt suchte ich mir in der Ferne , da die naheliegenden Gebäude schnell unter mir lagen. Bei 14 Metern erneuter Haltepunkt. bei 20 war mein Maximum erreicht. Der Korb stand nicht mehr über dem Auto, sondern schräg vorne und mein Sicherheitvertrauen schwand pro steigendem Zentimeter.

Für Heute genug! Und wir fuhren wieder runter.
Der Feuerwehrmann schwenkte den Korb nach recht, ich sah auf die Drehleiter, die sich natürlich bewegte. Ich sortierte die Bewegung aber unter "Kippen" ein und schrie kurz auf. Die Knie zitterten ja sowieso. Von unten knipsen ein paar Fotos, und zeigten mir den Daumen.

Anschließend kamen auch noch ein paar anderen dran. Sie erreichten Höhen von 30 - 17 Metern. Ich kann also stolz auf mich sein.
Und das Angebot in Idstein mag ich auch annehmen. Dann wollen wir am Turm entlang hochfahren. da hat man einen besseren Fixpunkt für die Augen.

Freitag, 22. September 2006

Höhenrettungsübung


16 Meter. 4. Stockwerke im Treppenhaus des Übungsturmes auf der Feuerwache. Ich bin sooo stolz auf mich. Ein Exfreund sagte mal zu mir: „Ynnette, du hast Angst vor der Welt.“
Dieser Satz spornt mich manchmal an. Sicherlich habe ich einige Ängste, aber ich möchte eine Angst nicht so groß werden lassen, dass sie mein Leben beeinträchtigt.

Sicherlich beeinträchtigt es mein Leben nicht, wenn ich mich nicht von Fassaden, Mauervorsprüngen oder Felsen abseile. Aber die Überwindung einer Angst und das Gefühl etwas zu schaffen, was man sich selbst zuvor nicht zugetraut hat ist ein wahnsinniges, befriedigendes, Adrenalin gebendes Gefühl.

5 Mädels und ein Ausgebildeter Höhenretter (P.) waren wir also am Samstag. Alle von der Realistischen Unfalldarstellung der JUH. Angesetztes Übungsthema : „Höhenrettung“, um bei kommenden Übungen auch dieses Repertoire anbieten zu können.

Die 4 Mädels hatten teilweise schon Erfahrung im Abseilen, teilweise nicht, aber keine hatte Höhenangst.
Der Turm auf der Feuerwehr ist sieben Stockwerke hoch. Im zweiten wollte die Gruppe beginnen. Zur Sicherung der Seile ging es aber bis in den Fünften hoch. Die Anderen voraus, tapste ich langsam hinterher. Wer keine Höhenangst hat, kann sich die Veränderte Wahrnehmung kaum vorstellen.

Selbst bis zum Schluss lief ich leicht torkelnd um die Brüstung des Treppenhauses herum, immer nach einem Fixpunkt und Haltpunkt suchend.

Ich hatte meine Angst vorher signalisiert und alle nahmen Rücksicht auf mich. Also zuerst die anderen, dann mal weitersehen. Mit zwei Seilen doppelt gesichert, das Klettergeschirr gut angepasst seilte sich so jedes Mädel aus dem zweiten Stock.
Mein Puls stieg, der Atmen ging schneller, ein Zwicken in der Bauchgegend. Gleich also ich. Ich entschied mich für den ersten Stock zum Einstieg. P. Fragte mich kurz zuvor, was ich am liebsten Essen würde. Die Frage schien aus einer anderen Welt zu kommen. Es dauerte bis ich antwortete. Mein Kopf begann bereits komplett abzuschalten. Psychologisch spricht man hier auch von einem Tunnelblick. Ich suchte Schutz in dem Gedanken zur Not könne ich auch springen. (Was natürlich durch die Sicherung nicht gegangen wäre, aber der Gedanke war gut.)

So kletterte ich wie die Anderen über die Brüstung. Hielt mich fest. P. Straffte das Sicherungseil, gab mir so das Gefühl des Haltens. Mein Seil mit dem Achter zum Abseilen hielt ich viel zu nah am Körper. Der Gedanke, den Arm weit von mir gestreckt zu lassen war befremdlich. Doch ich vertraute den Stimmen, hockte mich ins Leere , spürte die Gurte und lies das Geländer los. Die anderen lobten und klatschten. Ein geiles Gefühl! Ich selbst übernahm die Kontrolle meines Abseilens und fasste Mut. Am Boden angekommen wollte ich direkt weiter machen. Nun vom zweiten.

Auch hier klappte es prima. Kurz stockte ich, wollte einmal bewusst runterschauen. Es war hoch, aber ich hatte keine Angst. Immer lief jemand mit, stupste einen ein wenig. Das Adrenalin betäubte, schnürte den Tunnelblick zusammen und ich fand Spaß an der Aktion.

Wieder Boden unter den Füßen bekam ich eine Urkunde versprochen. Geschirr anlassen, weiter hoch. Bis zum 6. wollten die anderen. Der Gedanke war mehr als Mulmig. Ich bat selbst ertasten zu könne, wie hoch ich die Treppen hochkommen würde. Mit ein wenig gutem Zuspruch und einer schiebenden Hand stand ich mit einmal im 4. Stockwerk. Der Blick nach unten war lang. Sehr lang, aber ich wollte es probieren.
Das Adrenalin half ich stieg erneut über die Brüstung. Dann kam das erste Mal der bewußte Blick zu dem Klettergeschirr, zu den 11mm Seilen, den Karabinern, zu P. Und zur Höhe. Nein! Runterschauen ging ab hier nicht mehr. Ich fixierte P. Der gut auf mich zu sprach, fixierte dann das Geländer. Sog noch mal alle Gurte nach, die Halt zumindest subjektiv versprachen.
Im zweiten hatte ich bewußt nach unten geschaut, um die Höhe auf mich wirken zu lassen. Hier bei 16 Metern wäre das keine gute Idee gewesen. Ich schaltete den Kopf aus, vertraute mich dem Seil und P. an und lies das Geländer los. Jubbel von der Seite. Ein aufkeimendes positives Gefühl in mir. Bewußt lockere ich meine Hände und Beine, versuche die Anspannung zu lösen. ´Die linke Hand an das Gutzeug, die rechte mit dem Ablaßseil eine Armlänge weggestreckt. Mir dem 8ter lasse ich mich ab. Das Seil beginnt mich zu drehen, was sich zunächst unangenehm anfühlt. Noch eine wirkende Bewegung, zudem ich sie nicht steuern kann. Doch auch das geht irgendwann.

Stück für Stück lasse ich mich runter und es ist sooooo geil. Wieder festen Boden unter den Füßen, zittern meine Beine und ich sehe und höre die Grundlehrgangsfeuerwehrleute, die klatschen und mich beglückwünschen. Ein Hortvater, der ebenfalls anwesend ist hilft mir die Karabiner zu lösen. Der 8er ist heiß und meine Finger gehören noch nicht mir. Meine Artikulationsfähigkeit schon gar nicht. Das Grinsen läuft mir um den Kopf. Lobende Rufe 16 Meter über mir. Diese genießend steige ich wieder hoch. Der Schweinehund sitzt kleinlaut in der Ecke und ist still. Für diesen Tag habe ich ihn besiegt. Was für ein Gefühl!

Weitere Bilder

Sonntag, 17. September 2006

DSL

Bin wieder offline die nächsten Tage.
Dabei hätte ich soviel zu tun....

Nur soweit:
Schwebe in seit gestern in den höchsten Adrenalinwolken.
Kein Wunder nach eigenem Abseilen aus dem 4 Stockwerk im rahmen einer Übung. Sprich
16 Meter. Und nebenbei: Ich habe Höhenangst....

Es war saugeil!

Mittwoch, 13. September 2006

Dattel-Walnuß-Muffins

für J., Ghostis Schwester und andere Interessierte

Zutaten:
100 g Walnusskerne
100 g getrocknete Datteln
240 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
90 g Zucker
50 ml neutrales Öl (oder Walnußöl :-))
1 Ei
125 ml Milch (oder Buttermilch, Joghurt....)


Zubereitung:
Backofen auf 190 °C vorheizen und Muffinblech gut einfetten.
Walnusskerne und Datteln klein hacken. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. In einer zweiten Schüssel Öl, Ei und Milch verquirlen. Mehlgemisch, Datteln und Nüsse dazugeben und alles gut unterheben.
Teig in die Förmchen füllen und ca. 20 - 25 Minuten backen.

gefunden auf dieser Seite und schon ein paar mal gebacken und für Oberlecker befunden.

DSL-Nerven-Kostüm

Keine Ahnung was meine Leitung für ein Problem hat, aber ne Kinderkrankheit scheint es nicht zu sein. Eher was seltenes.
Also nicht wundern, wenn ich nicht da bin.

Ich bin gesund, meine Kabel sind es wohl nicht

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Hallo Karin
schick dir doch mal eine Email an ynnette at gmx ....
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http://www.epubli.de/proje cts/anleitung/stepbystep Was...
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O wei
Das macht echt Angst! Dankeschön fürs zeigen!
Ynnette - 24. Jan, 19:57
Dankeschön, ihr zwei
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