"Lernen Sie die neuste technische Innovation kennen, auf die ein Urinstrahl treffen kann."
Nein, ich habe mich nicht verhört. Das sagt der Mann in der Werbung tatsächlich.
Bin mal gespannt, wie es wird und ob die Eltern so vernünftig sind, ihre Kinder nicht alleine nachhause gehen zu lassen. Oder ob wir überall anrufen müßen.
/edit 20:28
Morgens hatte ich noch schnell die Mülltonnen ins Haus geholt und die Rollläden heruntergelassen.
Anrufen mussten wir bei fast allen Eltern , um sicherzugehen, dass die Kinder auch wirklich abgeholt werden. Die Schule schickte - warum auch immer - die Kinder bereits nach der 5h nachhause, bzw zu uns in den Hort. wir erfuhren nicht durch die Schulleitung, sondern von den Scharren aller gleichzeitig eintreffenden Kindern vom "Sturmfrei". Zum Mittagessen war dann erst mal Besänftigung, bzw Realationieren (ähm gibt es das Wort überhaupt?)des Sturmes angesagt. die Kinder hatten Hurrikan-Bilder aus Amerika und diversen Filmen im Kopf und machten sich arge Sorgen. Das Nachmittagsessen war dann wieder um einiges Ruhiger.
Eine Anweisung per Fax von ganz oben hielten wir den "Dienstbetrieb" ganz normal bis zum Schluß. Eltern erzählten uns dagegen, dass ihr Arbeitgeber sie vorzeitig wegen der Sturmwarnungen nachhause geschickt hätte.
Zum Feierabend kaufte ich mir eine Eispackung - Geschmacksrichtung Cappuccino , um den Sturm kuschelig zuhause zu genießen, verzog mich dann aber doch lieber in den Keller, um die Infrarotsauna auszuprobieren. Hier oben ist es gleich viel lauter.
Sturm so direkt unter dem Dach ist schon ein merkwürdiges Gefühl, an das ich mich wohl zum tief Durchschlafen erst gewöhnen muß.
Fernsehen schauen ist blöd, und macht keinen Spaß, da das digitale TV ständig Aussetzer lauter falsch auflösende Karos zeigt.
Wie wohl die Nacht noch wird?
Liebe Blogger und Leser: kommt gesund und unbeschadet in den neuen Tag!
Das besondere an diesem Rezept ist, dass die Äpfel nicht kleingeschnitten werden müßen, sondern im Ganzen in den Kuchen kommen!
Zutaten:
250g Mehl
100 + 125g Zucker
½ P. Backpulver
1 Ei
150g Butter
50g Rosinen
2 El. Rum
11 kleine, säuerliche Äpfel
1 P. Puddingpulver (Vanille für ½ l Milch)
150 + 600g Schlagsahne
1 P. Vanillinzucker
2 El. Mandelblättchen
1 El. Puderzucker
Zubereitung:
Mehl, 100g Zucker und Backpulver mischen. Ei und Butter in Flöckchen zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten, etwa 30 Minuten kalt stellen.
Rosinen waschen, trocken tupfen und mit Rum beträufeln.
Springform (etwa 26cm) fetten und die Hälfte des Teiges auf dem Boden ausrollen, die zweite Hälfte zur Rolle formen und als Rand rundherum festdrücken.
Äpfel schälen, Kerngehäuse ausstechen, Äpfel in der Form verteilen und mit den Rosinen füllen.
Puddingpulver mit 150g Sahne glatt rühren. 600g Sahne, Vanillinzucker und 150g Zucker aufkochen. Dann vom Herd nehmen, Puddingpulver einrühren, nochmals kurz aufkochen lassen und in die Zwischenräume der Äpfel gießen.
Im vorgeheizten Ofen (E-Herd 175ºC, Umluft 150ºC) ca. 1 Stunde backen. Mandeln aufstreuen und noch mal 15 Minuten backen.
Der Kuchen muss in der Form etwa 8 Stunden auskühlen, bevor er schnittfest ist! Kann mit Puderzucker bestreut werden.
Danke Sandra fürs Backen und Rezeptaufschreiben!
Beim kraulen der hingebungsvollen Katzendame Lilli aus dem 1. Stock kam mir die Eingebung : PC bleibt aus, dafür sortiere ich meine Hörbücher in Kategorien.
Da ich vom Arbeiten eh erst um 20 Uhr zuhause war konnte ich so noch was sinnvolles machen. Beim sortieren fand ich so einige Schmankerl, die ich schon als verschollen glaubte.
Ich bin sooooooooo stolz auf mich:
30 Minuten auf dem Laufband und 13 Minuten davon am Stück gejoggt. Nicht schnell, aber ich bin gejoggt.
Sprach dann ein paar Minuten mit der Trainerin über meinen Schweinehund. Ich soll mich melden, falls "er" mal wieder überhand nehmen würde. Tat gut!
"Den Schweinehund akzeptieren heißt nicht ihm zu dienen!"
Meine Kollegin fragte mich besorgt, wie es mir den gehe. Meine Chefin fragte mich, ob ich müde sei. Dabei rühren meine geschwollenen Augen doch blos von den traurigen Ende des Buches gestern Abend.......
Linkempfehlung:
Wer sich aus Kindheitstagen noch an die Faszination der Playmobilfiguren und Landschaften erinnert wird
hier bestimmt Spaß dran haben. In liebevoller Kleinarbeit und fuddeliger Detailverliebtheit hauchen die 3 junggebliebenen Trickfilmer den Plastikfiguren Leben.
Und noch ein Rezept, mit dem Sandra unseren Gaumen an Weihnachten streichelte:
Zimptparfait
2 frische Eigelbe
100g Zucker
250 ml Sahne
1 TL Zimt
Eigelb und Zucker in einer Schüssel lange schaumig rühren, damit sich der Zucker etwas löst. Zimt dazu geben und geschlagene Sahne vorsichtig unterheben.
In eine Form geben (z.B. Kastenform für Kuchen) und im Eisfach einige Stunden gefrieren lassen.
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Rotweinbirnen
3 feste Birnen
500 ml kräftiger Rotwein
100g Zucker
1 Vanilleschote (oder 1 P. Vanillezucker)
1 Zimtstange (oder 1 TL Zimt)
1 Nelke
evtl. etwas Speisestärke
Birnen schälen, halbieren und vorsichtig das Kerngehäuse ausstechen. Rotwein und Zucker mit der Vanilleschote, der Zimtstange und der Nelke in einem Topf (unter Rühren) zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und Birnen hinein geben. Sie sollen in etwa 15-20 Minuten bissfest garen.
Danach Birnen aus dem Wein nehmen und in Spalten schneiden.
Rotwein zu einer sirupartigen Konsistenz einkochen lassen, gegebenenfalls mit etwas Speisestärke andicken. Gewürze aus dem Sud entfernen und Birnen wieder dazu geben.
Die Birnen können warm und kalt serviert werden. Das Rezept funktioniert auch mit Pfirsichen, Zwetschgen und Kirschen.
... hätte ich gerne jemanden in den Arm genommen, da ich am Telefon hörte, dass er es nötig gehabt hätte. Vielleicht hätte er geweint und ich hätte ihm meine Schulter angeboten , weil mir die Situation , in der er steckt einfach nur leid tut für ihn.
überfalle ich meinen Gegenüber mit meinen Worten. Ich nehme nicht wahr, ob er für meine Worte, Erlebnisse, Schilderungen oder Gedanken bereit ist und ein Ohr für mich hat. Oder ob er nur aus Höflichkeit zuhört, anstatt aus Interesse an mir. Ich überschütte die Person, muss etwas loswerden und frage gar nicht, ob es gerade passt. Es platzt und sprudelt aus mir heraus.
Ich habe Angst, bei der Frage nach dem Befinden etwas zu hören, mit dem ich nicht umgehen kann.
Ich habe Angst vor einer Schweigeminute aus gegenseitiger Unbeholfenheit und fülle diese Pause mit nichtssagenden Phrasen und Wiederholungen des eigentlich schon gesagten.
Das ist dann eigentlich kein Dialog, kein Austausch, sondern ein Monolog. Früher merkte ich das nicht, heute spüre ich es inmitten meiner Worte , deute die Körpersprache und weiß nicht, wie ich den Stillstand hinbekommen soll.
Das ärgert mich besonders dann, wenn mir nach einer solchen Situation bewusst wird, dass es mal wieder zuviel meiner Worte waren. Dass der Gegenüber genervt, überfallen und "erstickt" wurde. Und ich es macht mich ein wenig traurig, da ich weiß, dass ich dann anstrengend bin für meine Mitmenschen. Es zeigt mir eine Schwäche, an der ich arbeiten möchte.
Ich möchte lernen, den Moment besser erkennen, erspüren und abpassen zu könne, wann es gut ist was zu sagen. Und nicht zu reden, um des Redens willen. Ich möchte meinen Gegenüber besser wahrnehmen, fragen wie es ihm geht, zuhören und Schweigen können. Auch zu zweit.