Montag, 9. April 2007

Dachfenster-Zufriedenheit

Die Fenster stehen sperrangelweit offen. (Nur noch nicht das zu meinem "Balkon", da die Katzen von dort aus direkt runtergehen können.) Aber Fine geht hin und wieder zum Dachfenster raus, schnuppert ne Weile hüpft wieder rein. Merlin interessiert sich so gar nicht nicht für die frische Luft. Heute morgen setzte ich ihn mal raus, da lief er ne Runde ums Fenster. als ich glaubte er geht über den First, machte ich auf der anderen Seite im Bad das Fenster auf und wollte ihn rufen. Aber da war er schon schnell wieder hereingesprungen.

Mein Bettzeug kann ich nun endlich richtig draußen lüften und nicht nur über dem Sofa.
eben aß ich den Rest Schokofondue von gestern mit ner Banane und nem 1/2 Apfel.
Ich lasse die Seele baumeln und nebenbei Wasche ich Wäsche. Nein ich lasse waschen durch die Maschine.
Ach was geht es mir gut.

Hortausflug im Wald

Wie eine Slalomläuferin beim Winteralpin sah sie aus, als sie sich überschlug. Die Beine in der Luft rollte sie über ihren Nacken und blieb laut schreiend liegen. Mit mehreren Kindern war sie einen abschüssigen Waldweg hinuntergerannt und dabei gestolpert.

Meine Kollegin und ich liefen zügig zu ihr. Während wir die anderen Kinder weiter unten sich schon mal die nächste Station anzuschauen baten, begann ich mir einen Überblick über ihre Verletzungen zu machen. Das erste mal nun machte ich einen Bodycheck bei einer Erstklässlerin. Sorgsam prüfte ich mit System alle Körperteile, Knochen und Gelenke. Ein paar wenige Blutstropfen traten aus ihrer Nase und ich rechnete mit dem Schlimmsten, setzte in Gedanken den Notruf ab und schätzte ab, wie lange ein Notarzt in den Wald brauchte, legte mir zurecht, was weiter zu tun sei.
Doch ein Schutzengel schien uns begleitet zu haben. Sie hatte nur viele Schürfwunden und einen gehörigen Schrecken bekommen. Das Schreien wandelte sich in ein Schluchtzen. Tapfer lies sie sich verbinden und trösten. Meine Kollegin reichte mir die Sachen aus der Erstenhilfetasche.
Schürfwunden an beiden seiten der Hände, an der Brust, eine kleine Risswunde an der Lippe, Schrammen auf der Nase..... Sie konnte einem wirklich leid tun.
Die anderen hatten derweil wirklich schön begonnen zu spielen, und fragten erst hinterher, wie es ihr ginge.
Nach telefonischer Rücksprache (gelobt sei mein Handy) mit Elternhaus und unserer Chefin nahmen wir einen leichteren Weg und liefen langsam zurück.
Wir beobachteten sie sorgsam um auf auftretende Schmerzen direkt reagieren zu können.
Eine Weile lief sie neben uns, verfroren, verschrocken und einfach nur platt.
Doch zunehmend erholte sie sich und als wir nochmal einen kleinen Halt machten, um die Kinder an einem Hang herumkrackseln zu lassen, spielte sie mit ein paar wieder fröhlich auf der Wiese.

Zu einem Sturz gerufen zu werden ist das eine, einen Sturz mitzuerleben ist etwas ganz anderes. Zudem, wenn einem Aufsichtspflicht und Sorge für das Wohlsein des Kindes im Nacken hockt.
Immer wieder bin ich froh in solchen Momenten nicht hilflos zuzusehen, sondern handeln zu können.

Samstag, 7. April 2007

Gute Nacht

knappe 20h am Stück bin ich nun wach. So langsam bin ich müde und freu mich aufs Bett. *gähn
Aber fleißig war ich heute. Es hat zwar ein wenig Zeit in Anspruch genommen, aber nun habe ich schöne Rückenschilder für meine Montessori-Ordner erstellt, aufgeklebt und den 1. Ordner fast fertig gemacht. Die hochgeladenenen Bilder werden wohl Donnerstag entwickelt sein, sodass ich sie auch gleich einkleben und beschreiben kann. Auch habe ich ein paar (Büro-)Sachen eingekauft und direkt angewendet.
Naja und lecker Essen war ich mit Paps und Oma auch noch heute Abend.
Ganz zu schweigen von meinem tollen Erfolg beim Onlinesiedeln. sieg mit 35 Punkten. Jeah!

Guten Morgen

Ich weiß, andere schlafen zu dieser Zeit. Mir spukt wohl zu viel im Kopf herum. Werde mich an meine Ordner setzten und nachher früh einkaufen fahren. Sind ja bloß nur noch 2h.

Freitag, 6. April 2007

/edit Katzen auf dem Dach

Nun sind beide auf dem Dach. (Entschuldige bitte Gringel, aber das telefonieren war unmöglich ab dem Zeitpunkt, wo Merlin einen Satz macht und draußen war.)Ich bin hier nun wie ein Wachhund und beobachte was passiert.

Alles wird gut!
Alles wird gut!
Alles wird gut!
Das sind Katzen, die können das!
Es kommen beide zurück!
Beide haben gute Krallen.
Beide sind fit genug.
Alles wird gut!

Merlin das erste mal auf dem Dach

Fragt sich wer eben mehr Angst hatte. Merlin oder ich. Finchen hatte sich mit dem Gespür für neue ,, unbekannte Dinge unter dem bett verkrochen.
Wenn man eine Angst hat, dann soll man ihr begegnen, dachte ich mir eben unter der Dusche. Und so nutzte ich die Chance.
1. haben die beiden Hunger und Merlin folgt mir da eh (fast) überall hin.
2. Das Wetter ist wunderschön und prima geeignet für eine Dacherkundung.
3. Habe ich ja bis Montag frei und bis dahin sollte zumindest Merlin nach einem Ausflug sich bemerkbar miaut haben.

Ich nahm das Gitternetz vom Dachschrägenfenster ab und lockte mit einem Stückchen Leckerli. Hungrig, wie der Schwarze ist, sprach er erst auf den Tisch und folgte der futterversprechenden Hand.

Das Leckerli legte ich oben auf die Fensterkannte. Da er doch zögerte ins Unbekannte zu springen, hob ich ihn kurzerhand hoch. Seine Vorderpfoten in die Fensterkante, seine Hinterbeine halb auf, halb in auf meinem Arm versenkt schnupperte er Freiheit.

Das Leckerli legte ich nun immer weiter auf das Dach. er holte es sich, sprang wieder ins Zimmer und ging es 4 Mal. Dann wollte er nicht mehr. Mein Herz pochte dabei mindestens so schnell, wie das meinen kleinen Schatzes.

Ich versuche ihn so zu konditionieren, dass er immer etwas bekommt, wenn er reinkommt. Mit Fine will ich gleich auch noch mal einen Versuch wagen. Die Nachbarin und "Vermieterin" der Fine-Unterkunft" weiß auch schon bescheid. Bei Fine rechne ich ja eher, dass sie die Gelegenheit nutzen wird, gleich ein paar Tage fern zu bleiben.

In den letzten Wochen lässt sie sich immer öfter "zufällig" ;-) berühren und teils sogar mal ein paar mal Streicheln. Kein direktes Aufspringen, bzw kein direkter warnender Tatzenhieb.
Mal schaun, wie es weiter geht.

Spruch

Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)

Mittwoch, 4. April 2007

Liebe Gringel

Eine Kerze anzünden

Träume

Traum 1:
Ich habe einen Jungen geboren. Ich weiß weder wer der Vater ist, noch wie das Baby heißt. Ich rufe überall herum, dass er nun da ist. Auch gebe ich dem kleinen die Brust.

Traum 2:
Es ist Frühling und ich kann nicht länger Merlin und Finchen drinnen behalten. Finchen klettert schon zur Hälfte durch das gekippte Fenster und kann nicht weiter. Ich helfe ihr. Durch ihre missliche Lage ist sie sehr zutraulich und anschließend für ihre Befreiung sehr dankbar.
Merlin verfängt sich erst in einem Katzennetz, später in den Henkeln mehrere zusammen gestellter Eimer. Ich bin nur am Hinterherlaufen und schauen, dass die beiden frei komme. Ich habe Angst das mehr passiert und ich nicht da bin.
Die Szenen spielen sich rund um unser altes Haus ab.
Als ich aufwache bin ich froh Merlin neben mir sitzen zu sehen. Dennoch bin ich voller Angstgefühl , bin im Nacken verspannt, habe Kopfweh und weine. Die Bedeutung des Traumes ist mir mehr als bewußt....

Montag, 2. April 2007

Akku aufgeladen

Nachdem ich heute morgen 3-4 h meinen Ordner "Übungen des täglichen Lebens" bestückt habe, düste ich in die Sauna nach Hofheim.
Oh was tat das gut. 2 Aufgüsse bei 95 Grad + Technomusik, viele viele Saunagänge, ein Peeling mit Salz und Heilschlamm und stundenlang naggisch in der Sonne liegen und den Wind auf der Haut spüren: Herrlich!

Ich hab´s genossen. War auch echt nötig.

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Hi, hab grad nach genau dieser Szene geckuckt. Hatte...
Michi (Gast) - 4. Mär, 22:41
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Ynnette - 25. Jan, 19:19
Ja!
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in pdf
http://www.epubli.de/proje cts/anleitung/stepbystep Was...
Ynnette - 1. Mär, 17:26
O wei
Das macht echt Angst! Dankeschön fürs zeigen!
Ynnette - 24. Jan, 19:57
Dankeschön, ihr zwei
Lara: alles wird gut. Mein Optimismus ist nach wie...
Ynnette - 23. Jan, 10:43

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