Samstag, 8. März 2008

Erdkrusten und anderes Nass

Wenn Ynnette während des Kurses breit grinst und SMS hinter vorgehaltenem Collegeblock tippt, dann ist das der Dozentin gegenüber unhöflich eine willkommene Abwechslung.

So waren der Aufbau und die Entstehung der Erde doch ein wenig versüßt *sbg

Mittwoch, 5. März 2008

morgen dick einpacken

Nächster Streiktag!
Wollpulli, heißer Tee, Brote und Stulpen

/edit mit Bildern:

Treffen um 7:30 Uhr am HBF


Den Ring hoch und wieder runter


Zum Rathaus


Daumendrücken und Leise vorbeilaufen an der Elly-Heus-Schule.
Diese war nur eine Schule an der heute die Matheabiturprüfung geschrieben wurde.



Weiter durch die Wellritzstraße zum Ring.


Und über die Dotzheimer, vorbei am Amt zum Elsässerplatz.


Fazit: 5 h laufen und stehen bei verschiedenen Kundgebungen.
Wir glaubenbefürchten/ahnen, dass es damit noch nicht getan ist.

1. Übungseinheit mit Tony

Gottseidank trat er mir heute in den Hintern. Drei Darbietungen haben wir gemacht.

Klein/Großbuchstaben
Namenwörter
Nomen/Substantiv

Er gab mir gute Rückmeldung und die Fehler, die ich hier mache, werde ich wohl bei der Prüfung nicht mehr machen.
Und so werden wir in den nächsten Wochen uns langsam durch den Deutschordner wühlen.

Wiedersehensfreude

Kaum von der Arbeit fertig stürze ich nach draußen. Entweder ahnte ich es, oder wußte es. Es dauert einen Moment, bis ich ihn auf dem Parkplatz erblicke und ihm freudig entgegenrenne. Abgeholt zu werden ist eine wunderschöne Sache und wenn es dann auch noch mit einem wiedersehen verbunden ist, dann mag man sich aus der Umarmung gar nicht mehr lösen. wir umarmen, küßen und halten uns. Mein Kopf verstecke ich in seine Halsbeuge. Nichts herum ist interessant und wichtig. Nur dieser Moment. Ich bekomme kaum Luft, so freue ich mich und drücke mich an ihn.

Er hat mir etwas geschenkt. Ein besonderes Geschenk. ich habe Angst, freue mich aber auch. Von vielen Helfern werde ich mit einem Geschirr gesichert durch einen Netztunnel gezogen. Hoch, richtig hoch. die Höhe macht mir Angst, aber ich freue mich auch auf das was kommen wird. Dann hebt er ab der Netzballon. Ich wundere mich in keinem Korb zu sein und keine feste Haut zu sehen. Dennoch fliege ich mit einmal. Ich genieße das Gefühl zu fliegen und gebe mich diesem Gefühl hin. (Im Traum zu fliegen, ist für mich eins der schönsten Erlebnisse)
Ich mache Schwimmbewegungen , um schneller voranzukommen und das Fliegen mit einem Körper noch deutlicher zu spüren. Es ist wunderbar.
Als ich aufwache, bin ich natürlich alleine, fühle mich ihm aber um so mehr verbunden und hoffe das es ein kleines bisschen in seinen Ohren piepst.

Eben im Radio

Der FFH.Dummfrager: "Was macht ein Ornithologe?"
ungebildetetes Wesen: "Das klingt ja pervers. Irgendwas mit Orgasmus?"
Der Dummfrager: "Gar nicht schlecht. Mit Vögeln hat es schon zu tun."

Sonntag, 2. März 2008

Bloggedanken

Wie wichtig sind die Counterzahlen im Blog, in meinem Blog? Wie wichtig ist mir die Quantität einer Lesererschaft, oder ist doch die Qualität wichtiger? Muß ich um jeden Preis überall meine Blogadresse herumtönen?
Wer meinen Blog kennt, kennt Ynnette. Doch wer die reale Ynnette kennt, muß nicht unbedingt auch Blog-Ynnette kennen, wenn er nicht zu meinen Freunden gehört?

Bei wkw z.b. wächst der "ich-kenne-Kreis" immer mehr. Viele fallen über meine Seite und finden darüber meinen Blog. Kennen ist relativ.
Möchte ich das ehemalige Hortkinder, Eltern aus meinem Arbeitsleben hier her finden und lesen? Der Gedanke ist eher unangenehm, da ich Arbeit und Privates gerne trenne.

Wieweit muß ich Werbung für meine Person machen. Ist das überhaupt "Werbung" oder schneide ich mir damit ins eigene Fleisch.

Mein realer Name taucht weder hier noch im Netz auf. Nur dadurch kann ich frei sein und über genau das Schreiben, was ich hier eben eingebe. Oft werde ich angesprochen, dass ich sehr offen bin hier im Blog. Ynnette ist offen, trägt ihr Herz auf der Zunge und schreibt über all ihre Gedanken.
Nur sehr weniges steht hier nicht. Und manchmal stört mich schon das nicht schreiben zu können.

Mein Blog ist mein Ventil und so möchte ich, dass es auch bleibt.

Montessoriverbot

Keinen Strich habe ich dieses Woe gemacht. nix, gaaaar nix. War auch bitter nötig, um mal abzuschalten und Luft zu holen. Habe noch nicht mal ein schlechtes Gewissen.

Till Eulenspiegel und die Kraniche

Till war am Hofe und trieb sich in der Küche herum. Für das Essen des Königs wurden Kraniche fertig zubereitet. Sie dufteten so gut, als sie aus dem Ofen kamen, dass es Till sich nicht verkneifen konnte und ein Bein abbrach und auf as. der König war sauer, als er hörte, dass ihm ein Bein vom Kranich fehlte und rief Till zu sich.
Der Nahm den König an der Hand und führte ihn zum Balkon, von wo sie auf den Park schauten. dort standen lauter Kraniche und Hatten ein Bein eingeklappt. "Sehen sie Herr König, die haben alle nur ein Bein"
Da klatschte der König in die Hände, die Kraniche flogen hoch und man sah zwei Beine.
Sehen sie Herr König, dass hätten sie beim Essen machen sollen. Hätten sie da auch in die Hände geklatscht wäre der Kranich hochgeflogen und hätte wieder zwei Beine gehabt.
Da schmunzelte der König und verzieh Till seinen Streich.



Kein Kranich, aber dennoch lecker einbeinig

Samstag, 1. März 2008

Frischluft für Ynnette, Licht und klare Sicht für Auto

Nach einem unangenehmen Abend mit fieser Migräne, nervenden Katzen in der Nacht und einem stürmischen Morgen folgte ein richtig schöner Tag.
Endlich mal wieder lecker auswärts Frühstücken mit sehr sympatischer Begleitung. Anschließend liessen wir uns noch ein wenig die Haare am warmen Damm durchpusten (Ich fand herabgebrochene Baumsamen und Misteln) und schwätzten diverse Stunden.

(Erste Frühlingsboten)
Dann war ich so weit wieder hergestellt, um mich bei Oma blicken zu lassen. Wohlweislich hatte ich meine Mathe, bzw Geografieordner mitgenommen, um ihr die arbeit der letzten Wochen zu präsentieren. Sie soll ja nicht glauben, dass ich hier Party mache. Nein, nein, dass würde sie ja niemals von mir denken. Aber Oma wüßte ja gar nicht mehr wie ich ausschaue und hoffentlich hätte das dann auch bald mal ein Ende mit dem Misourikurs.
Über die Ordner staunte sie, überflog sie aber nur sehr oberflächlich. Diese höhere Mathematik würde sie nicht mehr verstehen, und schon gar nicht, wieso Kinder das im Kindergarten all lernen müßten, die sollen doch da Zeit zum Spielen haben.
Kurz zog ich noch die guten Uhren auf, bestaunte eine goldenen Erbbrosche, in die von drei Eheleuten jeweils das Datum der goldenen Hochzeit eingraviert war, dann huschte ich schon weiter zum nächsten Familienmitglied.

Muttern hat knappe 10 Kilo abgenommen, was Tochter sich wieder anfrisst und hatte ein paar richtig edle Pullis zu vergeben.
Auch durfte ich am knackigen Trennkostmittagessen mit Blumenkohl und Kürbisskernen. da klingelte das Handy und Papas fragte, ob ich mitkommen wolle zum Improtheater. Schnell noch die Uhren von Mikrowelle, Backofen und radiowecker neu gestellt, die beim Stromausfall, dank Emma, nur noch blinkten und dann ging es schon wieder weiter.

Restrisiko feierte Geburtstag und das wollte ich natürlich nicht verpassen. Viele ganz neue Spielelemene liessen mich lachen und genießen.
nachdem es mir so gut ging, nutzte ich den stressfreien Abend und fuhr in aller Ruhe tanken und lies meinem Auto eine kleine Erfrischungskur angedeihen: Wasser nachfüllen, Scheibenwischer austauschen, Öl checken und ein Birnchen austauschen.

Nur eine Verabredung war geplant, der Rest hatte sich spontan ergeben und war daher stressfrei und angenehm.
Zufrieden mit der Welt und mir kann der Abend nun ausklingen.
Nun bin ich zuhause. Vielleicht wieder ein klitzekleines Stückchen bei mir angekommen.

Nur den Mistelzweig, den habe ich im Auto vergessen.

Freitag, 29. Februar 2008

Streik die zweite

Die von den Arbeitgebern vorgeschlagenen 4 oder 5 % sind ein Hohn an die Arbeitnehmer.

Das bisherige "Angebot" ist eine Provokation, da die vier (nicht fünf!) Prozent in drei Stufen und zwei Jahren tatsächlich für 2008 nur 2,5 Prozent und für 2009 nur 0,4 Prozent betragen würden. Dies sollen die Beschäftigten noch dazu mit einer auf 40 Stunden verlängerten Arbeitszeit bezahlen.

Am Donnerstag geht es weiter. Diesmal wohl bundesweit.

Unwetterwarnungen für Wiesbaden

Der Sturm im Wasserglas ist sowieso da, doch dazu kam noch folgende Meldung:

Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN
für Stadtkreis Wiesbaden
gültig von: Samstag, 01.03.2008 00:00 Uhr
bis: Samstag, 01.03.2008 10:00 Uhr

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am: Freitag, 29.02.2008 14:11 Uhr
Es ist mit orkanartigen Böen aus West von 100 bis 110, vorübergehend vor allem in den Höhenlagen auch mit einzelnen Orkanböen um 120 km/h zu rechnen. Da die Unwetterlage auch am Samstag noch andauert, wird diese Warnung voraussichtlich bis Samstag abend verlängert werden.

ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Es sind verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich. Bäume können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen.

Auffrischender Westwind, Spitzenböen anfangs um 60, im Laufe des Abends bis 80 km/h. Ab Mitternacht wird diese Warnung auf eine Unwetterwarnung erhöht.

Klein sein

Solche Abende und Nächte brauch ich nicht.
Gedankenfetzen greifen nach mir und meiner Energie, wenn ich mich ausruhen und erholen will. Sie überfallen mich, stürzen auf mich ein. Ich will die Fetzen nicht sehn und nicht zu Körpern, Papieren und Skripten werden lassen. Weg, geht weg. Lasst mich alleine und in Ruhe.
Ein Alptraum im Wachzustand. Unangenehme Gefühle des Einsam-sein und überfordert sein drängen sich auf.
Die Salbe die ich mir morgens auf den schmerzenden Ellenbogen geschmiert habe , wische ich mir aus Versehn auf meine Augenlieder und lassen diese zusätzlich anschwellen.
Ich wünsche mir jemanden , der mich hält, festhält, halt gibt und mich geborgen einschlafen lasst.
Die Tränen spülen nicht frei, die ermatten und lassen mich irgendwann erschöpft einschlafen.
Was folgt ist eine Nacht voller unschöner Szenenträume in denen gewürgt und gekotzt wird und lauter Spinnen mich drangsalieren. Ich weiß was er bedeutet und bin froh, dass mit die begegneten Menschen wohlgesonnen sind.

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Eine der besten Filmszenen...
Hi, hab grad nach genau dieser Szene geckuckt. Hatte...
Michi (Gast) - 4. Mär, 22:41
Hallo Karin
schick dir doch mal eine Email an ynnette at gmx ....
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Liebe Ynnette, die Montessori Kette schaut wirklich...
Karin (Gast) - 25. Jan, 12:24
Schade eigentlich, findest...
Schade eigentlich, findest Du nicht? gerade diese...
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Ja!
mich gibt es noch. Bin nicht verschollen. Mir gehts...
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Hallo Karin
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Ynnette - 25. Jan, 19:19
Ja!
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Ynnette - 21. Jun, 10:19
in pdf
http://www.epubli.de/proje cts/anleitung/stepbystep Was...
Ynnette - 1. Mär, 17:26
O wei
Das macht echt Angst! Dankeschön fürs zeigen!
Ynnette - 24. Jan, 19:57
Dankeschön, ihr zwei
Lara: alles wird gut. Mein Optimismus ist nach wie...
Ynnette - 23. Jan, 10:43

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