Dienstag, 5. Februar 2008

....

Hat nicht wer Lust mit ner Bazillenschleuder zu Kuscheln und zu Küßen?
Wär mir so nach......

Montag, 4. Februar 2008

Umzug Wiesbaden und nun Kopf und Glieder

Und weiter ging es nach ner kurzen Nacht und brennenden Augen. Schwarz angezogen und warm eingepackt, Elefantenhut auf den Kopp und los ging es. Um 11:30 Uhr trafen wir uns an der Rettungswache und fuhren bewaffnet mit 6 25 liter-Kübeln zum Elsässerplatz. Dort ist allgemeine Aufstellung des kompletten Zuges. Schon interessant so eine Orga mal mitzuerleben. Jeder der 200 Wagen hatte seinen festen Platz zum einreihen und das Fußvolk dann dazwischen.
Noch bevor es für uns losging kamen schon diverse Hexen auf mich zugerannt und lösten wollten bei mir und den anderen die Schnürsenkel lösen. Was lobte ich mir meinen Doppelknoten an den festen Schuhen. Zum Tröst bot ich meinem Hexer einen Keks an, den ich kurz zuvor gefangen hatte.

Selbst warf ich nur am Anfang ein paar Bonbons, Schlüsselbänder und Gummibärchen. Doch das Gegrabsche und leidliche Gebettel so vieler Menschen (nicht nur der Kinder) ließen mich dann doch lieber auf meinen eigentlichen Job konzentrieren: Das Sichern der linken Autoseite. (Dabei war ich so aufmerksam, dass ich mich hinterher sehr konzentrieren mußte, um mich überhaupt erinnern zu können, wo der Zug lang gegangen ist. )An allen vier Seiten des Wagens war eine Person postiert zum sichern. Hinten verteilten 2-3 Personen leckere Hühnerbrühe an die Zuschauer.
Einige ausgewählte Maskierte bekamen dann doch noch mal was von mir direkt in die Hand gedrückt. Auch tauschte ich ein Paar Schlüsselbänder gegen eine Rindswurst ein, was ich vom Grillmeister an der Wilhelmstraße besonders lieb fand.

Gringel hätte ich fast nicht erkannt. So schön war sie als Clown maskiert. Und wie schnell ging der Moment der Begegnung wieder vorrüber, dabei hatte ich mir diesen Sonnenschein doch so ersehnt. schwups ging der Zug schon wieder weiter und ich eilte hinterher. Tony als Ire verkleidet hätte ich eh nicht erkannt. Aber er fand mich leider auch nicht. Schade!

Es gibt tatsächlich Gegenden, wo sich sowohl die Kostüme, als auch das Verhalten der Besucher sehr konträr spalten. Erst glaubte ich es mir einzubilden, doch die Kostüme sind je nach Zugort doch sehr ausgefallen, und individuell. Oder die Bonbonjäger schreiben ein "Helau" heraus, was stimmlich auch einem "Herzlichen Beileid" ähnelte.
Man(n) muß alles vieles mal mitgemacht haben, aber so einiges eben nur einmal.
Ich habe gestern Abend noch eine tolle Erkältung ausgebrütet und erfreue mich nun an Nase, Glieder- und Zahnschmerzen, Fieber und Abgeschlagenheit.

Helau!

KUZ und Oldie-Fete in Sulzbach

Seit langem endlich mal wieder im KUZ. Ja, es war voll. aber es war auch erträglich. Gringel und ich haben fast durchgezappelt. Das arme Bienen-Gringel mußte sich noch fleißig dopen, da sie ja eigentlich krank war.
Die Kostüme waren teils sehr ausgefallen. Ein Zebra hatte sich in eine Kostüm gequetscht, was ich gestern in Kindergröße auf dem Umzug entdeckte. Dementsprechend knackig schaute das ganze aus. Die Flamingoköpfe waren weit über die Köpfe der anderen sichtbar. Selbst der "Trippler" war mit einer blauen Perücke verkleidet. Der Mützenmann hatte sein Kappi eingetauscht gegen eine Wollmütze und einen schick passenden Anzug.
Ein Neandertaler feierte seinen Geburtstag und als ich ihm eine Stunde später ebenfalls gratulierte schaute er nicht schlecht. Dafür strahlte er, als hätte er gerade das Feuer entdeckt, als er mit einer Damen tanzen durfte, die ihn später jedoch abblitzen lies.
Ja, ja! Die Bildung sogenannter Zweckgemeinschaften für eine Nacht war bestens zu beobachten.

Bis gegen 3 Uhr blieben wir und ich genoß es mal wieder mich durchweg auszutanzen. am Samstag wollten wir ja das Tollhaus in Nordenstadt das erste mal entern. doch Gringel hisste die weiße Fahne und mußte sich erst mal auskurieren. So schloß ich mich Okgi und N. an, die nach Sulzbach fuhren. ein faszinierender Anblick: Um 20 Uhr ging die Fete los und als wir um 21 Uhr ankamen war die Hütte schon am kochen. 4 verschiedene Livebands heizten mächtig ein. Zwischendurch bekamen wir eine Tanzperformance zum Thema "Dirty-Dancing" präsentiert, die so vom feinsten war, dass ich relativ schnell den teuren Eintritt vergaß. allein die Hebefiguren hatten ein Niveau an sich, dass mich doch sehr an die Showtänze der deutschen Meisterschaft erinnerte.

Okgi ist eher ein-am-Rand-Tänzer. N und c. leisteten ihm die meiste Zeit Gesellschaft, doch ich ging mitten vor die Bühne und tanzte mich frei. Bei "Maniac" und "grünem Kleidungsstück von "Heroes del silencio" gab es kaum ein Halten meiner Seits. Der Punkt der Erschöpfung war längst überwunden und ich genoss den Platz auf der Tanzfläche. Was vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen war, sorgte nun für ein breites Grinsen in meinem Gesicht.
Von hier aus war auch wieder wundervoll das Verhalten einzelner Gäste zu beobachten. Da muß man schon ein ganzes Jahr warten um verdrängte und vertuschte sexuelle Neigungen im Deckmantel des Alkohols ausleben zu dürfen. an Fassenacht darf auf dem Tisch getanzt, gestrippt ,auf der Tanzfläche gefummelt werden und der Sekt ins Glas direkt im Decolte der Dame ausgeschenkt werden. Ab Aschermittwoch erinnert sich keiner mehr, weil alle so blau waren.
Die besten Filme schreibt eben doch das Leben!

Um 2 Uhr verabschiedete sich die letzte Band (www.gipsys.de) und auch wir traten zufrieden die Heimreise an.

Freitag, 1. Februar 2008

Fassenacht mit Kindern...

... will gut vorbereitet sein. Das fängt bei den Spielen an und hört bei der Musik auf. Die Kinder hatten, trotz Absprache nicht ihre Musik-CD`s mitgebracht. So dass wir schnell auf einen Spontane Sammelakation im Haus gehen musten. Was dabei herauskam lies meine pädagogischen Ohren schlackern.
Hüttenmusik die Einhunderelfte.

"Du alte Scheiße" lief bereits, als wir den Text bemerkten, doch "Du Luder" und "20 Zentimeter" konnte ich dem Titel nach richtig einordnen und klickte ein paar Songs weiter. Doch dann sollte ein Lied folgen, was weder meine Kollegin , noch ich dem Titel nach kannten und ich spurtete bei den Worte "sie hat schon lange nicht mehr gekübelt, sie hat schon lange nicht mehr gepoppt" schnellstens zum CD-Player. Die Kinder bekamen den Text gar nicht so schnell mit, wie ich weiterskippte. Doch viel Auswahl blieb nicht mehr. "Düdeldü" ging ja noch für die jungfräulichen Ohren, doch bei "Zeig mir deine Möpse" schwante mir ein nicht enden wollender Ohrwurm aus der DSDS-Stafel und "10 nackte Frisösen" wollte ich auch nicht den Berufsstand einiger Muttis entgegenhalten.
Ich bin für offene Worte und für Aufklärung, aber doch nicht direkt an der Fassenachtsfete.Sowas muß schließlich im pädagogisch gut behüteten Rahmen stattfinden ;-)
Also nächstes Mal bitte wieder selber Musik von Zuhause mitbringen, liebe kinder.

Donnerstag, 31. Januar 2008

Erste Rückmeldung für die Geburtstags-Bilder

Am Geburtstag von Oma fotografierte ich jeden Gast in einem goldenen großen Bildrahmen. Diese Bilder und noch diverse andere habe ich Oma in einem Album überreicht. Sie schaute es immer und immer weider auf den Schoß, weinte und betrachtete sich die Bilder. Fast jeder Gast hatte in eben diesem Album noch einen Gruß , eine Erinnerung oder einen Spruch hinterlassen.
Für jeden Gast habe ich nun das schönste bild von ihm und noch 2 Bilder von Oma nachmachen lassen und teilweise schon mit ein paar persönlichen Worten verschickt.
Eben rief mich eine alte Bekannte von Oma an. Sie hatte noch während des Fotografierens gemeint, dass das ja eh nichts werden würde. Lange hätte man kein gutes Bilder von ihr gemacht.
Freudig bedankte sie sich, und es wäre ihr ein Rätsel, wie denn so ein schönes Bild von ihr entstehen könnte.
Über eine halbe Stunde sprachen wir noch über sehr persönliche Dinge. Über die Depressionen von Oma un das Leben im Allgemeinen. Sie zitierte einen Spruch von Goethe, aus "Sehlige Sehnsucht"
Und so lang du das nicht hast,
Dieses: Stirb und Werde!
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.


J.W. Goethe
Beim letzten Geburtstag von Oma vor 3 Jahren hatte ich mit ihrem Mann gesprochen. (Dieser hatte mich , als ich 3 war, damals als Landarzt geimpft.) Er meinte damals er wüste das er bald sterben würde. Dieses Jahr wäre sein letztes. 3 Monate später trug seine Frau ihn zum Grabe.

Weiter erzählte sie Zufriedenheit würde Stillstand bedeuten. Man solle bis zum letzten Tag an sich arbeiten. so erzählte sie mir von einer Begebenheit. Sie stand in einem Laden und wurde freundlich von einem Herren angelächelt. Pikiert hatte sie sich abgewendet, ärgerte sich aber später über ihre Reaktion. Ein paar tage später fuhr sie erneut in den Laden, der Herr war nicht da. Sie fuhr erneut hin und entschuldigte sich bei dem Herrn. Seitdem würden sich die Beiden immer die Hand reichen, wenn sie in den Laden kommen würde.
Ich fand es süß, wie sie mir ihr Selbstreflektierendes Verhalten preisgab. Es war ein richtig nettes Telefonat und sie versprach nun häufiger anzurufen.

Montag, 28. Januar 2008

Sekt für Indivdualisten

Der Sekt war nicht kalt, aber lust hatte ich schon drauf.Und pur mag ich ihn eh nicht.

Sekt on the Calipo:

Mal wieder mehr Glück als Verstand

Der Hörer wird abgenommen.
"Hallo?"
"Ynnette hier. Spreche ich mit dem Hausmeister der M-Kirche?"
"Ja"
Hm, also wenn sie zwar nicht der Pfarrer sind, aber dafür der Hausmeister, so muß ich ihnen dennoch was beichten. Ich habe gestern auf dem privaten Grundstück der M-Kirche geparkt und fand hinterher das Tor abgeschlossen. wie komme ich nun an mein Auto dran?"
"Ah, hm, also das Tor ist bis heute abend ganz bestimmt auf"
"Sie schleppen das Auto also nicht ab, oder so?"
"Nein."
"Dankeschön, ich probiere bis 17 Uhr da zu sein"


Ja ja wenn man zu faul ist nen Parkplatz zu suchen und dann auch noch glaubt Frechheit würde immer siegen. *hüstel
Paps riet mir noch bei einem härteren Gespräch zu erzählen, dass ich ja schon Strafe genug hätte. Schließlich mußte ich gestern Abend mit dem Bus heimfahren und heute morgen gleich 3x mal länger als normal den Weg zur Arbeit antreten.
aber das interessierte den Hausmeister gar nicht.
Glück gehabt.

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in pdf
http://www.epubli.de/proje cts/anleitung/stepbystep Was...
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O wei
Das macht echt Angst! Dankeschön fürs zeigen!
Ynnette - 24. Jan, 19:57
Dankeschön, ihr zwei
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