Dienstag, 8. Mai 2007

Papasitting

Paps bat mich ihn nach einem ambulanten chirurgischen Eingriff aus der Tagesklinik abzuholen und nach Bedarf ein paar Stunden auf ihn aufzupassen.
Ich hatte mich also mit meiner Fachliteratur auf ein paar Stunden Papasitting eingestellt. Den kränklichen armen Mann ins Auto hieven, nach oben in seine Wohnung huckepack tragen, ins Bett bringen und Narkoserausch ausschlafen lassen. Derweil würde ich es mir auf dem Sofa bequem machen, lesen und auf Schmerzensbekundungen aus dem Nebenraum lauschen.

Leicht belämmert schaute er schon aus, als er so im Aufwachraum dalag. Doch er klarte zunehmend auf und wir tauschten uns über mein Sandienst- und sein Mimwochenende aus. Somit war er dann irgendwann wieder zeitlich orientiert.
Auch der Blick auf sein Krankenblatt deute nicht auf Zwischenfälle hin und seine Blutdruckkurve war bemerkenswert gesund.

Nun könne er Bäume ausreißen, ob er nicht langsam mal aufstehn dürfe. Er durfte und so wankten liefen wir die Treppen herab. Er wollte ja unbedingt die Treppe nehmen.
Weder eine Schwellung, noch Schmerzen noch andere Beschwerden liesen darauf hinweisen, das er noch vor wenigen Stunden eine Vollnarkose bekommen hatte.

In seiner Wohnung angekommen war ich müder, als er. Paps werkelte sogleich in der Küche herum. Er wäre so aufgedreht, ob das normal war. Ich erinnerte mich nur an meinen aufgedrehten Merlin nach seiner letzten Vollnarkosenop und bejahte schmunzelnd seine Frage. Ob ich auch was vom Feldsalat haben wolle. Och nö.

Ja, ob mir denn die frischgeputzten Pfannen in der Küche nicht aufgefallen wären: Nun hätte er sie doch extra draußen stehen lassen, damit ich auch sehen würde, wie blitzeblank seine Pfannen ausschauen würden. Ich lachte über seine Komplimentanglerein und blätterte in einer Zeitschrift.
Und schon erzählte er was Feldsalat mit Walnüßen und Orangen und zauberte seine Tochter kennend sogleich eine Portion für mich mit.

Oma hatte sich für später angekündigt. Paps drückte immer wieder sein Wohlergehen aus, so daß ich bechloss noch artig Omas Ankunft abzuwarten und dann doch noch auf die Arbeit zur Abendlichen Dienstbesprechung zu fahren.
Hinterher habe ich natürlich nochmal Paps angerufen und nach etwaigen Unwohlseinsanzeichen gefragt. Doch dem Patienten geht es prima, was mich sehr freut.

Sonntag, 6. Mai 2007

Judosandienst

Das ist ein Dienst, der macht auch Spaß, wenn mal nix passiert. Aber Erfahrungsgemäß braucht immer mindestens ein Pflaster oder einen Kühlpack.
Aber nur den Kämpfen schon zuzuschauen ist unterhaltsam genug. Da gibt es wirklich andere Dienste, wo man sich ein buch oder ne Zeitschrift mitnehmen sollte.

Freitag, 4. Mai 2007

Fine ist zuhause

Sie ist alleine heimgekommen. Sie ist mir gefolgt durch den Keller, Treppe für Treppe. Merlin ruft sie, doch sie zieht es vor ihn anzufauchen. Ich habe das Dachfenster geöffnet, sie darf gehen wenn sie möchte. Aber sie darf auch bleiben.

Donnerstag, 3. Mai 2007

Erklär mir einer diese Katze

Ich lief mit Zeitschrift, Futternapf und Katzenmilch bewaffnet in den Garten. Mehrere Rufe blieben erfolglos. Die Nachbarin (ältere Dame in der Mitte) erzählte aber, sie habe Fine eben noch gesehen.
Mit der Milch in der Hand also wieder durch den Keller, nach oben ins Erdgeschoß, aus der Haustür und 2 Grundstücke weiter rüber. dort hinten auf der Terrasse sitzt Fine als hätte sie nichte gehört. Als sie mich sieht stürmt sie auch mich zu und begrüßt mich laut murrend.

Am Grundstückzaun verkleckere ich ein wenig Milch, um sie wieder auf die Lücke im Zaun aufmerksam zu machen. Ich wende mich wieder Richtung eigenem Grundstück. Anstatt die Milch aufzuschlabbern tapst sie mir artig hinterher, als wäre sie ein Hund an der Leine. Den roten Schniekekater sieht sie nicht. Er weicht uns gottseidank aus und wechselt die Straßenseite. an bekannter stelle bleibt Fine stehen, und sucht nach Gefahren. Ich loicke sie kurz, ziehe es dann aber doch vor, wieder in dne Garten zu gehen.
also wieder in den Keller und dann nach draußen. Auf der Straße hört man Fine kläglich miauen. Es dauert es keine 2 Minuten, bis Fine in den Nachbargarten rennt. Ich rufe sie, sie wechselt die Richtung und stürmt hungrig durch die Lü+cke Richtung Fressnapf.

Während der Bauch immer voller wird kommt Nachbarin (mittleres Alter - schwiegertochter) in den garten und cih halte ein Schwätzchen mit mir. Leise und ohne hektische Bewegungen zu machen gießt sie ihre Pflanzen.
#
fine umstreicht mit rundem Kugelbauch meine Beine, lässt sich kraulen, schnurrt und präsentiert ihr Wohlbefinden. Dann wendet sie sich ab, schlüpft durch die Lücke und marschiert wieder Richtung "Sommerresidenz". Am gegenüber liegenden Zaun schnuppert Fine in die Luft und maunzt vor sich hin. Ich plausche noch ein wenig mit der Nachbarin, als wir beide bemerken, das Fine es sich doch nochmal anders überlegt. Sie kommt erneut auf mich zu, läuft zielstrebig 2 Meter an der Nachbarin vorbei und schlüpft erneut durch den Zaum, um mir erneut um die Beine zu streichen. Die Nachbarin hatte richtig reagiert, sie bewegte sich nicht und sprach auch nicht mit der Kleinen, sondern lies sie einfach an ihr vorbeilaufen. "Sie spürt nun doch, dass man ihr nichts böses will".
Ich kann nur dankbar sein, für eine soo tierliebe Nachbarschaft.

Fine bleibt nur kurz und verzieht sich dann wieder. Als ich oben die Wohnungstür betrete springt Merlin vom Dach. Ich frage mich, ob er Fine gesehn hat, oder sie gerufen hat.

Mittwoch, 2. Mai 2007

Fine: Fast zuhause

Mit meiner Vermieterin habe ich abgesprochen , dass ich abends in ihren Garten gehen darf, um Fine anzulocken und zu füttern. Gestern reichte die Zeit nur für 1/2 Futterdose. Die andere Hälfte sollte im Garten des hiesigen Grundstücks auf Fine warten, doch sie traute sich nicht herrüber zukommen. Da ich weiß, dass sie den Weg kannte stellte ich ihr die restliche Dose an den Zaun und verschwand, da ich es eilig hatte. Sie rief bettelnd, was mir unendlich leid tat. Irgendwann ist sie dann wohl rüber gekommen. Der Hunger siegte. Heute kam sie nach 3 maligen Rufen ihres Namens direkt über das Grundstück gerannt. Süß wenn so ein kleiner schwarz-weißer Fratz auf seinen Namen hörend und hungrig auf einen Zustürmt.
Die begrüßte mich mit einem Kopfstumper und stürzte sich auf den gefüllten Napf.

Ihre Nase schaut ein wenig ramponiert aus, entweder focht sie einen Revierkampf aus, oder sie hat ihn schmutzigen Dingen herumgestöbert. Auch war sie beim Fressen arg am zittern.

Beim Anschließenden kraulen, und gestreichelt werden war sie aber entspannt.
Irgendwann schaute sie auf und begann zu brummen. Meine Vermieterin stand an der Terrassentür und freute sich sichtlich Fine so nah bei mir zu sehen. Überhaupt ist es wunderschön zu erleben, mit welcher Anteilnahme die Nachbarschaft das Katzentreiben verfolgt. Die Vermieterin merkte aber, das Fine unruhig wurde und verzog sich anstandshalber.
Ich lies es nicht soweit kommen, dass Fine aufgekratzt versucht mit mir zu spielen sondern verabschiedete mich vorher von ihr. Ich freue mich richtig auf morgen Abend, wenn die Kleine wieder auf ihren Namen hin über den Rasen zu mir rennt und mich begrüßt.

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